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  Neues vom Camino
  Unser Pilgerweg
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Der Pilgerweg
 


 


 


 


 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


 


 


 


       
 


       
 


 
Die Orte am Camino                                      letzter Update am 20.11.2017  


Die aktuellsten Informationen die wir selber auf den Pilgerwegen quer durch Europa gesammelt haben, oder die uns per Internet zugespielt worden sind.

 

      

Die Aktualität wird immer wichtiger bei der Vorbereitung auf den Jakobusweg. Ob es sich um Karten, oder um die Liste der vorhandenen Refugien, oder um den neuesten Pilgerführer handelt, jeder bereitet ich ganz individuell vor. Hier ein zusätzlicher Service der uns aus Santiago angeboten wird. Wie sieht es gerade auf dem Jakobusweg aus, oder in Santiago de Compostela?
                                          Hier die Antwort!

                                        

                                        Die Kathedrale in Leon
                                    Die Kathedrale in Leon

                                    
                          O Cebreiro ( .... am Jakobusweg)

                                    
         Vom Monte Pedroso Blick auf Santiago de Compostela

                                    
                      Die Kathedrale vom Obradoiro-Platz aus

                                    
                 Die Heilige Pforte vom La Quintana-Platz aus

                                   
                Platerías Platz, Pferdebrunnen und Uhrenturm

                                  
                                         Hauptaltar

                                  
                              Seitenschiff (Botafumeiro)

                                    Cap Finisterre
                      Cap Finisterre ( .... am Ende der Welt)

 

Nachrichten vom Camino:

Mitteilung des Pilgerbüros in Santiago:
“In den letzten Jahren begannen wir, die Credentials und die darin enthaltenen Stempel etwas stärker zu kontrollieren, um besser zwischen den Pilgern, die zu Fuß, mit dem Pferd oder dem Fahrrad nach Santiago kommen und jenen, die andere Transportmittel benutzen. Die Kathedrale des Hl. Jakobus möchte gerecht mit den Pilgern sein, und nur den „echten“ Pilgern, - und nur diesen - die „Compostela“ erteilen. Das ist der Grund warum wir 2 Stempel pro Tag verlangen.
Jedoch berücksichtigen wir, dass Pilger, deren Pilgerreise von weit her beginnt, nur einen Stempel pro Tag benötigen, da sie ja sonst mehrere Credentials benötigen würden. Wir bestehen besonders auf der Regel mit den 2 Stempeln pro Tag bei Pilgern, die ihre Pilgerreise in Galicien beginnen.
Richten Sie sich also darauf ein, wenn Sie Ihre Pilgerreise westlich von Ponferrada beginnen (oder wenn Sie Ihre Pilgerreise in Etappen machen und Ihre letzte Etappe in Galicien beginnt), dass Sie 2 Stempel pro Tag benötigen und evtl. ein weiteres Credential bereit halten, damit Sie Platz für die vielen Stempel haben.
Wenn Ihre Pilgerreise jedoch außerhalb Galiciens beginnt, genügt weiterhin ein Stempel pro Tag auch innerhalb Galiciens.“

*  *  *

Die spanischen Jakobus-Gesellschaften verlangen mehr Kontrolle
der Herbergen

Die spanische Vereinigung der Jakobus-Gesellschaften hat eine Warnung an die Pilger vor der Öffnung von neuen privaten Einrichtungen rund um den Camino erlassen, die mit den traditionellen Herbergen verwechselt werden können, die ihre Gastfreundschaft kostenlos oder gegen eine geringe Spende anbieten. Diese privaten Einrichtungen schaffen eine versteckte Hotellerie.
Die Jakobus-Gesellschaften richten ihre Botschaft an die Autonomie-Regierungen, damit diese klare Gesetze schaffen für die Einrichtung und Regelung der Pilgerherbergen um mögliche Verwechslungen mit anderen privaten Einrichtungen zu vermeiden. In diesem Sinne erinnern die Gesellschaften daran, daß seit 15 Jahren ein Programm besteht, daß freiwillige Helfer die traditionelle kostenlose Gastfreundschaft in den Herbergen gepflegt wird, wie es schon immer charakteristisch für diese Einrichtungen war.

Quelle: "unterwegs" - Rundbrief Nr. 65
 

...... was uns Pilger vom Camino berichten. 

So haben wir den CAMINO erlebt: Was hat sich geändert, verbessert und  verschlechtert. Was ist ganz neu, und steht noch in keinem Pilgerführer.

Allgemeines:

• Bis auf 2 Tage haben wir jeden Abend ein Hl. Messe mitgefeiert. Uns wurde in Navarra jeden Abend nach der Messe der Pilgersegen erteilt. So konnten wir eine große Anzahl von Kirchen besichtigen die tagsüber verschlossen sind.

• In Rioja wurden neue Wirtschaftswege entlang der Strassen angelegt, dadurch braucht der Pilger nicht mehr die Strassen benutzen.

• Pilger mit Hunden haben große Probleme. Teilweise in den Pilgerunterkünften ganz verboten, lagen die Hunde vor der Herberge.

• Die Wallfahrer zu Fuß oder Pilger mit körperlichen Behinderungen haben Vorzug bei der Belegung der Herbergen entlang des Jakobuswegs. Dem Vorrang nach folgen den Fußpilgern, Pilger die den Weg zu Pferd zurücklegen, dann die Radfahrer. Letztere werden meist erst nach 18:00 h eingelassen, oder in einem Ausweichquartier unter gebracht.

"Die Roncesvalles-Regel" wonach Pilger, die den ganzen Weg laufen, in Galizien bei der Vergabe der Betten bevorzugt werden, Diese Regel wird aber nur hin und wieder beachtet.

• Ein großes Lob müssen wir der Polizei, dem Militär und dem Roten Kreuz machen. Polizei und Rotes Kreuz war auf dem ganzen Camino verstärkt im Einsatz. An vielen Herbergen waren die Sanitäter und die Hospitaleros im Einsatz und behandelten die Probleme der Pilger (Blasen und sonstige Verletzungen). Als die Pilgerscharen überhand nahmen (ab Galizien), war das Militär zur Stelle und baute Zeltlager für ca. 400 Pilger neben den Herbergen auf. Dadurch entstanden große Engpässe im sanitären Bereich. (Es wurde bis spät in die Nacht hinein geduscht und gewaschen, und vor der Toiletten bildeten sich große Pilgerschlangen). Aber alle Pilger hatten ein Nachtlager  für die Nacht.

• Die Hospitalero Betreuung in den Herbergen hat sich seit den letzten Jahren sehr verbessert. In vielen Herbergen standen sie mit Rat und Tat zur Seite. Die Kontrolle, wer berechtigt ist, dort zu übernachten, war auch dringend nötig, denn die Touristen mischten sich immer häufiger unter die Pilger. Das passiert auch heute immer noch, das die Übernachtung durch arglistige Täuschung, sowie durch rüpelhaftes Erschleichen, dem wirklichen Pilger die Unterkunft genommen wird. (Wir haben es selber miterlebt im Refugio in Zubiri)

• Für Touristen aller Art, Autopilger, Wegelagerer und Vagabunden ist die Benutzung verboten. Weiterhin ist es untersagt das die Fahrer von Begleitfahrzeugen in den Refugien und Albergues die Betten reservieren. Dagegen wird aber leider oft verstoßen.
Die freien Plätze werden gemäß der Reihenfolge der eintreffenden Pilger belegt, wobei die Möglichkeit von Reservierungen ausgeschlossen ist.

• Alle staatl. und kirchlichen Refugien in Galizien machen einheitlich um 13:00 Uhr auf. Die staatl. Refugien nehmen einen einheitlichen Betrag für die Übernachtung.

• Entlang des Camino Frances befindet sich in vielen Orten, auch kleineren, das "Centro de Salud", eine Sanitätsstation, die rund um die Uhr geöffnet haben. Hier bekommen die Pilger oftmals sofortige Hilfe, bei Problemen die unterwegs auftreten können. Nicht immer kostenlos!

• Aufpassen in den Herbergen!
Entlang der Pilgerwege gibt es etliche Pilgerherbergen deren Fenster vergittert sind. Auch werden viele Herbergen nachts verschlossen, so das es Probleme geben kann im Notfall die Herberge zu verlassen, da einige Hospitaleros nicht in der Herberge übernachten.

Was ist uns 2017 von dem Camino gemeldet worden:

Essen und Trinken: Die Übernachtung in Pilgerherbergen ist um 1–2 € teurer als 2016, gute und reichliche Pilgermenüs bekommt man fast überall ab 16 €, höhere Preise – vor allem in größeren Orten – sind nur selten gerechtfertigt.
Plagegeister: Den ganzen Sommer überall in der Meseta auffallend viele Stechfliegen und Griebelmücken, die in diesem Jahr besonders aggressiv und giftig zu sein scheinen. Jedenfalls lösten die Stiche bei einigen Pilgern starke allergische Reaktionen und heftigere Schwellungen als sonst aus. Besonders häufig und unangenehm waren die Stechfliegen rund um Boadilla del Camino und am Canal de Castilla kurz vor Fromista - und die Griebelmücken überall in den bereits abgeernteten Getreidefeldern.
Pilgerherbergen: Das Ungeziefer-Problem in den Herbergen, von den Pyrenäen bis nach Galizien hatte sich bis in den  September 2016 hinein leider immer noch nicht erledigt. Unterwegs trifft man immer wieder mit Pilgern zusammen, die in solchen Herbergen übernachtet hatten und Flohstiche und Wanzenbisse an den Beinen hatten. Einige Pilgerherbergen wurden daraufhin für einige Tage geschlossen, aber die Pilger haben schon dafür gesorgt das die Plagegeister weiter getragen wurden.
Sehr unangenehm sind die "Touristenschleicher" - Sie kommen mit dem PKW vorgefahren und stellen den Wagen in Reichweite ab, und kommen mit einem Picknickrucksack, und Pilgerausweis, den Sie sich besorgt haben, und belegen ab Mittags die Betten der Fuß- und Radpilger. Dann machen Sie sich auf den Weg zum Cityshopping, und sehen sich als Touristen die Stadt an. Diese Unsitte nimmt immer drastischere Ausmaße an. So das viele Pilger gezwungen sind, weiter zu gehen, oder auf dem Boden zu übernachten. Auch als Zwischenstopp zum Badeurlaub im Süden Spaniens werden die Pilgerherbergen missbraucht.
Pilgermüll: Schade, aber den Camino entlang zieht sich inzwischen – vor allem in einsameren Regionen der Meseta und in Galizien – eine breite Müllspur, die Wegränder und Rastplätze sind gerade dort neuerdings komplett zugesch… und mit Papiertüchern, leeren Wasserflaschen etc. verunziert. Diese Unsitte steigert sich nun schon seit Jahren, und Pilgern die schon mehrmals auf dem Camino unterwegs waren, ist das in diesem Sommer ganz besonders aufgefallen.
 

Pilgerorte am Camino:

Biarritz - Anreise
Der Zubringerbus vom Flughafen zum Busbahnhof in der Stadtmitte von Biarritz hält direkt vor dem Abfertigungsgebäude und unterwegs noch 2 x im Stadtgebiet; den Fahrpreis am besten passend bereithalten. Der Bus ist oft überfüllt, obwohl er relativ häufig fährt.
Vom Busbahnhof fahren mehrmals täglich Überlandbusse verschiedener Gesellschaften in alle Richtungen, z. B. nach Logroño, Burgos, San Sebastian und – mit Umsteigen – nach Pamplona. Die Busse der Firma Continental nach Burgos brauchen ca. 1 ¾ Std.

Saint-Jean-Pied-de-Port.
Hier fangen viele Pilger ihren Weg an, die von der der franz. Seite aus die Pyrenäen überqueren.
Wichtiger Hinweis bei schlechtem Wetter!!
Pilger die ab
Saint-Jean-Pied-de-Port die "Route Napolion" über Uhart-Cize  - Orisson pilgern möchten sollten bei widrigen Wetter (Eis, Schnee, Nebel und vor allem bei starken Regen) auf die Einheimischen hören, und gesperrte Wege nicht ignorieren!!
Dieser Weg von
Saint-Jean-Pied-de-Port zum Kloster Roncesvalles sollte man auf keinen Fall unterschätzen, denn jedes Jahr verunglücken bei widrigem Wetter immer wieder Pilger die sich über alle Warnungen hinweg setzten!!
Bei schlechtem Wetter sollte man die Alternative über Valcarlos (die Radpilgerroute) gehen (dort gibt es auch mehrere Übernachtungsmöglichkeiten), wir können dies nur bestätigen. Die Alternative sollte man aber auch gehen, wenn es die Tage vorher geregnet  hatte, einige Wege sind auch mit hohen Wanderstiefeln wegen sehr tiefem Schlamm nicht begehbar. Selbst im Sommer ist man davon betroffen, wenn man im strömenden Regen und Nebel über den Pass  geht, der Schlamm läuft einem bei ein paar Passagen oben in die Wanderstiefel. Erhöhte Unfallgefahr besteht vor allem bei dem Abstieg zum Kloster Roncesvalles, durch aus- und abrutschen, kam es schon häufig zu gefährlichen Situationen. 
Bei schönem Wetter ist diese Route wunderbar, wenn es ruhig angegangen wird,  bleibt einem diese Etappe unvergesslich in Erinnerung.

Untto.
Der Ort liegt auf der Route Napoleon nach 5 km sehr steilem Anstieg von St.-Jean-Pied-de-Port noch auf der französischen Seite der Pyrenäen. Es gibt weder einen Laden noch eine Bar im Ort, aber einige Unterkünfte, aber bei allen unbedingt vorher anrufen!

Uhart-Cize  - Orisson.
Ca. 3 km hinter Untto noch auf der französischen Seite etwa 2 km vor der Madonna. gibt es eine neue Pilgerherberge. Unbedingt vorher anrufen !
Nach weiteren 14 km bergauf erreicht man den Cisa-Paß auf 1.430 m Höhe. Darauf folgt der 6 km lange Abstieg nach Roncesvalles.

Kloster Roncesvalles.
In der Abendmesse historischer Pilgersegen in der Klosterkirche.
Die jahrelangen Renovierungsarbeiten sind  abgeschlossen. Das Refugio steht den Pilgern wieder zur Verfügung, allerdings im Winter nicht geheizt, aber heißes Wasser ist vorhanden. Zeitweise werden keine Radpilger aufgenommen.

Burguete.
Dieser Ort liegt einige Km hinter dem Kloster Roncesvalles, und bietet einige Unterkünfte an (Hostals und Landhäuser)

Espinal.
Dieser Ort liegt einige Km hinter
Burguete, und bietet einige Unterkünfte an (Landhäuser)

Zubiri.
Das Refugio in Zubiri ist renoviert worden, zählt aber immer noch zu den schlechtesten Pilgerunterkünften am Camino. Schlüssel beim Bäcker im Ort holen. Private Pilgerherbergen und auch Hotels vorhanden.

Larrasoaña.
Hier im Ort gibt es ein renoviertes Refugio, was aber im Winter nicht geheizt ist, allerdings ist heißes Wasser vorhanden.

Pamplona. 
Der Freundeskreis der Jakobuspilger Paderborn hat eine eigene Herberge in Pamplona! Die "Casa Paderborn" - sie liegt in der Playa de Caparosso 6, ganz nahe der Magdalenenbrücke - über die die Pilger seit Jahrhunderten die Stadt betreten. Idyllisch und ruhig in einer Grünanlage am Ufer des Flusses „Arga” gelegen. Nur ca. 600 m bis zur Altstadt und Kathedrale.
24 Plätze. Geöffnet von Ende März bis 31. Oktober.
Hinweis:
Die Refugios sind während der Feierwoche "Saint Fermin" (Stierlauf) Anfang Juli alle geschlossen. Die ganze Stadt ist während dieser Zeit überlaufen. Alle Unterkünfte ausgebucht!
Der Weg nach Cizur Menor führt zuerst schnurgerade durch ein Neubaugebiet mit vielen großen Wohnblöcken. Hier sind mehrere Supermärkte, Bäckereien und Gemüseläden. Dann kommt man direkt am Uni-Hauptgebäude vorbei. Der Pförtner stempelt gerne die Pilgerpässe
.

Cizur Menor.
Die wunderschöne private Herberge, wird von Doña Maribel Roncal auf ihrem Privatgrund geführt. Es empfiehlt sich vorher zu reservieren. Warmes Wasser ist ebenso vorhanden wie eine Küche.
Vorsicht: Bei schlechtem Wetter ist der Aufstieg von Zariquigui zum Gipfel „Alto de Santa María de Erreniega“ (mit den Windmühlen auf 780 m Höhe) auch bei Regenwetter zu schaffen. Der Abstieg vom Alto de Perdon ist neu angelegt worden, zwar noch steil, aber bei jedem Wetter, also auch bei Regen, jetzt gut begehbar.

Eunate.
In Muruzábal bei dem Haus mit dem Wandgemälde von Eunate nach links gehen, den folgenden Platz halbrechts überqueren, dann zeigt ein kleiner handgeschriebener Wegweiser auf die nach unten führende der drei Pisten. Diese Piste führt durch Felder direkt nach Eunate – keine der unmarkierten Abzweigungen nehmen. Man sieht die Kirche schon von weitem. Dort gibt es eine Besucher-Toilette, einen Brunnen mit Sitzbänken, aber keinen Schatten, weil die frisch gepflanzten Bäume noch zu jung sind.
Wir haben die Eunate offen vorgefunden. Hier die Öffnungszeiten: Vormittags: von 10:30 bis 13:30 Uhr. Nachmittags: im November, Januar und Februar von 16:00 bis 17:30 Uhr, von März bis Juni 16:00 bis 19:00 Uhr, von Juli bis Oktober 17:00 bis 20:00 Uhr. Montags geschlossen, sowie der ganze Dezember. Eintritt ist frei.
Von Eunate nach Obanos geht man zunächst ein kurzes Stück bergauf. Oben wieder ein netter Rastplatz, diesmal ohne Brunnen. Von dort bis Obanos reine Gehzeit noch 1 Std.!! Die letzten 500 m der Landstraße führen extrem steil bergauf.

Obanos. 
Wunderschöner, sehr gepflegter Ort. Die Kirche hat einen sehr sehenswerten lichten Innenraum. Abendmesse 20:00 h.

Puenta la Reina. 
Täglich im Sommer um 20:00 h, im Winter um 19:00 h Pilgermesse mit Pilgersegen in der Santiago-Kirche.
Das Refugio in Puenta la Reina (Kloster) wird sehr häufig von Pilger angelaufen. Der Schlafraum ist allerdings im Winter nicht geheizt,  jedoch steht heißes Wasser zur Verfügung. Ein offener Kamin sorgt im Aufenthaltsraum für wohlige Wärme. Im Schlafraum 3-Etagen Betten. 
Im Ort selber gibt es noch mehrere Unterkünfte die privat geführt werden - auch einige Hotels bieten "Pilgerunterkünfte" an!!

Estella. 
Ausweichquartier: Da die Herberge oft schon Mittags voll ist, steht ca. 1,5 km weiter in Ayegui ein Ausweichquartier im Sportzentrum zu Verfügung - Pilgermenü ok.

Los Arcos. 
Pilgermesse mit Pilgersegen in der Kirche Santa Maria. Mo - Sa 20:30 h, So 19:00 h.
Hier kümmern sich belgische Hospitaleros in dem Refugio, was ganz neu renoviert worden ist, rührend um die Pilger. 
Parallel zu dieser guten Pilgerherberge, sind noch zwei weitere private Pilgerherbergen hier im Ort entstanden.
Pilgersegen in mehreren Sprachen, entsprechend den Nationalitäten der anwesenden Pilger. Der Pfarrer, der auch etwas Deutsch spricht, verteilt Marienbildchen mit einem Pilgergebet in den wichtigsten Sprachen.

Navarrete.
Das seit Jahren beliebte Refugio in Navarrete ist leider im Winter geschlossen, aber es gibt mehrere andere Unterkunftsmöglichkeiten 

Logroño:
Unbedingt Kirchenführung in Santa Maria del Palacio mitmachen, denn im Anschluß gibt es guten Wein und nette Gespräche.
Hinter Logroño wurde der Pilgerweg durch umfangreiche Straßenbaumaßnahmen verlegt. Der neu entstandene Pilgerweg ist sehr gut zu gehen, und wird von neu eingepflanzten Bäumen gesäumt.
Auch beim Fremdenverkehrsamt kann man den Stempel für den Pilgerpass bekommen, wenn das Refugio geschlossen hat; er ist allerdings einfacher als der Sello aus dem Refugio.

Nájera
Einige Kilometer vor Nájera wird der Pilgerweg so von großen Kieselsteinen übersät, das es schon Mühe macht vorwärts zu kommen. Seit einigen Jahren helfen sich die Pilger selber, und sammeln die Steine und bauen auf mehrere hundert Meter die schon berühmten - Steinmännchen  -. Aber der Weg bleibt beschwerlich.

Azofra.
Im Ort gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. (Pilgerherberge - private Unterkunft)

Santo Domingo de la Calzada.
Sehr lebendige, relativ große Stadt mit „italienischem“ Flair und viel Leben in der Haupt-Einkaufsgasse und auf den abendlichen Straßen. Einkaufszentrum für den weiteren Umkreis.

Grañón.
Vor dem Eingang zur Herberge in der Kirche von Grañón befindet sich ein kleiner gepflegter Park mit Bänken und Brunnen.
Über den Aufgang im Kirchenturm kommt man zu einer originellen, wunderschönen total neu gestalteten Herberge. Hier hat die Fränkische St. Jakobus-Gesellschaft Würzburg e.V. finanzielle, materielle und tatkräftige Hilfe geleistet um diese Oase zu schaffen.
Achtung auf dem Weg nach Redecilla! Spärliche Markierungen, weil fast nichts da ist, das sich markieren ließe. Wir sind versehentlich einen Feldweg zu früh abgebogen und haben zum Glück eine Einheimische mit Hund getroffen, die uns netterweise auf „Schleichpfaden“ nach Redecilla begleitet hat.

Redecilla del Camino.
Gegenüber der Kirche hat die Lazarusstiftung auf dem Grundstück des ehemaligen Hospitals die komplett ausgestattete "Hospederia de San Lázaro" mit 22 Plätzen eingerichtet.

Viloria.
Im fast unbewohnten Dorf Viloria gibt es einen Getränkeautomaten und einen netten Rastplatz mit Steintisch und Bank auf dem Hauptplatz. Allerdings Vorsicht vor Bienen und Wespen!

Belorado.
Täglich nach der Abendmesse Pilgersegen.
Internet-Café am Dorfplatz. In der Bar mit Restaurant (im 1. Stock) links im Eck vom Hauptplatz sehr gutes Pilgermenü und gute Tapas. Dort laufen 4 TV-Geräte gleichzeitig, jedes mit anderem Sender.
Der Weg nach Tosantos ist sehr windig (Achtung Radler – starker Gegenwind!), aber größtenteils sehr schön hergerichtet und gut zu gehen. Das Dorf Villambistia besteht fast nur noch aus malerischen Ruinen, wie im Wildwest-Film, aber die Bar am Ortseingang ist geöffnet.

Villafranca Montes de Oca.
Das Fernfahrer-Restaurant am Ortseingang bietet preiswerte und schmackhafte Speisen an.
Wie uns Pilger berichteten sind die sanitären Einrichtungen im Refugio
( alte Schule ) in einem nicht mehr zu akzeptierenden Zustand.
Das schon seit Jahren ins Gespräch gebrachte Hospital San Antonio Abad steht den Pilgern immer noch nicht zu Verfügung. Im Sommer werden Zelte aufgebaut, in der Nähe der Kirche.

Von der Kirche in Villafranca geht’s stetig bergauf auf einem wildromantischen Bergweg weiter, auf halbem Weg nach San Juan de Ortega wandelt er sich allerdings zu einem eintönigen, schnurgeraden Schotterweg, der stundenlang in eigens angelegten breiten Brandschneisen durch einen Monokultur-Staatsforst führt. Auch auf dem Weg nach Atapuerca geht man stundenlang (sehr meditativ!) auf dieser Art von Weg weiter!! Ich denke, es sind insgesamt über 20 km.

San Juan de Ortega.
Winziger Ort mit sehr schöner Kirche, Bar und Infokiosk für Besucher.
1-2 x pro Woche kommt der Brotwagen ins Dorf. In der Bar kann man gut essen, aber leider nicht frühstücken, da sie zu spät aufsperrt.
Achtung!
Nach dem Tod des charismatischen Pfarrers Don José María Alonso, der diese Herberge und die Pilger gemeinsam mit seinen beiden ebenfalls sehr alten Schwestern viele, viele Jahre lang betreut hat, ist diese Herberge nach der Renovierung seit Juni 2008 wieder geöffnet.

Atapuerca.
„Schlacht von Atapuerca“, großes mittelalterliches Fest am 22. August.
Hinter Atapuerca führt der Camino auf eine Art Hochebene. Den Aufstieg begleitet eine ganze Armee von Steinmännchen, die im Laufe der Zeit von Pilgern aufgeschichtet wurden. Oben weisen große Pfeile aus am Boden ausgelegten Steinen in die richtige Richtung.
Hier steht seit neuestem den Pilgern ein Refugio zur Verfügung.

Burgos.
Achtung bei Ankunft am Wochenende: Sonntags gibt es nirgends Lebensmittel zu kaufen! Die Hospitaleros der städtischen Herberge weisen samstags eigens darauf hin. 
Kathedrale von Burgos: Eintritt für Pilger € 3,-- bei Vorlage des Pilgerpasses.
Stadtrundfahrt im Bummelzug: Abfahrt von der Herberge 18:30 h, kostenlose Karten beim Hospitalero.
Im Busbahnhof und am Eingang des Museums in der Kathedrale gibt’s Gepäckschließfächer. Die Schließfächer am Busbahnhof sind rund um die Uhr zugänglich. Wer mit dem Nacht-Bus der ALSA von Burgos nach Pamplona oder Frankreich zurückfährt sollte sich über mindestens zwei Stunden Verspätung nicht wundern, da der Bus schon aus Leon oder von noch weiter her kommt und nie pünktlich ist.
Eine von vielen Pilgern sehr gerne in Anspruch genommene Leistung bietet das Militär Hospital in Burgos an. Dort können die Pilger, die eine medizinische Versorgung benötigen, sich ab 19:00 Uhr einfinden. Auch eine stationäre Aufnahme ist dort möglich. Im Refugio nachfragen!
Seit der neue Flughafen kurz vor Burgos in Betrieb genommen wurde, ist der Weg in die Stadt hinein noch weniger schön zu gehen als bisher schon.

Strecke ab Burgos: 
Achtung: Es gibt zwar seit dem letzten Heiligen Jahr zahlreiche neue Brunnen in der Meseta, aber im Sommer 2017 wurde uns von Einheimischen erklärt, das Wasser zu trinken sei nicht empfehlenswert, da es mit Pestiziden belastet sei! Die Einheimischen trinken nicht daraus!

Strecke ab Rabé de las Calzadas: 
Von Rab
é de las Calzadas über Hornillos und Hontanas bis nach San Antón ist der Pilgerweg als breiter Sandweg angelegt worden.

Hornillos del Camino.
In diesem Ort gibt es inzwischen eine Bar und auch eine Einkaufsmöglichkeit ist vorhanden. Man braucht also nicht wie in den neuesten Führern empfohlen wird  in Tardajos schon die Verpflegung einzukaufen.
Mittwochvormittags kommt eine „rollende Tienda“ ins Dorf, der Händler verkauft in seinem Kleinbus Brot, Käse, Fisch, Obst und Gemüse.

San Bol.
I
mmer noch ein Notrefugio (12 Plätze) das allerdings schon von Burgos aus unterstützt wird. Die originellen bunten Wandgemälde an den Umfassungsmauern sind inzwischen leider ziemlich ausgebleicht und abgebröckelt. Dafür wurde das Haupthaus leuchtend hellblau gestrichen und mit einer großen Jakobsmuschel bemalt. Sanitäreinrichtungen gibt es immer noch nicht.  

Olmillos de Sasamón
In diesem Ort befindet sich eine sehenswerte gotische Burg mit Glockenspiel.

Hontanas.
Entgegen anderer Behauptungen hat Hontanas keine Tienda. Die Bar/Restaurant neben der Kirche serviert ein gutes Pilgermenü. Die Bar von Victor Diaz ist mit größter Vorsicht zu genießen. Alles was wir bestellt hatten, war nicht zum Verzehr geeignet. Das einzige was wir zu uns nehmen konnten war ein Tee. Die Küche war das reinste Chaos. Man merkte dem "Schlitzohr" (so wird er von vielen Pilgern genannt) Victor Diaz an, dass er Pilger geschädigt ist, es wächst im alles über den Kopf. Das Refugio ist nur ein paar Schritte weiter, auch weitere Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden.

Castrojeriz.
Im Ort gibt es inzwischen mehrere Banken, teilweise mit Telebanca.
Am Ortsanfang, direkt neben der Kirche St. Maria del Manzano, nette Bar mit schönem Gastgarten. Pilgertreffpunkt. Gutes Frühstück mit sehr gutem Tee oder Kaffee, viel Toastbrot, Butter, Honig oder Marmelade (man kann eine von mehreren Sorten wählen). Im Ortszentrum hat es u. a. zwei Tiendas und – im weiteren Umkreis einziges derartiges Geschäft - eine Art Drogerie mit vielem, was Pilger und Touristen unterwegs brauchen könnten (Regenjacken, Hüte, Schuhe, Fotobatterien, Verbandszeug, Kosmetika …).
Das Refugio machte erst um 14:00 Uhr auf. Hier erlebten wir morgens (6:15 Uhr) eine neue Variante, wir wurden alle mit Musik geweckt. Keiner durfte vorher aufstehen. Die Idee hatten wir zuerst als sehr positiv angesehen, denn in den anderen Refugien ging manchmal um 4:00 Uhr das Geraschel der Plastiktüten los, was wirklich störend war. Doch der große Nachteil bei diesem Wecken, auf jeder Etage lagen ca. 25 Pilger, und die stürmten jetzt alle gleichzeitig zu 1 Waschbecken und 1 Toilette. Das Chaos war perfekt. Dafür bekamen wir aber in der Küche einen warmen Kaffee mit Gebäck serviert. Der Hospitalero wollte sein Wecken noch einmal überarbeiten und etwas modifizieren.

San Nicolás.  
Ca. 2 km vor der Herberge San Nicolás, dort wo der Camino die Landstraße erreicht, befindet sich der Pilgerrastplatz Fuente El Piojo. Ein handgeschriebener Hinweis an der Quelle – und in manchen Reiseführern - besagt zwar, das Wasser werde nicht zum Trinken empfohlen, allerdings kommen viele Einheimische eigens mit dem Auto dorthin um unterwegs ihre Flaschen nachzufüllen. Wir machten zu mehreren dort Rast und die Einheimischen haben uns bestätigt, dass das Wasser im weiten Umkreis für seinen guten Geschmack bekannt sei. Die ganz alleine am Pilgerweg gelegene Kirche, wurde als Refugio umgebaut, und von Hospitaleros liebevoll geführt. Wir, die wir nur vorbei schauten, bekamen sofort einen warmen Kaffee, und uns wurde die Geschichte dieser Kirche erzählt. (Leider ist das Refugio nur im Sommer auf)

Itero de la Vega.
Hier im Refugio gibt es auch im Winter keine Heizung, aber es ist heißes Wasser vorhanden. Es soll ein zweites neues Refugio im Ort seine Pforten geöffnet haben.

Boadilla del Camino. 
Das neue Refugio (32 Plätze) hier im Ort steht den Pilgern zur Verfügung.
Wichtig: Am Ortseingang sich auf die Kirche in der Dorfmitte konzentrieren - dort liegt das Refugio. 
Da auch auf dem Gelände ein Restaurant vorhanden ist, hat man keine Versorgungsprobleme. Der Hospitalero bemüht sich sehr um die Pilger. Am Ortsausgang von Boadilla muss man auf den ersten 1-2 km eine fußunfreundliche und schlecht begehbare Schotterpiste benutzen. Der Rest des Weges, vor allem am Kanal von Kastilien, läuft sich dafür umso angenehmer. Wunderschöne Landschaft, kaum ein Mensch unterwegs. Im Spätsommer ist ein guter Mückenschutz auf dieser Strecke allerdings zwingend erforderlich, da einen die Stechfliegen sonst auffressen.

Frómista. 
Pilgerinfo (dort gibt’s auch den Stempel), Brunnen und kleines Café an der ersten Kreuzung in Fromista. Großer Supermarkt am Hauptplatz, in der Nähe der Herberge.
Das Refugio hat nach langem warten seine Pforten für die Pilger geöffnet. Somit kann man wieder vernünftig in Frómista übernachten.
 
Die St. Martin Kirche ist ein unbedingtes MUSS.

Poblacion del Campo.
Hinter Villamentero, ca. 1 Std. nach Problación, befindet sich rechts von der Straße ein schöner schattiger Pilgerrastplatz mit Steintischen und –bänken und einer Wasserstelle.
Kurz hinter Frómista, in dem Ort Poblacion del Campo ist die  im Reiseführer angegebene Einkaufsmöglichkeit nicht mehr vorhanden. Es gibt aber eine Bar, wo man gut essen kann.

Villalcazar de Sirga.
Im Ort gibt es die schöne große Kirche aus dem Mittelalter, ( der Maria geweiht ) die sich zu besichtigen lohnt.
Man kann kleine Gerichte in der Bar neben der Kirche und am Ortsende in der Bar bestellen. Vor der Kirche befindet sich die städt. Pilgerherberge (Donativo), die von Hospitaleros der spanischen Jakobsgesellschaft betreut wird. (18 Betten/ zwei Duschen/zwei Toiletten/ zwei Schlafräume/ kleine Küche). Die Duschen sind etwas bescheiden. Man muß einen Euro in eine Box im Flur einwerfen. Aber dafür gibt es neue Toilettenanlage und  versteckt eine Waschmaschine, die der Hospitalero anwirft, wenn er gefragt wird. Die Herberge ist ab drei Uhr am Nachmittag geöffnet.
Am Ende des Ortes gibt es außerdem eine Bäckerei, die auch einige Lebensmittel führt.

Carrión de los Condes.
Tourist-Info-Kiosk links neben der Kirche. Abendmesse um 19:00 Uhr
Das Refugio mit 56 Betten wird von der Kirche geführt und liegt in unmittelbarer Nähe. 
Das Kloster St. Clara bietet Pilgern Unterkunft gegen Entgelt. Die vorhandenen 3 Bettzimmer sind allerdings teurer.
Das Kloster San Zoilo mit Kreuzgang ist genauso sehenswert wie die Santiago Kirche die heute als Museum dient. Der Eintritt ist für Pilger frei.
Der Pilgerweg von Carrión de los Condes nach Calzadilla de la Cueza ist neu angelegt worden, und gut begehbar.

Meseta: Die ganze Strecke (ca. 18 Km) wenig Schatten und kein Trinkwasser, dazu führt der Weg über Kilometer geradeaus.
Sehr Wichtig!! Die neu installierten Brunnen entlang des Weges, bringen
KEIN Trinkwasser hervor. Die Bauern haben uns eindringlich gewarnt, davon zu trinken, denn es sind im großen Maße Pestizide nachgewiesen worden.

Calzadilla de la Cueza.
Direkt am Ortseingang ist dort ein neues Refugio für die Pilger entstanden mit 50 Betten, Duschen, Toiletten und Waschplatz, aber keine Küche. Das neu erbaute Refugio ist schon wieder erweitert worden.  Im Ort ist aber ein Hotel mit Restaurant, so das die Versorgung gesichert ist.
Kurz hinter dem Ort ist ein neuer Pilgerweg entstanden der bis Ledigos führt. Es ist geplant diesen Weg bis San Nicolás del Real Camino zu führen.

Sahagún.
Die San Lorenzo Kirche ist nach jahrelanger Renovierung fertig gestellt, und es finden wieder Gottesdienste statt. (jeden Abends 20:00 Uhr)

Calzada del Coto.
Hinter dem Ort bitte aufpassen, hier gabeln sich zwei Pilgerwege, die im gewissen Abstand parallel verlaufen. Sie sind in den Pilgerführern ausführlich beschrieben.
Wir sind den Real Camino Frances (den linken Weg) gegangen wie schon 1994. Wir wollten sehen was aus der Paradestrecke geworden ist. Denn hier auf diesem Teilstück wurden 1993 auf 15 Km Länge, alle neun Meter ein Baum gepflanzt. Wir waren überrascht, denn viele Bäume waren angegangen. Die Lücken versucht man immer wieder durch neue Anpflanzungen zu schließen. Bis die aber mal richtig Schatten spenden braucht es noch einige Jahre. Aber der Anfang ist gemacht. Ebenso sind auf dieser Strecke zusätzliche Rastplätze entstanden, und auch eine ganze Reihe von Bänke wurden aufgestellt. Aber unsere Freude wurde schon nach einigen Metern mehr als getrübt. Denn man hatte den ganzen Weg bis nach El Burgo Raneros mit groben Straßenschotter aufgefüllt. Der, der  das angeordnet hat, den sollte man von morgens bis abends immer hin und her laufen lassen bis der grobe Schotter zu Sand gemahlen ist. Die Pilger tun es nicht, denn sie gehen auf dem daneben liegenden Wirtschaftsweg oder Straße. Die Autobahn kreuzt kurz vor El Burgo Ranero den Pilgerweg, was aber kein Problem darstellt (Brücke). Wie schon oben angedeutet verzweigt sich hinter Calzada del Coto der Weg zu einem Doppelweg. Der linke führt über Bercianos del Real Camino weiter über El Burgo Raneros nach Mansilla de las Mulas. Der andere Weg führt über Calzadilla de Hermanillos nach Mansilla de las Mulas, und ist 1 Km länger. Das muss wohl der Hauptgrund sein warum das Refugio in El Burgo Raneros dauernd überfüllt ist und das Refugio in Calzadilla de Hermanillos fast leer steht. Wir haben es so erlebt.

Bercianos del Real Camino.
Am 7. 5. 1998 ist das Wahrzeichen, von Bercianos del Real Camino, der Kirchturm,  in sich zusammen gefallen (Lehmkirche). Es war ein Wahrzeichen,  das weithin sichtbar den Weg für die Pilger zeigte.
Am 9. Juni 1998 hat dort unser Pilgerbruder Manfred Kress aus Trier seinen irdischen Pilgerweg beendet. Er war mit Freunden auf dem Camino unterwegs nach Santiago de Compostela.

El Burgo Raneros.
Zwischen El Burgo Raneros und Villamarco ist ein neuer Sportflugplatz entstanden. Auf dem Pilgerweg nach Mansilla de las Mulas sind ebenfalls neue Rastplätze entstanden.

Mansilla de las Mulas.
Vorsicht am Ortseingang hat sich der Pilgerweg durch eine Straßensanierung etwas verändert. Als Orientierung dient aber der weithin sichtbare Kirchturm  von Mansilla de las Mulas, das ist ein guter Orientierungspunkt.

León.
Wie in Burgos gibt’s auch in Leon sonntags nirgends Lebensmittel zu kaufen!! Die Hospitaleros bitten alle Pilger, diese Information unter den Mitpilgern zu verbreiten!!
Achtung:  Wer in Leon mit einer deutschen EC- bzw. Maestro-Karte am Automaten Geld abheben will braucht manchmal viel Geduld. Ein deutscher Mitpilger hat die Geldautomaten bei 8 (!) verschiedenen spanischen  Banken ausprobiert, bevor ein Automat seine Karte angenommen hat. Ob’s funktioniert scheint davon abzuhängen, bei welcher deutschen Bank man sein Konto hat. Die Geldautomaten am besten während der Öffnungszeiten der Bank benutzen, damit man bei Problemen gleich reklamieren kann.
Die Kennzeichnung durch Leon ist sehr gut gelungen, das war nicht immer so. Auch die Markierungen zu den beiden Refugien ist vorbildlich.
Vom Flughafen aus (ja – es gibt tatsächlich einen, auch wenn es manche Reisebüros nicht glauben wollen) ist das Zentrum nur mit dem Taxi zu erreichen.
Eines der seltenen öffentlichen Münz- bzw. Kartentelefone befindet sich in der Mitte der Calle Ancha, in der Nähe der Kathedrale. Riesiger, bestens sortierter Supermarkt am Nordende der Av. Alcalde Miguel Castaña.

Trobajo del Camino.
Kurz hinter Trobajo del Camino war der Pilgerweg nicht eindeutig markiert

La Virgen del Camino.
Der in den Pilgerführern angegebene Pilgerweg geht von Leon über La Virgen del Camino an der N -120 entlang nach Valverde de la Virgen, und dann weiter an der N - 120.  Es gibt ab La Virgen del Camino einen alternativen Pilgerweg der nicht an der N - 120 entlang läuft. Dieser Weg geht über Villar de Marzarife, er ist in den meisten Pilgerführern angegeben. 

Nach dem Ort trennen sich Haupt- und Nebenstrecke. Jetzt muss man ein Stück weiter Richtung Villadangos d. Parma laufen, bevor hinter einem Autobahntunnel links der Weg weiter in Richtung Villar de Mazarife führt. Etwas hat sich seit einem Jahr geändert, der Weg zwischen Chozas de Abajo und Villar de Mazarife ist zu einer Strasse ausgebaut worden. In Chozas de Abajo sehenswerte kleine Kirche.

Hinweis: Außerhalb der Ortschaften keine Brunnen!
Die Wallfahrtskirche in Virgen del Camino sollte keine Pilger auslassen. Weltberühmt sind die Bronze Figuren am Haupteingang.

Villar de Mazarife.                                                     
Am Dorfausgang bis nach Hospital de Orbigo ist der Weg sehr schlecht gekennzeichnet. Nach der Straßenkreuzung San Martin del Camino wird der Pilgerweg sehr schlecht, er ist von großen Kieselsteinen übersät. Dieser schlechte Weg setzt sich fort über den Ort Villavante hinaus bis nach Hospital de Orbigo. Der Ort Villavante ist bekannt für seine Bordstein Kennzeichnung mit gelben Pfeilen. Durch Sanierungsarbeiten im Ort sind fast alle Bordsteinkanten ausgewechselt worden, so das kaum noch ein gelber Pfeil übrig geblieben ist. Eine gute Orientierungshilfe ist die Kirche und der Wasserturm.

Villadangos del Páramo.
Die Etappe Leon - Villadangos führt durch ein riesiges Industriegebiet. Wer diese Etappe schon von früheren Besuchen her kennt, keine Zeit hat oder mit Kindern unterwegs ist, kann werktags um 8:30 h  vom Busbahnhof in León bis Villadangos fahren und von dort aus weitergehen.

Hospital de Orbigo.
Hier im Ort sind zwei Refugien. Eines liegt etwas außerhalb in einem Waldstück sehr schön gelegen.
Hinweis: Die Herberge im Wald am Ende der Calle El Camping (rechts vom ersten Brückenabschnitt) soll inzwischen geschlossen worden sein. Angeblich war sie so heruntergekommen, dass sich eine Renovierung nicht mehr gelohnt hätte.
Das zweite Refugio liegt 300 Meter hinter der Brücke an der Hauptstrasse auf der rechten Seite. Es ist das alte Pfarrhaus. 
Der Hospitalero gibt Auskunft welches Restaurant man aufsuchen kann.

Santibánez.
Hier im Ort ist ein neues Refugio eingerichtet worden mit 25 Plätzen.

San Justo de la Vega.  
Das steile Wegstück vom Pilgerkreuz auf dem Hügel bis San Justo de la Vega wurde kürzlich mit dem Bagger verbreitert und abgeflacht, wohl im Hinblick auf das Heilige Jahr, und ist jetzt vor allem bei Regen bequemer zu gehen. Rechts von der Landstraße gibt es eine Fußgängerbrücke über den Fluss Tuerto, sodass man nicht mehr auf der Fahrbahn gehen muss.

Astorga.
Sehr interessant ist die Jakobus Ausstellung im Museum Gaudi. Das alte Refugio in Astorga mit den großen Schlafräumen - ist geschlossen worden. In den Muralas (Stadtmauren) ist ein neues Refugio entstanden.
Für alle Fälle:
DI, MI und FR fährt ein Bus von Astorga über Rabanal Viejo nach Rabanal del Camino und zurück. Angeblich kann man auch über das idyllische Dorf Rabanal Viejo (22 km von Astorga) nach Rabanal bzw. nach Foncebadon laufen, Genaueres konnte uns aber niemand sagen. Wer weiß mehr?

Santa Catalina.  
In der Bar gibt’s nur Boccadillos.

Castrillo de los Polvozares. 
In Castrillo kann man nirgends einen Stempel bekommen, auch wenn manchmal Pilgern gegenüber das Gegenteil behauptet wird.
Die Kirche soll sehr sehenswert sein, war aber leider zugesperrt.
Für Freunde lokaler Spezialitäten gibt es dort „Cocido Maragato“, eine Art Schlachtplatte mit Kichererbsen, Grünkohl, Saupfoten, Schweinshaxe, Kalbsfüßen, gekochtem Huhn, scharf gewürzten Würsten und Schinkenpastete. Sehr deftig, gigantisch zu große Portionen, leider nicht sehr preiswert, aber das Geld wert.

Valdeviejas.                                                                
Kurz hinter Astorga kommt man durch das Dorf  Valdeviejas. Hinter diesem Ort kreuzt eine neu gebaute Autobahn abermals den Pilgerweg. (keine Probleme da eine Brücke vorhanden ist) Direkt hinter der Brücke beginnt ein neu ausgebauter Pilgerweg bis nach El Ganso (12 Km). Dieser Weg ist auf seiner ganzen Länge mit groben weißen Schotter abgedeckt worden. Eine Marterstrecke für jeden Pilger. Meist nur im geringen Abstand von wenigen Metern verläuft ein Wirtschaftsweg der wesentlich besser war, und alle Pilger wechselten schlagartig den Weg. Eine wunderschöne Landschaft ist hier mit viel Geld zerstört worden. Aber wir hoffen das sich die Natur über Jahre selber helfen wird, man kann es ihr nur wünschen.

Rabanal del Camino.
Dieser Ort hat sich mächtig heraus geputzt. Viele Häuser hat man hergerichtet, so nach dem Motto "unser Dorf soll schöner werden". Hier gibt es zwei Refugien. Das Refugio "Gaucelmo", neben der Kirche machte erst um 13:00 Uhr auf. Hier sind seit Jahren britische Hospitaleros, die für die Pilger sorgen. Wir waren 1994 dort, und wir haben uns sehr wohl dort gefühlt.  Das andere Refugio "Pilar" liegt an der Durchgangsstrasse. Die spanischen Hospitaleros, ein Ehepaar, gaben sich sehr viel Mühe, und halfen wo sie nur konnten. Hervorzuheben ist hier noch der wunderschöne Innenhof. 
Zu den beiden bekannten Pilgerunterkünften ist hier im Ort ein schönes privates Refugio sowie ein Hostal eröffnet worden. Auch ein Einkaufsladen steht zur Verfügung.

Achtung Fußpilger:
Zwischen Rabanal und El Acebo kein Lebensmittelladen!!!

In Rabanal befindet sich das - Monasterio Benedictino San Salvador del Monte Irago mit 3 Benediktinermönche aus Silos bzw. aus St. Ottilien, sie bieten täglich Laudes, Vesper und Komplet an mit Gregorianik und deutscher Lesung. Die Kirche ist manchmal brechend voll. Die Messe-Zeiten sind für Pilger ungünstig, Wochentags 9 Uhr, Sonntags 12 Uhr. Darauf angesprochen, sagte  Pater Xavier, die Pilger hätten in jedem Dorf tägliche Messen (stimmt!) und deshalb biete man die Stundengebete an. Er spricht schon recht gut deutsch, die andern lernen es eifrig, und haben auch Sprechzeiten für die Pilger. Wenn Sie besser deutsch sprechen, wollen sie Kontakt aufnehmen zu den deutschen Jakobusgesellschaften. Als Missionsorden wollen sie am Jakobusweg präsent sein, wo sie viele Pilger erreichen können, die bisher keinerlei Kontakt zu Kirche oder Religion hatten.
Hier weiter Informationen: http://de.monteirago.org/

Foncebadón.
Hier in diesem Ort erlebten wir die größte Freude auf dem Camino. Uns sprang das Herz über, wie man zu sagen pflegt.

              Foncebadón lebt wieder

Als wir 1994 hier waren, in einem der wichtigsten Orte im Mittelalter, hier wurde sogar ein Konzil abgehalten, fanden wir den Ort total zerfallen vor, und nur 5 Ziegen kreuzten unseren Weg. Als wir Anfang Juli 1999 in den Ort kamen waren wir über glücklich, denn die Kirche bekam gerade ein neues Dach. Ebenso  waren bestimmt schon wieder 10 Häuser soweit hergerichtet das man darin wohnen konnte. Hier sind viele fleißige Hände tätig um dieses zu realisieren. Unter anderem ist von Anfang an das Christophorus Hilfswerk tatkräftig am Wiederaufbau dieses Ortes beteiligt. Weiter kommt große Unterstützung von der Sankt Jakobs Bruderschaft aus A-2392 Sulz im Wienerwald (Österreich). Ebenso sind viele spanische Helfer vor Ort die durch ihren unermüdlichen Einsatz dieses imposante Projekt mit tragen. Unseren Dank an ALLE!!
Die Kirche in Foncebadón wurde am 16. Nov. 2000 feierlich eingeweiht. Sie wird seelsorgerisch von den Benediktinern aus Rabanal mit versorgt. 
Das Refugio ist seit dem Herbst 2003 geöffnet.
Hier  wurden im September 2006 die alten Betten ausgetauscht, die gesamte Herberge ist wieder schön hergerichtet worden. Wie immer ausgesprochen herzliche Aufnahme, Abendessen wird gemeinsam zubereitet; reichliches Frühstück gegen Spende; neuerdings Internet-Anschluss (Gebühr). Wer mag, kann jetzt zum Abendgebet direkt vom Schlafraum nach nebenan in die Kirche gehen.
Ebenfalls gibt es in Foncebad
ón eine schöne neue Herberge "Albergue Bio Tienda" mit „Mini-Tienda“ für Pilger, in der es sogar Erdinger Weißbier und anderes Unerwartetes zu kaufen gab, links an der Dorfstraße, gegenüber des Maison Medieval. Inzwischen gibt es mehrere Pilgerherbergen, Pensionen, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurant im Ort.

Manjarín.
Aus dem Strohlager wurde inzwischen ein Matratzenlager. Auch hat man den Eingangsbereich vergrößert, so das man dort auch sein Essen einnehmen kann. Das Wasser für alle Gelegenheiten muss aber immer noch in Eimern heran geschleppt werden. 
In Manjarín gibt es eine sehr schöne neue Pilgerherberge, die von einer Freikirche geführt wird.

Cruz de Ferro. 
Zwischen Straße und Kapelle bzw. rund um den Brotzeitplatz auf der anderen Straßenseite steht neuerdings eine Art Gatter aus Rundhölzern – angeblich, um Auto- und Motorradfahrer daran zu hindern, bis vor die Kapelle zu fahren. Manche Besucher hängen Stofftiere, Mützen, Zettel, Fotos usw. unten an die Halterung des Cruz de Ferro.
Extrem touristischer Punkt am Camino, dem entsprechend überlaufen. Viele „Auto- und Buspilger“. Leider ist die Kapelle komplett mit Graffiti „verziert“. Trotz des Rummels ein bemerkenswerter Ort.

El Acebo. 

Ein schönes Bergdorf. Vom Berg kommend liegt am Eingang zum Dorf rechts eine Bar mit schönem Sitzplatz, links la rosa del aqua, tienda und Zimmervermietung für Pilger von Cintia und Manuel, die das Geschäft von Josefina am Ende des Dorfes übernommen haben. In der Mitte des Dorfes gibt es die Bar (Essen möglich). Sie vermieten auch Betten an Pilger. Neben der Kirche ist die Herberge "Apostel Santiago", eine Woche vor Ostern bis 15 . Okt. geöffnet. Sie ist sehr schön renoviert, hat 22 Betten, getrennt für Frauen und Männer Duschen und Toiletten. Im Aufenthaltsraum stehen zwei Computer. Die Küche wird von Hospitaleros verwaltet. Eine Waschmaschine gibt es. Man muß fragen, denn sie steht im Hospitalerobereich. Außerdem gibt es einen abgeschlossenen Innenhof mit überdachter  Wäschetrockenmöglichkeit. Dort wird gegen Spende fast immer Frühstück angeboten. Manche Hospitaleros kochen auch am Abend. Geöffnet ist sie meistens ab 13.30 Uhr oder ab 14 Uhr. Das hängt ab vom Hospitalero/a,
Am Ortsausgang steht links an der Straße auf einem Sockel ein Marterl
(Gedenkstein) in Form eines kaputten Fahrrads, das an den Unfalltod eines deutschen Radlers erinnert, der vor ca. 25 Jahren auf der steilen Abfahrt verunglückt ist. Bezeichnenderweise steht diese Skulptur direkt neben der Friedhofsmauer.
Wer hat Informationen für Fußpilger zur Nebenroute über Compludo und das Valle del Silencio?  

Riego de Ambros.                                                       
3km hinter El Acebo - in Riego de Ambros - gibt es ein neues sehr gutes, privates Refugio. Super gepflegt mit kleinem Garten. Für die vielen, die erschöpft vom Berg abgestiegen sind, ein schönes Ausweichquartier. El Acebo ist oft überfüllt.
Keine Tienda im Ort! Bar/Restaurant mit gutem Essen und großem Gastgarten am Ortsausgang ca. 300m bergauf, rechter Hand neben dem Spielplatz in Sichtweite der Kirche (wer dort keine Rast macht geht nach links weiter, wer rastet muss anschließend wieder ein Stück zurückgehen). Einzelne kleine Gerichte, Salate, Boccadillos, Eis, gutes Bier und Weine.
Herrlicher, einsamer Wanderweg nach Molinaseca. Unbedingt viel Wasser mitnehmen, da es dort kaum Schatten und weder Quelle noch Brunnen gibt. Von Riego de Ambrós bis Molinaseca kein Haus, keine Unterstellmöglichkeit, keine Abkürzung. Landschaft pur.

Molinaseca.
Die Herberge befindet sich ein gutes Stück hinter dem Ortsende links direkt an der Durchgangsstraße! Im Garten stehen Zelte, falls die 32 Betten im Haus und die weiteren 14 Betten unter dem Vordach nicht ausreichen. Radler können auch ihre eigenen Zelte dazustellen.
Achtung: Sehr schlechte Markierung / Beschilderung von Molinaseca bis kurz hinter Ponferrada!
Ca. 1 km hinter Molinaseca kann man den Gehweg an der Straße verlassen und ein Stück auf dem Feldweg weiterlaufen. Die meisten Pilger übersehen aber die Abzweigung und laufen bis Campo durchgehend an der Straße.
In Campo gibt es eine heilige Quelle. Von Campo bis zur Herberge in Ponferrada ist ein großer Umweg von etwa 2 km, vorbei am Modellflugplatz und um die halbe Stadt ausgeschildert.

Ponferrada. 
Achtung:
Die Beschilderung in Ponferrada selbst ist irreführend, die Pilgerinfo-Bude an der Kreuzung vor der Herberge wurde am Ende des Heiligen Jahrs wieder geschlossen!!
Neuerdings ist auch eine Abkürzung ausgeschildert, die nicht über Campo, sondern direkt geradeaus durch ein Industriegebiet ins Stadtzentrum führt
Hinweis: Der Busbahnhof von Ponferrada (dort hält auch der Bus von Santiago nach Frankreich bzw. Deutschland) befindet sich am entgegengesetzten Ende der Stadt, in einem riesigen Neubaugebiet mit lauter Hochhaus-Rohbauten, ca. 2,5 km von der Herberge entfernt!
Feierlichkeiten: Im September 1 Woche lang „Fiesta de la Virgen de la Encina“ (Maria von der Eiche), der Festtag an sich ist der 8. September, die Feierlichkeiten dauern aber ca. 1 Woche! In dieser Zeit stehen überall im Stadtgebiet Festzelte, abends gibt es Festumzüge und Musik. Die Geschäfte, selbst die großen Supermärkte, haben dann mehrere Tage lang geschlossen!!
Das Refugio wurde 1999 feierlich eingeweiht. Die Herberge in Ponferrada steht ganz allein an einer Straße im unbebauten Gelände. Eine Außenwand ist schwarz verkleidet und mit einem stilisierten Jakobus verziert. Die Pfarrgemeinde La Encina und der Pfarrer bemühen sicht um die anfallenden Arbeiten. Hier werden händeringend Hospitaleros gesucht die die Leitung zeitweise übernehmen.  Der Bau verdankt sich insbesondere dem Einsatz unseres Schweizer Mitglieds Joseph Leutenegger. 
Das ehemalige Ausweichquartier soll weiter geöffnet bleiben. Es bietet bis zu  66 Pilgern Unterkunft, sogar mit heißer Dusche.
Die Templerburg ist renoviert worden; die malerische Altstadt verfällt und verkommt leider zusehens.

Cacabelos.
Hier steht den Pilgern ein Refugio zur Verfügung.
Vorsicht: 1. Wenn Markttag ist im Ort, sind die Pilgerzeichen sehr schlecht zu erkennen.
2. Die Kennzeichnung des Weges aus Cacabelos heraus ist sehr schlecht, man muss sehr gut aufpassen. Auch der Abzweig bei der "Mesón Las Ventas", der in den Pilgerführern gut beschrieben ist,  doch in der Natur fehlt jeder Hinweis, so das über 80% der Pilger weiter auf der Landstraße nach Villafranca del Bierzo laufen.

Villafranca del Bierzo.
Jatos Herberge ist einfach einmalig!  Auch das Pilgermenü ist genial und das Schlafen unter offenen Balken hat was für sich. Wer´s komfortabler will, sollte in die Herberge 150 m weiter oben gehen.
Jatos bietet einen Service an der nicht von allen Pilgern gebilligt wird. Er transportiert von denen die es wollen, die Rucksäcke zum O Cebreiro. Ebenso transportiert er die Fußkranken nach oben, gegen ein kleines Entgelt. Ebenso haben dort einige Pilger schon sicher ihren PKW unterstellen können.
Der Grund soll sein, um die Pilger auf den Camino de la Lux zu bekommen, also weg von der Straße.
Das neu gebaute Refugio in Villafranca del Bierzo (Refugio municipal) ist in der Winterzeit geschlossen.
Die romanische Kirche neben der Herberge ist für mich die schönste auf dem gesamten Camino. Einzigartige Atmosphäre. Stempel fürs Credencial gibt’s in der Herberge, aber auch in der Kirche und beim Fremdenverkehrsamt.
Achtung Fußpilger:
Von Villafranca bis Vega de Valcarce kein Lebensmittelladen

Strecke Villafranca – Trabadelo:                                
Die neu gebaute Nationalstraße verfügt über einen breiten, durch eine niedrige Mauer abgeteilten Randstreifen für Rad- und Fußpilger, ergänzt durch ausgezeichnete Beschilderung des Camino und seiner Varianten. Seit Fertigstellung der Autobahn ist der Verkehr dort stark zurückgegangen.
Bei unbeständigem Wetter oder Schlechtwetterwarnung auf keinen Fall den „Camino duro“ auch bekannt unter
"Camino de la Lux" über die Berge gehen!

Pereje.    
Liebenswertes Dorf mit schöner, gemütlicher Bar und Herberge. Die Bar – mit sehr netten Besitzern - bietet Abendessen (italienische Pasta!) und Frühstück für Pilger zu moderaten Preisen an. Man kann auch schön draußen sitzen.
Hier ist Anfang 1999 ein neues Refugio entstanden, es liegt direkt an der neuen  Nationalstraße N VI.

Solche neuen Refugien oder solche wo bekannt war das man Km weit die Verpflegung heran schleppen muss, waren der Geheimtipp unter den flexiblen Pilger die nicht stur nach dem Pilgerführer ihre Etappen festlegten, denn hier war meist noch Platz.

Las Herrerías.                                                              
Der wunderschöne einsame Waldweg von Las Herrerías nach La Faba ist für „Normalradler“, vor allem mit Gepäck, nicht zu schaffen. Sie sollten sich an den extra Markierungen für Radpilger orientieren.

Laguna de Castilla.                                                     
Auch hier ist ein Refugio entstanden, mit einem ganz besonderem Service. Die Pilger die hier schliefen, bekamen  von der Dorfbevölkerung Abends das Essen gebracht, da der Ort keine Einkaufsmöglichkeiten bietet. Das Refugio ist nicht leicht zu finden, unbedingt im kleinen Ort nachfragen.

La Faba.
Hier in dem kleinen Ort, am Fuße des O Cebreiro ein Refugio eröffnet worden. Die 28 Betten werden bestimmt gerne von den Pilgern in Anspruch genommen. (Am O Cebreiro sind die Unterkünfte häufig überfüllt.)

O Cebreiro.
In den Sommermonaten werden die Pilger von drei jungen Franziskanermönchen spirituell betreut. Sie bieten täglich die Complet mit Pilgersegen an. Die morgendliche Laudes in der strohgedeckten Palloza, die früher als Herberge diente, ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Texte können auch in der Landessprache der jeweiligen Teilnehmer gelesen werden.
Auf dem Cebreiro ist das Angebot an Privatzimmern deutlich vergrößert geworden. Einige neue Häuser bieten zusätzlich geschmackvolle Zimmer mit Dusche an.
Die Herberge hat unter dem großen Pilgerandrang de letzten Jahre schwer gelitten, und ist teilweise heruntergewirtschaftet. 

Lebensmittel braucht man keine mehr den O Cebreiro hoch schleppen, denn es gibt dort ein Laden der die Grundnahrungsmittel vorrätig hat, aber es ist lange nicht alles vorhanden.
2010 hatten wir dichten Nebel, genau wie 1994, 1997, 1998, 1999, 2003, 2005, 2010 und 2013 es war um 6:00 Uhr empfindlich frisch, als wir uns auf den Weg machten. Der Pilgerweg selber runter nach Triacastela hat sich wesentlich verbessert, doch machte der über 700 Höhenmeter tiefe Abstieg einigen mächtig zu schaffen. (vor allen die Gelenke)

Linares.
Hinter dem Ort vor allem an den Abzweigungen sehr schlechte Wegmarkierungen.

Hospital de Condesa. 
Der Feldweg zum Alto de Poio ist bei strömendem Regen nur mit größter Vorsicht zu begehen. Bei Gewitter würde ich die Landstraße vorziehen.

Fonfria.
3 km hinter dem Pass Alto do Poio liegt Fonfria. Dort findet man ein superfreundliches Restaurant am Weg. "Angeles" nimmt sich den Pilgern an und hält auch einige Gästebetten bereit.

Triacastela.
Die Herberge ist gut, 
jedoch keine Küche. In der Sommerzeit reichen bei weitem die Betten nicht aus. Das Refugio hat ca. 90 Betten, aber in den Zelten fanden weitere 450 Pilger einen Schlafplatz. 
Im Haus neben der Herberge befindet sich eine sehenswerte Handweberei. Man kann sich die Webstühle erklären und die Produkte sogar ins Ausland nachschicken lassen.
In der Bar gleich oben an der Straße sehr reichliches und preiswertes Pilgermenü. Restaurant „Rio“ in der Ortsmitte bietet sehr gutes Abendessen und Frühstück an.
Apotheke und mehrere Supermärkte im Ort. 1x täglich Busverbindung nach Samos und Sarria. Der Bus hält gegenüber der Bar Fernandez, die Stelle ist allerdings nicht als Haltestelle gekennzeichnet oder auch nur als solche erkennbar!
Der Weg von Triacastela nach Sarria ist sehr anstrengend, aber landschaftlich wunderschön.

Kloster Samos.  
Das Refugio ist renoviert, sehr einfach, keine Küche. Wurde fast ausschließlich von Fahrradpilgern besucht.

Sarria.
In Sarria gibt es für die Radpilger ein Fahrrad - Fachgeschäft.
Der Weg von Sarria nach Portomarin hat uns in Galizien am besten gefallen. Auf der Hälfte der Strecke im Ort Morgade ist eine neue Bar entstanden, mit einem guten Sortiment an Erfrischungen. Die dauernden Steigungen und Gefällstrecken und vor allen die "corredoiras" sorgten dafür, das wir froh waren, als wir in Portomarin ankamen.

Im Keller des Hochhauses neben dem Hotel Alfonso IX befindet sich ein kleines, preiswertes Internet-Café. Der Camino führt direkt am Hotel vorbei. In der Bar des Hotels gibt es ein preiswertes Tagesmenü.

Rente.
Kurz hinter Barbadelo liegt das Dorf Rente, mit einem sehr guten Hostal in einem Bauernhof.

Ferreiros.
Kleine schnuckelige Herberge mit nur 22 Betten und einem einzigen Topf in der Küche! Einen Topf auszuleihen gestaltet sich schwierig, da die einzige Bar am Ort natürlich die Pilger bei sich verköstigen will.
Hier im Ort gibt es ein neues Restaurant, direkt neben dem Friedhof!
Achtung: Die Herberge in Ferreiros nimmt keine Pilger mehr auf, die den Camino erst in Sarria begonnen haben, damit diejenigen Pilger noch Schlafplätze bekommen, die schon mehrere Tage gelaufen sind oder den weiteren Weg über Samos gekommen sind. 
Achtung Fußpilger: Kein Laden im weiten Umkreis. Die kleine Bar direkt neben der Herberge bietet zwar Pilgermenüs, aber kein Frühstück an, man kann jedoch Kakao in 0,25l-Flaschen, Gebäck und portionierte Marmelade kaufen. Nach ca. 500m eine weitere Bar an der Straße nach Portomarin.

Portomarin. 
Hier hat sich die Hotelsituation richtig entspannt denn das alte Hotel Mesón de Rodriguez hat durch einen Neubau seine Bettenzahl auf 40 erweitert.
Die neue Brücke über den Fluß hat für manche Pilger etwas Unheimliches, vor allem wenn der Fluß ein so extremes Niedrigwasser führt wie im Sommer 2003. Selbst wenn man schwindelfrei ist und nicht an Höhenangst leidet, scheint einem die Wasseroberfläche magisch anzuziehen. Vielleicht liegt das an der doch beträchtlichen Höhe und Länge der Brücke in Verbindung mit dem relativ niedrigen Geländer? Zumindest haben mir nach der Überquerung mehrere Mitpilger ähnliche Gefühle bestätigt.

Eirexe/Ligonde.  
Kleine Herberge mit 18 Betten aber gut ausgestatteter Küche und einer sehr freundlichen Betreuerin. Am Orteingang von Eirexe neben der Bar, besteht die Möglichkeit in einem Privathaus, warmes Essen und Getränke zu bekommen.

Palas de Rei.
Bei Pilgerstein 68,5 Km ca. 3,5 Km vor Palas de Rei haben wir die ersten Eukalyptus Bäume gesehen.
Auch diese Tagesetappe nach Melide ist wunderschön. Hier zeigt sich das "grüne" Galizien von seiner schönsten Seite.

In der Nähe der Ortschaft Coto direkt an der Hauptstraße gibt es ein Hotel mit Restaurant "Zwei Deutsch"
Hinweis: Die Herberge nimmt keine Gruppen auf! Diese werden gleich weitergeschickt zum Zeltlager!!
Direkt daneben ein Supermarkt und eine Bushaltestelle der Fernbus-Linie nach Santiago.

Melide.
Hinweis.
Die Pulperia „Ezechiel“ im Ort ist im weiten Umkreis berühmt. Wirklich die beinahe schönste Herberge! Gute Zimmer und Duschen, und gut ausgestatteter Küche. Unser Verhängnis war nur, dass wir am Sonntag dort ankamen und vergaßen vor 16.00 Uhr einzukaufen. Sonntags ist nämlich ab nachmittags Schluss mit einkaufen.
Hier im Ort gibt es wieder eine Fahrrad Reparaturwerkstatt.
Auf dieser Etappe nach Arzúa gibt es zwei neue Bars. Einmal in Castañeda (ca. 500m vom Weg ab) und in Ribadiso (ca. 500 m vor dem schönen Refugio)

Ribadiso de Riba.
Auch hier in den kleineren Orten ein Geheimtipp, denn sie sind oft nicht so überlaufen, ist das neue Refugio an einem kleinen Bach gelegen.

Arzúa.
Hier gibt es wieder eine Fahrrad Reparaturwerkstatt. Auch hier haben wir auf unserer Etappe zwei neue Bars vorgefunden. Erstens im Ort Calzada, und weiter im Ort Salceda.
Ob diese neuen Bars auch über das Jahr 2004 vorhanden sind, muss die Zeit zeigen, denn sie machten den Eindruck, das man nur im heiligen Jahr auch ein paar Peseten verdienen will.

Santa Irene.
Schöne Herberge, doch auch hier fehlen die Küchenutensilien. Mit viel Fantasie und Tupperware bekamen wir doch ein Menü hin, denn das nächste Restaurant ist ca. 2 km entfernt.

Pedrouzo (Gemeinde Arca - O Pino).
Hier gibt es das in den Pilgerführern angegebene Hotel nicht mehr. Ein neue Möglichkeit bietet die Bar "O Nuiño" (ca. 8 -10 Betten)

Monte do Gozo.
Berg der Freude" auf 370 m Höhe. So genannt, weil man von hier zum erstenmal einen Blick auf die Kathedrale von Santiago de Compostela hat.
Ein riesiger Hotelkomplex und Pilgerunterkunft für 1.600 Pilger. Dusche/Toilette für nur 4 Personen, frische Handtücher, gemachte Betten... Wer die Zeit dazu hat, täglich mit dem Bus nach Santiago zu fahren, für den ist das auch eine Alternative. Die erste Nacht im Refugio ist eigentlich umsonst.

Santiago.
Das Seminario menor in Santiago ist wieder geöffnet, 177 Betten in mehreren Schlafsälen.
In Santiago schließt man seit dem Jahr (2001) das Westportal der Kathedrale während der Gottesdienste, um den sehr störenden Touristenrummel etwas zu bändigen, was aber leider nur schlecht gelingt. Auch beim Botafumeiro, gibt es eine Änderung, er kann wie bisher bestellt werden, aber nur noch während eines Gottesdienstes, und nicht mehr für viele Besuchergruppen.

Wie bekannt, ist immer, wenn der Jakobstag, der 25. Juli, auf einen Sonntag fällt, Heiliges Jahr in Santiago, so auch 2010. Am 31.12.2009 ist wieder mit einer feierlichen Zeremonie die Hl. Pforte an der Kathedrale in Santiago geöffnet worden. Sie wird am 31.12.2010 wieder geschlossen. Das nächste HL. Jahr ist 2021.  Es werden Millionen von Pilgern erwartet, zu Fuß, per Fahrrad und per Autobus und Flugzeug.
Die Pilgermesse ist jeden Tag um 12:00 Uhr, als Pontifikalamt, und immer mit Butafomeiro. In den Seitenschiffen der Kathedrale sind Übertragungs- Bildschirme angebracht, die die Messe übertragen, da die Kathedrale bei dieser Messe immer aus den Nähten platzt.
Das Pilgerbüro befindet sich in der Nähe des Pferdebrunnen, am Anfang der Rue de Villar, auf der linken Seite, Drei Häuser weiter bietet das Pilgerbüro den Service an, das man hier für kurze Zeit seinen Rucksack abstellen kann.
Der 26. Juli ist der Tag der Trachten Gruppen die dann alle Straßen mit Musik und Tanz bereichern.
Alternative, wenn das Reisebüro im Pilgerbüro geschlossen hat:
Das Reisebüro im Alcampo-Supermarkt im Untergeschoß des Einkaufszentrums an der Praza de Europa / Rua de Berna hat MO-SA bis 21:00 h geöffnet.

Finisterre.
Nach Finisterre gibt es seit 1997 einen gekennzeichneten Pilgerweg. Viele fahren aber mit dem Bus für ein bis zwei Tage. Der Aufenthalt ist jetzt erheblich verbessert worden denn in Finisterre ist ein großes Refugio entstanden, direkt im Stadtzentrum. Um noch mehr Pilger nach Finisterre zu holen hat man sich etwas neues einfallen lassen. Wenn man im Refugio an Hand des Pilgerpasses nachweisen kann (Stempel vom Pilgerbüro in Santiago, das man die Compostela gekommen hat), dann bekommt man in Finisterre die "Finistella" eine bunte Pilgerurkunde.

Vom Somport-Pass nach Puente la Reina.

Postämter am Pilgerweg
Achtung, falls man Sachen nach Hause schicken möchte: Vom Somport-Pass bis Pamplona gibt es nur in Jaca, Sangüesa und Puente la Reina Postämter, nicht jedoch in den kleineren Orten dazwischen!
Die Post in Sangüesa hat nur 10:00 – 14:00 geöffnet, nachmittags immer geschlossen.

Anreise zum Somport-Pass
Der Bus vom Bahnhof in Oloron zum Somport-Pass (und weiter bis Candanchú bzw. Canfranc-Estación) fährt 8:15 h ab, erreicht etwa.
10:30 h die Passhöhe.
Mitpilger berichten, dass der Bus von Oloron Ste. Marie jetzt angeblich erst durch den Somport-Tunnel und anschließend von der spanischen Seite aus bis auf die Passhöhe fährt.
Angeblich gibt es in den Sommermonaten morgens noch einen früheren Bus. Wer weiß mehr? 

Somport-Pass
Dort gibt es kein Dorf, sondern nur die ehemalige Zollstation mit Polizeiposten, eine Kapelle, ein kleines Restaurant mit Pilgerherberge und ein Info-Kiosk am Startpunkt des spanischen Camino. Die örtlichen Polizisten sprechen Französisch, Spanisch und etwas Englisch und sind sehr hilfsbereit.

Canfranc-Estación
Die Parkbänke auf der langen Dorfpromenade am Fluß zwischen der Ladenzeile und dem Bahnhof bieten sich als Rastplatz an. Letzte Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel (bis Castiello de Jaca) bzw. Ausrüstung (bis Jaca).
Im Fremdenverkehrsamt (am Ortsende rechts nach der Ladenzeile) sind neben mehrsprachigem Infomaterial zum Camino auch Handzettel mit grober Streckenbeschreibung und ungefährer Gehzeit bis Jaca erhältlich. Eine der Angestellten spricht fließend deutsch.
Der Weg nach Canfranc führt zunächst ca. 10 Minuten auf dem Seitenstreifen an der N-330 entlang, aber noch vor der Ausfahrt des Somport-Tunnels über ein paar Treppenstufen auf einen schönen Waldweg auf der linken Talseite.
Auf dem Weg von Villanua nach Castiello de Jaca soll es eine sehenswerte Höhle geben, ein Hinweis darauf steht allerdings erst auf der Info-Tafel bei Castiello de Jaca und zum Zurückgehen ist es zu weit.

Castiello de Jaca
Dort, wo der Camino wieder auf die N-330 trifft, steht eine große Info-Tafel zur Umgebung.

Jaca
Auf dem Weg aus Jaca hinaus kommt man durch ein Neubaugebiet, in dem weitgehend die gelben Pfeile bzw. die Markierungen ganz fehlen. Mit etwas Gespür findet man den Weg zur N-330 aber wieder, wenn man ungefähr die Richtung hält. Es gibt nicht nur eine, sondern zwei Abzweigungen von der N-330 nach San Juan de la Peña (abgesehen von der Landstraße beim Hotel Aragón). Die erste ist ein schmaler Feldweg, der wie eine Einfahrt wirkt, mit einem winzigen, bunten, handgemalten Holzwegweiser; die zweite ist in vielen Führern beschrieben.

Santa Cilia de Jaca
Am Ortseingang steht eine schöne Jakobsstatue. Daneben lädt ein Rasenplatz mit Parkbänken zur Brotzeitpause ein. Von dort geradeaus ins Dorf, dann 2. Straße rechts zur Tienda (gleich im Eckhaus), in der gleichen Gasse links ums nächste Eck zur Herberge.
Auf dem Weg nach Arrés passiert man einem großen Campingplatz mit Sportzentrum und Restaurant. Dort kann man  – lt. Auskunft von Mitpilgern – zwar gut, aber sehr teuer essen. Der Schotterweg nach Puente la Reina de Jaca zieht sich ziemlich hin, obwohl es nur ein paar km sind.

Arrés
Die letzten 3 km nach Arrés führt ein wunderschöner Steg durch Gebüsch und lichten Wald über einen  Bergrücken mit stellenweise grandioser Aussicht. Für Radler ist dieser Abschnitt nicht befahrbar, auch nicht mit Mountainbikes!! Sie sollten unbedingt auf der Straße radeln. Bei schlechtem Wetter, vor allem bei Regen, ebenfalls nicht über den Steg, sondern besser den Umweg die Straße entlang laufen!
Zwischen Arrés und Artieda ist gar nichts - kein Haus, keine Bar, kein Getränkeautomat. Der Weg zieht sich bei großer Hitze ziemlich in die Länge. Reine Gehzeit 4,5 Std.! Kein Trinkwasser unterwegs, sondern nur (halb) ausgetrocknete Bachläufe. Einen Brunnen gibt es erst ca. 2 km vor Mianos, etwa dort wo der Camino in die Straße mündet.

Artieda
Aufstieg in den Ort auf einer relativ steilen Landstraße in der prallen Sonne. Die Herberge mit Bar befindet sich am höchsten Punkt von Artieda. Von der Terrasse herrliche Fernsicht. Am Ortsausgang lassen sich zahlreiche Greifvögel beobachten. (Schade, dass wir kein Teleobjektiv dabei hatten.)
Zwischen Artieda und Ruesta außergewöhnliche Landschaftsformationen, Felsenfinger und „-hände“, den berühmten ‚badlands‘ vergleichbar, fast wie „Steinskulpturen“. Reine Gehzeit von Artieda nach Ruesta 170 Min. (mindestens). Der zweite Teil des Wegs ist ein einsamer, zugewachsener Trampelpfad durch den Wald, durchwegs sehr schmal und schattig, wie ein Gewölbe aus Büschen und Bäumen. Allerdings nervige, lästige Insektenmassen, ganze Wolken, vor allem wenn es so heiß ist wie Ende August 2004. Am besten, man hängt sich trotz Mückenschutzmittel das Halstuch locker vors Gesicht.
Die Kirche San Juan Bautista, in den Feldern kurz vor Ruesta, wird in vielen Wegbeschreibungen erwähnt.

Ruesta
Der Ort Ruesta besteht zum größten Teil aus Ruinen, die Kirche dient als Lagerraum. Tienda, Bar, und Herberge, evtl. auch der Campingplatz werden offenbar von einer einzigen Familie betrieben.
Kurz nach der Herberge kommt man am Santiago-Brunnen (Trinkwasser) vorbei, 10 Min. später an einem sehr einsam gelegenen Campingplatz mitten im Wald und an der ziemlich großen, völlig leeren Santiago-Kapelle.
Kurz nach der Kapelle soll die Alternativroute direkt nach Yesa abzweigen, Markierung oder Hinweis war allerdings Fehlanzeige.
Der Weg von Ruesta nach Undues de Lerda führt zuerst über Forststraßen durch relativ eintönigen Nutzwald und später über Schotterpisten und kahle Hänge. Zum Ortseingang von Undues sehenswerte Reste der von Gestrüpp überwucherten Römerstraße, auf denen man den letzten sehr steilen Kilometer zurücklegt. Reine Gehzeit ab Ruesta mindestens 170 Min.  
Der Jakobsbrunnen kurz nach der Herberge soll schwer zu finden sein.

Undues de Lerda
Der direkte Weg von Undues de Lerda nach Sangüesa führt über lange Strecken schnurgerade und ohne Abwechslung auf staubigen Schotterpisten durch die Getreidefelder - kein Baum, kein Mensch, kein Schatten (bis auf eine einzige Lagerhalle am Weg) und keine Wasserstellen, also früh aufbrechen. Es gibt nur die eine Piste, man kann sich also nicht verlaufen. An der einzigen Kreuzung mit einer Landstraße steht eine große Info -Tafel. Bei den ersten Häusern geht man gleich links auf einen Feldweg, dann beim ersten Bauernhof rechts und gleich wieder rechts (hier fehlen die Markierungen!)

Burg Javier
Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Burg ist aber nur von außen wirklich sehenswert. Das Innere versprüht den Charme eines renovierten Reihenhauses mit blauer Halogenbeleuchtung.

Sangüesa
Im Fremdenverkehrsamt gegenüber der Kirche Santa Maria gibt es umfangreiches Infomaterial in vielen Sprachen, die Leute sind sehr hilfsbereit. Hinter dieser Kirche befindet sich ein Platz mit Springbrunnen und Bänken, gleich daneben ist das Flußufer.
Der Bus von Sangüesa nach Pamplona fährt nicht über Foz de Lumbier und hält auch nicht in der Nähe!! Die Haltestelle befindet sich an der Straßenecke beim Fremdenverkehrsamt, ist aber nicht gekennzeichnet.  Das Postamt in Sangüesa hat nur von 10-14 h geöffnet! Im Ort gibt es viele verschiedene Banken – alle mit Geldautomaten. Sangüesa ist das Dienstleistungszentrum für die gesamte Region mit vielen verschiedenen Läden. Internet-Café in der Mitte der Hauptgeschäftsstraße. Apotheke einige Häuser vor der Herberge.
Die Bar Acquario hat sehr gute Paella, das Menü allerdings mit Wein und Wasser wird sehr gerne genommen.
Angeblich zweigt beim Hostal La Torre der Weg zur Schlucht Foz de Lumbier ab; diese Abzweigung war aber nicht zu finden.

Monreal
Entlang der Strecke von Monreal nach Tiebas ist ein ca. 3 m breiter Bewässerungskanal angelegt worden, dieser Abschnitt ist seitdem nicht mehr schön zu gehen.


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Updated: 20. November 2017  -  13:15 Uhr

  
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