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Zu einer
guten Vorbereitung sollte man sich auch schon bei der Festlegung der
Tagesetappen Gedanken machen - wo schlafe ich! Ist dort überhaupt eine
Herberge? Oder wenn diese belegt ist. Wo ist die nächste?
Fragen, die immer wieder an uns gestellt werden. Hier eine Auflistung der
Unterkünfte, entlang aller bekannter Jakobuswege in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und
Spanien. |
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Jakobuswege Schweiz
Österreich |
Von
Konstanz bis nach Genf, wird der Jakobusweg durch die Schweiz geführt. Ganz neu und aktuell
die Unterkunftsliste für die schweizerischen Jakobuswege. Ebenso die Jakobuswege
durch Österreich mit der dazugehörigen Unterkunftsliste und den Tagesetappen.
Auch sind die Zubringerwege nach Deutschland, Tirol und Slowenien aufgeführt. |
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Jakobusweg in Süddeutschland |
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In Franken und Schwaben wurde ein historisch belegter Weg der Jakobspilger von Tillyschanz
über Nürnberg und weiter über Ulm, Bad Waldsee nach Konstanz gekennzeichnet und der Anschluss an den
schweizerischen Schwabenweg geschaffen. |
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Pilgerweg Eisenach -> Marburg |
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Dieser
Weg folgt im wesentlichen der alten Handelsstraße "durch die Langen Hessen".
Markiert ist er mit dem Logo des Vereins Elisabethpfad und dem Muschelzeichen
für den Weg der Jakobspilger. In einzelnen Abschnitten weichen die Wege
voneinander ab. Der Elisabethpfad 2 von Eisenach nach Marburg ist 193 km lang,
der Weg der Jakobspilger beträgt wegen zeitweise abweichender Streckenführung
178 km. |
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Von Köln über Metz
nach Le Puy |
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Ein
alter Pilgerweg der schon im Mittelalter von Jakobuspilgern benutzt wurde,
erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Der Weg beginnt
am nördlichsten Pilgerknotenpunkt am Kölner Dom, verläuft durch die Eifel nach
Trier, entlang der Mosel nach Metz, und weiter über Nancy, Langres, Dijon,
Taizé, Cluny bis nach Le Puy-en-Velay. |
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Jakobuswege in Frankreich
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Die
4 Jakobuswege in Frankreich laufen sternförmfig in Richtung Pyrenäen.
1. Paris - Weg
- Die Via Turonensis
2. Vezelay - Weg
- Die Via Lemovicensis
3. Le Puy - Weg
- Die Via Podiensis
4. Arles - Weg
- Die Via Tolosana |
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Der
Paris - Weg |
Zur
Via Turonensis, die über Tours führt - vielfach auch "La Grande
Route" genannt - sammelten sich die Pilger im nördlich von Paris
gelegenen Saint-Denis. Von dort ging es weiter über Paris, Tours, Poitiers, Melle, St. Jean d'Angély, Saintes, Pons, Blaye, Bourg, Bordeaux, Dax, Sorde,
St. Palais nach Ostabat. |
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Der
Vezelay - Weg |
Die
Via Lemovicensis ist landschaftlich noch schöner als der Paris - Weg, vor
allem im Limousin und im Perigord. Die Via Lemocensis startet im Wallfahrtsort
Vezelay. Von dort geht der Jakobusweg über Nevers, St. Amand, Limoges,
Solignac, Thivers, Perigueux, Bazas, St. Sever, St. Palais nach
Ostabat. |
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Der Le
Puy - Weg |
Le
Puy-en-Velay, wie sie offiziell heißt, ist wohl die merkwürdigste Stadt
Frankreichs. Bizarr ist die Silhouette mit ihren spitzen, schlanken
Vulkankegeln, bizarr ist aber auch die Mischung aus Kunst und großer
Tradition. De Via Podensis startet in Le Puy. Über
Conques, Cahors, Mossiac, Aire nach Ostabat. |
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Der Arles
- Weg |
Die
Via Tolosana beginnt in Arles. Arles liegt im Zentrum der Camargue, im
Mündungsgebiet der Rhone. Diese alte Stadt aus der Römerzeit beherbergt eine
der berühmtesten romanischen Kirchen Südfrankreichs. von hier geht es über
Castres, Toulouse, Oloron, Somport-Pass, Jaca nach Puenta de la Reina. |
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| Jakobuswege
in Spanien |
Spanien
ist durchzogen von mehr als 20 Pilgerwegen. Hier die bekanntesten:
Camino Francés
Camino Mozárabe (Via de la Plata)
Camino del Norte
Camino Portugués
Camino Fisterra
Camino de Fonsagrada
Camino Ingles
Via da Prata |
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Camino
Francés |
Der
Camino Francés hat auch den Beinamen "Weg der Könige". Hier die
beiden Gründe dafür: zum einen führt er durch die Königreiche Navarra,
Kastilien - Leon, und Galicien, und zum anderen sind auf diesem Weg nicht nur
einfache Gläubige, sondern auch Bischöfe, Fürsten und Könige als Pilger
nach Santiago de Compostela gezogen. |
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Via
de la Plata |
Die
Via de la Plata ist seit über 2000 Jahren eine der Hauptverbindungen in der
Nord- Südrichtung. Römerstraße, Handelsweg, Weg der maurischen Eroberer
nach Norden, dann wieder Straße der Reconquista.
Heute beginnt der "Kalifenweg" von Granada über
Córdoba und verbindet sich in Mérida mit der "Via de la
Plata", die in Sevilla beginnt und seit 1991 als Jakobusweg gekennzeichnet
ist. |
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Camino
del Norte |
Der
so genannte Nördliche Weg ("Camino del Norte" und der Camino
Primitivo") war anfangs eine
beliebte
alternative Route nach Santiago, bis die Könige im Mittelalter den Camino
Frances bevorzugten. Die Pilger kamen auf dem Landweg von Frankreich aus,
wobei sie die Häfen entlang der Küste aufsuchten. |
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Camino de
Portugués |
Der
Portugiesische Weg nach Santiago verläuft immer nahe an der alten Römerstraße Nummer 19, der Wegbeschreibung von Antoninus nach; manchmal verlaufen
sie übereinander gelegt, quer durch die mittlere Senkung von Tui nach Santiago de Compostela.
Andere Varianten des Weges führen über Chaves und Bragança. |
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Camino de
Fisterre |
Die Beziehung zwischen der Gegend der alten Finisterrae und dem Jakobskult
kam kurz nach der Entdeckung des Apostelgrabs zustande. Mitte
des 12. Jhd. wird die endgültige Version in dem
Kalixtinischen Kodex (3. Buch) festgesetzt. So ist das Cap Finisterre bis
heute bei den Pilgern ein Anziehungspunkt, und von Santiago aus in 3 bis 4 Tagen
zu erreichen. |
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Camino de
Fonsagrada |
Dieser Pilgerweg nach Compostela wurde von den
Pilgern benutzt die von Oviedo kommend nach Santiago de Compostela zogen. Es handelt sich genaugenommen um den
Ursprünglichen Weg, der den König Alfonso II el Casto bis zum Apostelgrab nach
Santiago de Compostela führte. |
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Camino
Ingles |
Von Ferrol bis A Coruña öffnet sich das Meer den
Pilgern die per Schiff hier anlegten, und wo die Landroute anfängt. Im 11.
Jhd. zeigen die Chronikbücher, daß am 15. Mai 1189 sechzig dänische Schiffe
von England kommend in A Coruña anlegten. Heute benötigt der Pilger auf
gekennzeichneten Wegen 4 bis 5 Tage bis er das Apostelgrab erreicht. |
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Via da Prata |
Die
Via da Prata wurde von den Pilgern im Mittelalter häufiger genutzt, als
Verbindungsweg. Denn auf diesem Weg kamen Pilger aus Portugal und die Pilger
von der Via de la Plata. Von A Gudiña über Monterrei und Ourense ging es zum
Apostelgrab in mehreren Tagen bis nach
Santiago de Compostela. |
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10.30.99
Von Konstanz nach Genf |
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| Jakobusweg in
Süddeutschland |
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| Pilgerweg Eisenach ->
Marburg |
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| Pilgerweg von Köln nach
Le Puy |
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| Le Chemin
de St.-Jacques |
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| Poitiers - an der Via Turonensis |
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| Vezelay - an der Via Lemovicensis |
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| Mossiac -
an der Via Podensis |
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| Arles -
an der Via Tolosana |
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| Die
Pilgerwege in Spanien |
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| Der
"traditionelle" Camino |
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| Die Via
de la Plata - Silberstrasse |
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| Die
Küstenstraße |
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| Der
Portugiesische Weg |
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| Pilgerweg zum "Ende der Welt" |
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| Pilgerweg von König Alfonso II |
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| Der Camino Ingles |
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| Die Via
da Prata |
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