|
......
was uns Pilger vom Camino berichten.
So haben wir den CAMINO erlebt:
Was hat sich geändert, verbessert und verschlechtert. Was ist ganz neu, und steht
noch in keinem Pilgerführer.
Allgemeines:
Bis auf 2 Tage haben wir jeden
Abend ein Hl. Messe mitgefeiert. Uns wurde in Navarra jeden Abend nach der Messe der
Pilgersegen erteilt. So konnten wir eine große Anzahl von Kirchen besichtigen die
tagsüber verschlossen sind.
In Rioja wurden neue
Wirtschaftswege entlang der Strassen angelegt, dadurch braucht der Pilger nicht mehr die
Strassen benutzen.
Pilger mit Hunden haben große
Probleme. Teilweise in den Pilgerunterkünften ganz verboten, lagen die Hunde vor der
Herberge.
Die Wallfahrer zu Fuß oder Pilger mit körperlichen Behinderungen
haben Vorzug bei der Belegung der Herbergen entlang des Jakobuswegs.
Dem Vorrang nach folgen den Fußpilgern, Pilger die den Weg zu Pferd
zurücklegen, dann die Radfahrer. Letztere werden meist erst nach
18:00 h eingelassen, oder in einem Ausweichquartier unter gebracht.
"Die Roncesvalles-Regel"
wonach Pilger, die den ganzen Weg laufen, in Galizien bei der
Vergabe der Betten bevorzugt werden, Diese Regel wird aber nur hin
und wieder beachtet.
Ein großes Lob müssen wir der
Polizei, dem Militär und dem Roten Kreuz machen. Polizei und Rotes Kreuz war auf dem
ganzen Camino verstärkt im Einsatz. An vielen Herbergen waren die Sanitäter und die
Hospitaleros im Einsatz und behandelten die Probleme der Pilger (Blasen und sonstige
Verletzungen). Als die Pilgerscharen überhand nahmen (ab Galizien), war das Militär zur
Stelle und baute Zeltlager für ca. 400 Pilger neben den Herbergen auf. Dadurch entstanden
große Engpässe im sanitären Bereich. (Es wurde bis spät in die Nacht hinein geduscht
und gewaschen, und vor der Toiletten bildeten sich große Pilgerschlangen). Aber alle
Pilger hatten ein Nachtlager für die Nacht.
Die Hospitalero Betreuung in den
Herbergen hat sich seit 1999 sehr verbessert. In vielen Herbergen standen sie mit Rat und
Tat zur Seite. Die Kontrolle, wer berechtigt ist, dort zu übernachten, war auch dringend
nötig, denn die Touristen mischten sich immer häufiger unter die Pilger. Das passiert
auch heute immer noch, das die Übernachtung durch arglistige Täuschung, sowie durch
rüpelhaftes Erschleichen, dem wirklichen Pilger die Unterkunft genommen wird. (Wir haben
es selber miterlebt im Refugio in Zubiri)
• Für Touristen aller Art, Autopilger, Wegelagerer und Vagabunden
ist die Benutzung verboten. Weiterhin ist es untersagt das die
Fahrer von Begleitfahrzeugen in den Refugien und Albergues die
Betten reservieren. Dagegen wird
aber leider oft verstoßen.
Die freien Plätze werden gemäß der
Reihenfolge der eintreffenden Pilger belegt, wobei die Möglichkeit
von Reservierungen ausgeschlossen ist.
• Alle
staatl. und kirchlichen Refugien in Galizien machen einheitlich um 13:00 Uhr auf.
Die staatl. Refugien nehmen einen einheitlichen Betrag für die
Übernachtung.
•
Entlang des Camino Frances befindet sich in vielen Orten, auch
kleineren, das "Centro de Salud", eine Sanitätsstation, die rund um
die Uhr geöffnet haben. Hier bekommen die Pilger oftmals sofortige
Hilfe, bei Problemen die unterwegs auftreten können. Nicht immer
kostenlos!
•
Aufpassen in den Herbergen!
Entlang der Pilgerwege gibt es etliche Pilgerherbergen deren Fenster
vergittert sind. Auch werden viele Herbergen nachts verschlossen, so
das es Probleme geben kann im Notfall die Herberge zu verlassen, da
einige Hospitaleros nicht in der Herberge übernachten.
Was ist uns 2011 von dem Camino gemeldet
worden:
Pilgerorte am Camino:
Biarritz
- Anreise
Der Zubringerbus vom Flughafen zum Busbahnhof in der Stadtmitte von
Biarritz hält direkt vor dem Abfertigungsgebäude und unterwegs noch
2 x im Stadtgebiet; den Fahrpreis am besten passend bereithalten.
Der Bus ist oft überfüllt, obwohl er
relativ häufig fährt.
Vom Busbahnhof fahren mehrmals täglich Überlandbusse verschiedener
Gesellschaften in alle Richtungen, z. B. nach Logroño, Burgos, San
Sebastian und – mit Umsteigen – nach Pamplona. Die Busse der Firma
Continental nach Burgos brauchen ca. 1 ¾ Std.
Saint-Jean-Pied-de-Port.
Hier fangen viele Pilger ihren Weg an,
die von der der franz. Seite aus die Pyrenäen überqueren.
Wichtiger Hinweis bei schlechtem Wetter!!
Pilger die ab Saint-Jean-Pied-de-Port
die "Route Napolion" über Uhart-Cize
- Orisson pilgern möchten sollten bei widrigen Wetter (Eis, Schnee,
Nebel und vor allem bei starken Regen) auf die Einheimischen hören,
und gesperrte Wege nicht ignorieren!!
Dieser Weg von Saint-Jean-Pied-de-Port
zum Kloster Roncesvalles sollte man auf keinen Fall unterschätzen,
denn jedes Jahr verunglücken bei widrigem Wetter immer wieder Pilger
die sich über alle Warnungen hinweg setzten!!
Bei
schlechtem Wetter sollte man die Alternative über Valcarlos (die
Radpilgerroute) gehen (dort gibt es auch mehrere
Übernachtungsmöglichkeiten), wir können dies nur bestätigen. Die
Alternative sollte man aber auch gehen, wenn es die Tage vorher
geregnet hatte, einige Wege sind auch mit hohen Wanderstiefeln
wegen sehr tiefem Schlamm nicht begehbar. Selbst im Sommer ist man
davon betroffen, wenn man im strömenden Regen und Nebel über den
Pass geht, der Schlamm läuft einem bei ein paar Passagen oben in
die Wanderstiefel. Erhöhte Unfallgefahr besteht vor allem bei dem
Abstieg zum Kloster Roncesvalles, durch aus- und abrutschen, kam es
schon häufig zu gefährlichen Situationen.
Bei schönem Wetter ist diese Route wunderbar, wenn es ruhig
angegangen wird, bleibt einem diese Etappe unvergesslich in
Erinnerung.
Untto.
Der Ort liegt auf der Route Napoleon nach 5 km sehr steilem Anstieg
von St.-Jean-Pied-de-Port noch auf der französischen Seite der
Pyrenäen.
Es gibt weder
einen Laden noch eine Bar im Ort, aber einige Unterkünfte, aber bei
allen unbedingt vorher anrufen!
Uhart-Cize
- Orisson.
Ca.
3 km hinter Untto noch auf der französischen Seite etwa 2 km vor der
Madonna. gibt es eine neue Pilgerherberge. Unbedingt vorher anrufen !
Nach
weiteren 14 km bergauf erreicht man den Cisa-Paß auf 1.430 m Höhe.
Darauf folgt der 6 km lange Abstieg nach Roncesvalles.
Kloster Roncesvalles.
In der Abendmesse historischer Pilgersegen in der Klosterkirche.
Die jahrelangen Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen. Das Refugio steht den Pilgern wieder zur Verfügung, allerdings im Winter nicht geheizt, aber heißes Wasser ist vorhanden.
Zeitweise werden keine Radpilger aufgenommen.
Burguete.
Dieser Ort liegt einige Km hinter dem Kloster Roncesvalles, und
bietet einige Unterkünfte an (Hostals und Landhäuser)
Espinal.
Dieser Ort liegt einige Km hinter
Burguete,
und bietet einige Unterkünfte an (Landhäuser)
Zubiri.
Das Refugio in Zubiri ist renoviert worden, zählt aber immer noch
zu den schlechtesten Pilgerunterkünften am Camino. Schlüssel beim
Bäcker im Ort holen. Private Pilgerherbergen und auch Hotels
vorhanden.
Larrasoaña.
Hier im Ort gibt es ein renoviertes Refugio, was aber im Winter nicht geheizt ist, allerdings ist heißes Wasser vorhanden.
Pamplona.
Der Freundeskreis der Jakobuspilger
Paderborn hat eine eigene Herberge in Pamplona! Die "Casa
Paderborn" - sie liegt in der Playa de Caparosso 6, ganz nahe der
Magdalenenbrücke - über die die Pilger seit Jahrhunderten die
Stadt betreten. Idyllisch und ruhig in einer Grünanlage am Ufer
des Flusses „Arga” gelegen. Nur ca. 600 m bis zur Altstadt und
Kathedrale.
24 Plätze. Geöffnet von Ende März bis 31. Oktober.
Hinweis:
Die Refugios sind während der
Feierwoche "Saint Fermin" (Stierlauf) Anfang Juli alle
geschlossen. Die ganze Stadt ist während dieser Zeit überlaufen.
Alle Unterkünfte ausgebucht!
Der Weg nach Cizur Menor führt zuerst schnurgerade durch ein
Neubaugebiet mit vielen großen Wohnblöcken. Hier sind mehrere
Supermärkte, Bäckereien und Gemüseläden. Dann kommt man direkt am
Uni-Hauptgebäude vorbei. Der Pförtner stempelt gerne die
Pilgerpässe.
Cizur Menor.
Die wunderschöne private Herberge, wird von Doña Maribel Roncal auf ihrem Privatgrund
geführt. Es empfiehlt sich vorher zu reservieren. Warmes Wasser ist ebenso vorhanden wie
eine Küche.
Vorsicht: Bei schlechtem Wetter ist der Aufstieg von Zariquigui
zum Gipfel „Alto de Santa María de Erreniega“ (mit den Windmühlen
auf 780 m Höhe) auch bei Regenwetter zu schaffen.
Der Abstieg vom
Alto de Perdon ist neu angelegt worden, zwar noch steil, aber
bei jedem Wetter, also auch bei Regen, jetzt gut begehbar.
Eunate.
In Muruzábal bei dem Haus mit dem
Wandgemälde von Eunate nach links gehen, den folgenden Platz
halbrechts überqueren, dann zeigt ein kleiner handgeschriebener
Wegweiser auf die nach unten führende der drei Pisten. Diese Piste
führt durch Felder direkt nach Eunate – keine der unmarkierten
Abzweigungen nehmen. Man sieht die Kirche schon von weitem. Dort
gibt es eine Besucher-Toilette, einen
Brunnen mit Sitzbänken, aber keinen Schatten, weil die frisch
gepflanzten Bäume noch zu jung sind.
Wir haben die Eunate offen vorgefunden. Hier die Öffnungszeiten: Vormittags: von 10:30
bis 13:30 Uhr. Nachmittags: im November, Januar und Februar von 16:00 bis
17:30 Uhr, von März bis Juni 16:00 bis 19:00 Uhr, von Juli bis Oktober 17:00 bis 20:00
Uhr. Montags geschlossen, sowie der ganze Dezember. Eintritt ist frei.
Von Eunate nach Obanos geht man
zunächst ein kurzes Stück bergauf. Oben wieder ein netter Rastplatz,
diesmal ohne Brunnen. Von dort bis Obanos reine Gehzeit noch 1
Std.!! Die letzten 500 m der Landstraße führen extrem steil bergauf.
Obanos.
Wunderschöner, sehr
gepflegter Ort. Die Kirche hat einen sehr sehenswerten lichten
Innenraum. Abendmesse 20:00 h.
Puenta la Reina.
Täglich im Sommer um 20:00 h, im
Winter um 19:00 h Pilgermesse mit Pilgersegen in der
Santiago-Kirche.
Das Refugio in Puenta la Reina (Kloster) wird sehr häufig von Pilger angelaufen. Der Schlafraum ist allerdings im Winter nicht geheizt,
jedoch steht heißes Wasser zur Verfügung. Ein offener Kamin sorgt im Aufenthaltsraum für wohlige Wärme.
Im Schlafraum 3-Etagen Betten.
Im Ort selber gibt es noch mehrere Unterkünfte die privat geführt
werden - auch einige Hotels bieten "Pilgerunterkünfte"
an!!
Estella.
Ausweichquartier: Da
die Herberge oft schon Mittags voll ist, steht ca. 1,5 km weiter
in Ayegui ein Ausweichquartier im Sportzentrum zu Verfügung -
Pilgermenü ok.
Los Arcos.
Pilgermesse mit Pilgersegen in der Kirche Santa Maria.
Mo - Sa 20:30 h,
So 19:00 h.
Hier kümmern sich belgische Hospitaleros in dem Refugio,
was ganz neu renoviert worden ist, rührend um die Pilger.
Parallel zu dieser guten Pilgerherberge, sind noch zwei weitere
private Pilgerherbergen hier im Ort entstanden.
Pilgersegen in mehreren Sprachen, entsprechend den Nationalitäten
der anwesenden Pilger. Der Pfarrer, der auch etwas Deutsch
spricht, verteilt Marienbildchen mit einem Pilgergebet in den
wichtigsten Sprachen.
Navarrete.
Das seit Jahren beliebte Refugio in Navarrete ist leider im Winter geschlossen,
aber es gibt mehrere andere Unterkunftsmöglichkeiten
Logroño:
Unbedingt
Kirchenführung in Santa Maria del Palacio mitmachen, denn im
Anschluß gibt es guten Wein und nette Gespräche.
Hinter Logroño wurde der Pilgerweg durch
umfangreiche Straßenbaumaßnahmen verlegt. Der neu entstandene Pilgerweg ist sehr gut zu
gehen, und wird von neu eingepflanzten Bäumen gesäumt.
Auch beim
Fremdenverkehrsamt kann man den Stempel für den Pilgerpass bekommen,
wenn das Refugio geschlossen hat; er ist allerdings einfacher als
der Sello aus dem Refugio.
Nájera.
Einige Kilometer vor Nájera wird der Pilgerweg
so von großen Kieselsteinen übersät, das es schon Mühe macht
vorwärts zu kommen. Seit einigen Jahren helfen sich die Pilger selber, und sammeln die Steine und bauen auf
mehrere hundert Meter die schon berühmten
- Steinmännchen -.
Aber
der Weg bleibt beschwerlich.
Azofra.
Im Ort gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. (Pilgerherberge -
private Unterkunft)
Santo Domingo de la Calzada.
Sehr lebendige, relativ
große Stadt mit „italienischem“ Flair und viel Leben in der
Haupt-Einkaufsgasse und auf den abendlichen Straßen. Einkaufszentrum
für den weiteren Umkreis.
Grañón.
Vor dem Eingang zur
Herberge in der Kirche von
Grañón
befindet sich ein kleiner gepflegter Park mit Bänken und Brunnen.
Über den Aufgang im Kirchenturm kommt man zu einer
originellen, wunderschönen total neu gestalteten Herberge. Hier hat die Fränkische St.
Jakobus-Gesellschaft Würzburg e.V. finanzielle, materielle und tatkräftige Hilfe
geleistet um diese Oase zu schaffen.
Achtung auf dem Weg nach
Redecilla! Spärliche Markierungen, weil fast nichts da ist, das sich
markieren ließe. Wir sind versehentlich einen Feldweg zu früh
abgebogen und haben zum Glück eine Einheimische mit Hund getroffen,
die uns netterweise auf „Schleichpfaden“ nach Redecilla begleitet
hat.
Redecilla del Camino.
Gegenüber der Kirche hat die Lazarusstiftung auf
dem Grundstück des ehemaligen Hospitals die komplett ausgestattete "Hospederia de
San Lázaro" mit 22 Plätzen eingerichtet.
Viloria.
Im fast unbewohnten Dorf Viloria gibt es
einen Getränkeautomaten und einen netten Rastplatz mit Steintisch
und Bank auf dem Hauptplatz. Allerdings Vorsicht vor Bienen und
Wespen!
Belorado.
Täglich nach der
Abendmesse Pilgersegen.
Internet-Café am Dorfplatz. In der Bar
mit Restaurant (im 1. Stock) links im Eck vom Hauptplatz sehr gutes
Pilgermenü und gute Tapas. Dort laufen 4 TV-Geräte gleichzeitig,
jedes mit anderem Sender.
Der Weg nach Tosantos ist sehr windig (Achtung Radler – starker
Gegenwind!), aber größtenteils sehr schön hergerichtet und gut zu
gehen. Das Dorf Villambistia besteht fast nur noch aus malerischen
Ruinen, wie im Wildwest-Film, aber die Bar am Ortseingang ist
geöffnet.
Villafranca Montes de
Oca.
Das Fernfahrer-Restaurant am
Ortseingang bietet preiswerte und schmackhafte Speisen an.
Wie uns Pilger
berichteten sind die sanitären Einrichtungen im Refugio
( alte Schule ) in einem nicht
mehr zu akzeptierenden Zustand.
Das schon seit Jahren ins Gespräch gebrachte Hospital San Antonio Abad steht den Pilgern
immer noch nicht zu Verfügung. Im Sommer werden Zelte aufgebaut, in
der Nähe der Kirche.
Von der Kirche in Villafranca
geht’s stetig bergauf auf einem wildromantischen Bergweg weiter, auf
halbem Weg nach San Juan de Ortega wandelt er sich allerdings zu
einem eintönigen, schnurgeraden Schotterweg, der stundenlang in
eigens angelegten breiten Brandschneisen durch einen
Monokultur-Staatsforst führt. Auch auf dem Weg nach Atapuerca geht
man stundenlang (sehr meditativ!) auf dieser Art von Weg weiter!!
Ich denke, es sind insgesamt über 20 km.
San Juan de Ortega.
Winziger Ort mit sehr
schöner Kirche, Bar und Infokiosk für Besucher.
1-2 x pro Woche kommt der Brotwagen ins Dorf. In der
Bar kann man gut essen, aber leider nicht frühstücken, da sie zu
spät aufsperrt.
Achtung! Nach dem Tod des charismatischen Pfarrers Don José
María Alonso, der diese Herberge und die Pilger gemeinsam mit
seinen beiden ebenfalls sehr alten Schwestern viele, viele Jahre
lang betreut hat, ist diese Herberge nach der Renovierung seit
Juni 2008 wieder geöffnet.
Atapuerca.
„Schlacht von Atapuerca“,
großes mittelalterliches Fest am 22. August.
Hinter Atapuerca führt der Camino auf eine Art Hochebene. Den
Aufstieg begleitet eine ganze Armee von Steinmännchen, die im Laufe
der Zeit von Pilgern aufgeschichtet wurden. Oben weisen große Pfeile
aus am Boden ausgelegten Steinen in die richtige Richtung.
Hier steht seit neuestem den Pilgern ein Refugio zur
Verfügung.
Burgos.
Achtung bei Ankunft am Wochenende: Sonntags gibt es nirgends
Lebensmittel zu kaufen! Die Hospitaleros der städtischen Herberge
weisen samstags eigens darauf hin.
Kathedrale von
Burgos:
Eintritt für Pilger € 1,-- bei Vorlage des Pilgerpasses.
Stadtrundfahrt im Bummelzug:
Abfahrt von der
Herberge
18:30 h, kostenlose
Karten beim Hospitalero.
Im Busbahnhof und
am Eingang des Museums in der Kathedrale gibt’s Gepäckschließfächer.
Die Schließfächer am Busbahnhof sind rund um die Uhr zugänglich. Wer
mit dem Nacht-Bus der ALSA von Burgos nach Pamplona oder Frankreich
zurückfährt sollte sich über mindestens zwei Stunden Verspätung
nicht wundern, da der Bus schon aus Leon oder von noch weiter her
kommt und nie pünktlich ist.
Eine von vielen Pilgern sehr gerne in Anspruch genommene Leistung
bietet das Militär Hospital in Burgos an. Dort können die Pilger,
die eine medizinische Versorgung benötigen, sich ab 19:00 Uhr
einfinden. Auch eine stationäre Aufnahme ist dort möglich. Im
Refugio nachfragen!
Seit der neue Flughafen kurz vor Burgos in Betrieb genommen wurde,
ist der Weg in die Stadt hinein noch weniger schön zu gehen als
bisher schon.
Strecke ab
Burgos:
Achtung: Es gibt zwar seit dem letzten
Heiligen Jahr zahlreiche neue Brunnen in der Meseta, aber im Sommer
2010 wurde uns von Einheimischen erklärt, das Wasser zu trinken sei
nicht empfehlenswert, da es mit Pestiziden belastet sei! Die
Einheimischen trinken nicht daraus!
Strecke ab
Rabé de las
Calzadas:
Von Rabé de las
Calzadas über Hornillos und Hontanas bis nach San Antón ist der
Pilgerweg als breiter Sandweg angelegt worden.
Hornillos del Camino.
In diesem Ort gibt es inzwischen eine Bar und auch
eine Einkaufsmöglichkeit ist vorhanden. Man braucht also nicht wie in den neuesten
Führern empfohlen wird in Tardajos schon die Verpflegung einzukaufen.
Mittwochvormittags kommt eine „rollende Tienda“ ins Dorf, der
Händler verkauft in seinem Kleinbus Brot, Käse, Fisch, Obst und
Gemüse.
San Bol.
Immer noch ein Notrefugio (12 Plätze) das
allerdings schon von Burgos aus unterstützt wird.
Die originellen
bunten Wandgemälde an den Umfassungsmauern sind inzwischen leider
ziemlich ausgebleicht und abgebröckelt. Dafür wurde das Haupthaus
leuchtend hellblau gestrichen und mit einer großen Jakobsmuschel
bemalt. Sanitäreinrichtungen gibt es immer noch nicht.
Olmillos de
Sasamón
In diesem Ort befindet sich eine sehenswerte gotische Burg mit
Glockenspiel.
Hontanas.
Entgegen
anderer Behauptungen hat Hontanas keine Tienda. Die Bar/Restaurant
neben der Kirche serviert ein gutes Pilgermenü.
Die Bar von Victor Diaz ist mit
größter Vorsicht
zu genießen. Alles was wir bestellt hatten, war nicht zum Verzehr geeignet. Das
einzige
was wir zu uns nehmen konnten war ein Tee. Die Küche war das reinste
Chaos. Man merkte dem "Schlitzohr" (so wird er von vielen Pilgern
genannt) Victor
Diaz an, dass er Pilger geschädigt ist, es wächst
im alles über den Kopf. Das Refugio ist nur ein paar Schritte
weiter, auch weitere Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden.
Castrojeriz.
Im Ort gibt es inzwischen mehrere Banken, teilweise
mit Telebanca.
Am
Ortsanfang, direkt neben der Kirche St. Maria del Manzano, nette Bar
mit schönem Gastgarten. Pilgertreffpunkt. Gutes Frühstück mit sehr
gutem Tee oder Kaffee, viel Toastbrot, Butter, Honig oder Marmelade
(man kann eine von mehreren Sorten wählen). Im
Ortszentrum hat es u. a. zwei Tiendas und – im weiteren Umkreis
einziges derartiges Geschäft - eine Art Drogerie mit vielem, was
Pilger und Touristen unterwegs brauchen könnten (Regenjacken, Hüte,
Schuhe, Fotobatterien, Verbandszeug, Kosmetika …).
Das Refugio machte erst um 14:00 Uhr auf. Hier erlebten wir morgens (6:15 Uhr) eine neue
Variante, wir wurden alle mit Musik geweckt. Keiner durfte vorher aufstehen. Die Idee
hatten wir zuerst als sehr positiv angesehen, denn in den anderen Refugien ging manchmal
um 4:00 Uhr das Geraschel der Plastiktüten los, was wirklich störend war. Doch der
große Nachteil bei diesem Wecken, auf jeder Etage lagen ca. 25 Pilger, und die
stürmten jetzt alle gleichzeitig zu 1 Waschbecken und 1 Toilette. Das
Chaos war perfekt. Dafür bekamen wir aber in der Küche einen warmen Kaffee mit Gebäck
serviert. Der Hospitalero wollte sein Wecken noch einmal überarbeiten und etwas
modifizieren.
San Nicolás.
Ca. 2 km vor
der Herberge San Nicolás, dort wo der Camino die Landstraße
erreicht, befindet sich der Pilgerrastplatz
Fuente El Piojo. Ein
handgeschriebener Hinweis an der Quelle – und in manchen
Reiseführern - besagt zwar, das Wasser werde nicht zum Trinken
empfohlen, allerdings kommen viele Einheimische eigens mit dem Auto
dorthin um unterwegs ihre Flaschen nachzufüllen. Wir machten zu
mehreren dort Rast und die Einheimischen haben uns bestätigt, dass
das Wasser im weiten Umkreis für seinen guten Geschmack bekannt sei.
Die ganz alleine am Pilgerweg gelegene Kirche, wurde
als Refugio umgebaut, und von Hospitaleros liebevoll geführt. Wir, die wir nur vorbei
schauten, bekamen sofort einen warmen Kaffee, und uns wurde die Geschichte dieser Kirche
erzählt. (Leider ist das Refugio nur im Sommer auf)
Itero de la Vega.
Hier im Refugio gibt es auch im Winter keine Heizung, aber es ist heißes Wasser vorhanden.
Es soll ein zweites neues Refugio im Ort seine Pforten geöffnet
haben.
Boadilla del Camino.
Das neue Refugio (32 Plätze) hier im Ort steht den Pilgern zur Verfügung.
Wichtig: Am Ortseingang sich auf die Kirche in der Dorfmitte konzentrieren - dort
liegt das Refugio.
Da auch auf dem Gelände ein Restaurant
vorhanden ist, hat man keine Versorgungsprobleme. Der Hospitalero bemüht sich sehr um die
Pilger. Am
Ortsausgang von Boadilla muss man auf den ersten 1-2 km eine
fußunfreundliche und schlecht begehbare Schotterpiste benutzen.
Der Rest des Weges, vor allem am Kanal von Kastilien, läuft sich
dafür umso angenehmer. Wunderschöne Landschaft, kaum ein Mensch
unterwegs. Im Spätsommer ist ein guter Mückenschutz auf dieser
Strecke allerdings zwingend erforderlich, da einen die
Stechfliegen sonst auffressen.
Frómista.
Pilgerinfo
(dort gibt’s auch den Stempel), Brunnen und kleines Café an der
ersten Kreuzung in Fromista. Großer Supermarkt am Hauptplatz, in
der Nähe der Herberge.
Das Refugio hat nach langem warten seine
Pforten für die Pilger geöffnet. Somit kann man wieder
vernünftig in Frómista übernachten.
Die St. Martin Kirche ist ein unbedingtes MUSS.
Poblacion del Campo.
Hinter
Villamentero,
ca. 1 Std. nach Problación, befindet sich rechts von der
Straße ein schöner schattiger Pilgerrastplatz mit Steintischen und –bänken
und einer Wasserstelle.
Kurz
hinter Frómista, in dem Ort Poblacion del Campo ist die im
Reiseführer angegebene Einkaufsmöglichkeit nicht mehr vorhanden. Es
gibt aber eine Bar, wo man gut essen kann.
Villalcazar de Sirga.
Im Ort gibt
es die schöne große Kirche aus dem Mittelalter, ( der Maria geweiht
) die sich zu besichtigen lohnt.
Man kann kleine Gerichte in der Bar neben der Kirche und am Ortsende
in der Bar bestellen. Vor der Kirche befindet sich die städt.
Pilgerherberge (Donativo), die von Hospitaleros der spanischen
Jakobsgesellschaft betreut wird. (18 Betten/ zwei Duschen/zwei
Toiletten/ zwei Schlafräume/ kleine Küche). Die Duschen sind etwas
bescheiden. Man muß einen Euro in eine Box im Flur einwerfen. Aber
dafür gibt es neue Toilettenanlage und versteckt eine
Waschmaschine, die der Hospitalero anwirft, wenn er gefragt wird.
Die Herberge ist ab drei Uhr am Nachmittag geöffnet.
Am Ende des Ortes gibt es außerdem eine Bäckerei, die auch einige
Lebensmittel führt.
Carrión de los
Condes.
Tourist-Info-Kiosk
links neben der Kirche. Abendmesse um 19:00 Uhr
Das Refugio mit 56
Betten wird von der Kirche geführt und liegt in unmittelbarer Nähe.
Das Kloster St. Clara bietet Pilgern Unterkunft gegen Entgelt. Die vorhandenen 3
Bettzimmer sind allerdings teurer.
Das Kloster San Zoilo mit Kreuzgang ist genauso sehenswert wie die Santiago Kirche die
heute als Museum dient. Der Eintritt ist für Pilger frei.
Der Pilgerweg von Carrión de los Condes nach Calzadilla de la Cueza ist neu angelegt
worden, und gut begehbar.
Meseta:
Die ganze Strecke (ca. 18
Km) wenig Schatten und kein Trinkwasser, dazu
führt der Weg über Kilometer geradeaus.
Sehr Wichtig!! Die neu installierten Brunnen entlang des Weges, bringen
KEIN
Trinkwasser hervor. Die Bauern haben uns eindringlich gewarnt, davon zu trinken, denn es
sind im großen Maße Pestizide nachgewiesen worden.
Calzadilla de la
Cueza.
Direkt am Ortseingang
ist dort ein neues Refugio für die Pilger entstanden mit 50 Betten, Duschen, Toiletten
und Waschplatz, aber keine Küche. Das neu erbaute Refugio ist schon
wieder erweitert worden. Im Ort ist aber ein Hotel mit Restaurant, so das die
Versorgung gesichert ist.
Kurz hinter dem Ort ist ein neuer Pilgerweg entstanden der bis Ledigos führt. Es ist
geplant diesen Weg bis San Nicolás del Real Camino zu führen.
Sahagún.
Die San Lorenzo Kirche ist nach jahrelanger
Renovierung fertig gestellt, und es finden wieder Gottesdienste statt. (jeden Abends 20:00
Uhr)
Calzada del Coto.
Hinter dem Ort bitte aufpassen, hier gabeln sich
zwei Pilgerwege, die im gewissen Abstand parallel verlaufen. Sie sind in den
Pilgerführern ausführlich beschrieben.
Wir sind den Real Camino Frances (den linken Weg) gegangen wie schon 1994. Wir wollten
sehen was aus der Paradestrecke geworden ist. Denn hier auf diesem Teilstück wurden 1993
auf 15 Km Länge, alle neun Meter ein Baum gepflanzt. Wir waren überrascht, denn viele
Bäume waren angegangen. Die Lücken versucht man immer wieder durch neue Anpflanzungen zu
schließen. Bis die aber mal richtig Schatten spenden braucht es noch einige Jahre. Aber
der Anfang ist gemacht. Ebenso sind auf dieser Strecke zusätzliche Rastplätze
entstanden, und auch eine ganze Reihe von Bänke wurden aufgestellt. Aber unsere Freude
wurde schon nach einigen Metern mehr als getrübt. Denn man hatte den ganzen Weg bis nach
El Burgo Raneros mit groben Straßenschotter aufgefüllt. Der, der
das angeordnet hat, den sollte man von morgens bis abends immer hin
und her laufen lassen bis der grobe Schotter zu Sand gemahlen ist.
Die Pilger tun es nicht, denn sie gehen auf dem daneben liegenden
Wirtschaftsweg oder Straße. Die Autobahn
kreuzt kurz vor El Burgo Ranero den Pilgerweg, was aber kein Problem darstellt (Brücke).
Wie schon oben angedeutet verzweigt sich hinter Calzada del Coto der Weg zu einem
Doppelweg. Der linke führt über Bercianos del Real Camino weiter über El Burgo Raneros
nach Mansilla de las Mulas. Der andere Weg führt über Calzadilla de Hermanillos nach
Mansilla de las Mulas, und ist 1 Km länger. Das muss wohl der Hauptgrund sein warum das
Refugio in El Burgo Raneros dauernd überfüllt ist und das Refugio in Calzadilla de
Hermanillos fast leer steht. Wir haben es so erlebt.
Bercianos del Real
Camino.
Am 7. 5. 1998 ist das Wahrzeichen, von Bercianos del Real Camino, der
Kirchturm, in sich zusammen gefallen (Lehmkirche). Es war ein Wahrzeichen, das weithin
sichtbar den Weg für die Pilger zeigte.
Am 9. Juni 1998 hat dort unser Pilgerbruder Manfred Kress aus Trier seinen irdischen
Pilgerweg beendet. Er war mit Freunden auf dem Camino unterwegs nach Santiago de
Compostela.
El Burgo Raneros.
Zwischen El Burgo Raneros und Villamarco ist ein
neuer Sportflugplatz entstanden. Auf dem Pilgerweg nach Mansilla de las Mulas sind
ebenfalls neue Rastplätze entstanden.
Mansilla de las Mulas.
Vorsicht am Ortseingang
hat sich der Pilgerweg durch eine Straßensanierung etwas verändert.
Als Orientierung dient aber der weithin sichtbare Kirchturm von Mansilla de las Mulas, das ist ein guter
Orientierungspunkt.
León.
Wie in
Burgos gibt’s auch in Leon sonntags
nirgends Lebensmittel zu kaufen!! Die Hospitaleros bitten alle
Pilger, diese Information unter den Mitpilgern zu verbreiten!!
Achtung:
Wer in Leon mit einer deutschen EC- bzw.
Maestro-Karte am Automaten Geld abheben will braucht manchmal viel
Geduld. Ein deutscher Mitpilger hat die Geldautomaten bei 8 (!)
verschiedenen spanischen Banken ausprobiert, bevor ein Automat
seine Karte angenommen hat. Ob’s funktioniert scheint davon
abzuhängen, bei welcher deutschen Bank man sein Konto hat. Die
Geldautomaten am besten während der Öffnungszeiten der Bank
benutzen, damit man bei Problemen gleich reklamieren kann.
Die Kennzeichnung durch Leon ist sehr gut
gelungen, das war nicht immer so. Auch die Markierungen zu den
beiden Refugien ist vorbildlich.
Vom
Flughafen aus (ja – es gibt tatsächlich einen, auch wenn es manche
Reisebüros nicht glauben wollen) ist das Zentrum nur mit dem Taxi
zu erreichen.
Eines der
seltenen öffentlichen Münz- bzw. Kartentelefone befindet sich in
der Mitte der Calle Ancha, in der Nähe der Kathedrale. Riesiger, bestens sortierter
Supermarkt am Nordende der Av. Alcalde Miguel Castaña.
Trobajo del Camino.
Kurz hinter Trobajo del Camino war der
Pilgerweg nicht eindeutig markiert
La Virgen del Camino.
Der
in den Pilgerführern angegebene Pilgerweg geht von Leon über La Virgen del Camino an der
N -120 entlang nach Valverde de la Virgen, und dann weiter an der N - 120.
Es gibt ab La Virgen del Camino einen alternativen Pilgerweg der
nicht an der N - 120 entlang läuft. Dieser Weg geht über Villar de
Marzarife, er ist in den meisten Pilgerführern angegeben.
Nach dem Ort
trennen sich Haupt- und Nebenstrecke. Jetzt muss man ein Stück
weiter Richtung Villadangos d. Parma laufen, bevor hinter einem
Autobahntunnel links der Weg weiter in Richtung Villar de Mazarife führt. Etwas
hat sich seit einem Jahr geändert, der Weg zwischen Chozas de Abajo und Villar de
Mazarife ist zu einer Strasse ausgebaut worden. In Chozas de Abajo
sehenswerte kleine Kirche.
Hinweis: Außerhalb
der Ortschaften keine Brunnen!
Die Wallfahrtskirche in Virgen del Camino sollte keine Pilger auslassen. Weltberühmt sind die Bronze Figuren am
Haupteingang.
Villar de Mazarife.
Am Dorfausgang bis nach Hospital de Orbigo ist der
Weg sehr schlecht gekennzeichnet. Nach der Straßenkreuzung San Martin del Camino wird der
Pilgerweg sehr schlecht, er ist von großen Kieselsteinen übersät. Dieser schlechte Weg
setzt sich fort über den Ort Villavante hinaus bis nach Hospital de Orbigo. Der Ort
Villavante ist bekannt für seine Bordstein Kennzeichnung mit gelben Pfeilen. Durch
Sanierungsarbeiten im Ort sind fast alle Bordsteinkanten ausgewechselt worden, so das kaum
noch ein gelber Pfeil übrig geblieben ist. Eine gute Orientierungshilfe ist die Kirche
und der Wasserturm.
Villadangos del Páramo.
Die Etappe Leon
- Villadangos führt durch ein riesiges Industriegebiet. Wer diese
Etappe schon von früheren Besuchen her kennt, keine Zeit hat oder
mit Kindern unterwegs ist, kann werktags um 8:30 h
vom Busbahnhof in León bis Villadangos fahren und von dort aus
weitergehen.
Hospital de Orbigo.
Hier im Ort sind zwei Refugien. Eines liegt
etwas außerhalb in einem Waldstück sehr schön gelegen.
Hinweis:
Die Herberge im Wald am Ende der Calle
El Camping (rechts vom ersten Brückenabschnitt) soll inzwischen
geschlossen worden sein. Angeblich war sie so heruntergekommen,
dass sich eine Renovierung nicht mehr gelohnt hätte.
Das zweite Refugio liegt
300 Meter hinter der Brücke an der Hauptstrasse auf der rechten Seite. Es ist das alte
Pfarrhaus.
Der Hospitalero gibt Auskunft welches Restaurant man aufsuchen
kann.
Santibánez.
Hier im Ort ist ein neues Refugio eingerichtet
worden mit 25 Plätzen.
San Justo de la Vega.
Das steile
Wegstück vom Pilgerkreuz auf dem Hügel bis San Justo de la Vega
wurde kürzlich mit dem Bagger verbreitert und abgeflacht, wohl im
Hinblick auf das Heilige Jahr, und ist jetzt vor allem bei Regen
bequemer zu gehen. Rechts von der Landstraße gibt es eine
Fußgängerbrücke über den Fluss Tuerto, sodass man nicht mehr auf der
Fahrbahn gehen muss.
Astorga.
Sehr interessant ist die Jakobus Ausstellung im Museum Gaudi. Das
alte Refugio in Astorga mit den großen Schlafräumen - ist
geschlossen worden. In den Muralas (Stadtmauren) ist ein neues
Refugio entstanden.
Für alle Fälle:
DI, MI und FR fährt ein Bus
von Astorga über Rabanal Viejo nach Rabanal del Camino und zurück.
Angeblich kann man auch über das idyllische Dorf Rabanal Viejo (22
km von Astorga) nach Rabanal bzw. nach Foncebadon laufen, Genaueres
konnte uns aber niemand sagen. Wer weiß mehr?
Santa Catalina.
In der Bar gibt’s nur Boccadillos.
Castrillo de los Polvozares.
In Castrillo
kann man nirgends einen Stempel bekommen, auch wenn manchmal Pilgern
gegenüber das Gegenteil behauptet wird.
Die Kirche soll sehr sehenswert sein, war aber leider zugesperrt.
Für Freunde lokaler Spezialitäten gibt es dort „Cocido Maragato“,
eine Art Schlachtplatte mit Kichererbsen, Grünkohl, Saupfoten,
Schweinshaxe, Kalbsfüßen, gekochtem Huhn, scharf gewürzten Würsten
und Schinkenpastete. Sehr deftig, gigantisch zu große Portionen,
leider nicht sehr preiswert, aber das Geld wert.
Valdeviejas.
Kurz hinter Astorga kommt man durch das Dorf Valdeviejas. Hinter diesem Ort kreuzt eine neu gebaute Autobahn abermals den Pilgerweg.
(keine Probleme da eine Brücke vorhanden ist) Direkt hinter der Brücke beginnt ein neu
ausgebauter Pilgerweg bis nach El Ganso (12 Km). Dieser Weg ist auf seiner ganzen Länge
mit groben weißen Schotter abgedeckt worden. Eine Marterstrecke für jeden Pilger. Meist nur im geringen Abstand von
wenigen Metern verläuft ein Wirtschaftsweg der wesentlich besser war, und alle Pilger
wechselten schlagartig den Weg. Eine wunderschöne Landschaft ist hier mit viel Geld
zerstört worden. Aber wir hoffen das sich die Natur über Jahre selber helfen wird, man
kann es ihr nur wünschen.
Rabanal del Camino.
Dieser Ort hat sich mächtig heraus geputzt. Viele
Häuser hat man hergerichtet, so nach dem Motto "unser Dorf soll schöner
werden". Hier gibt es zwei Refugien. Das Refugio "Gaucelmo",
neben der Kirche machte erst um 13:00 Uhr auf. Hier sind seit
Jahren britische Hospitaleros, die für die Pilger sorgen. Wir
waren 1994 dort, und wir haben uns sehr wohl dort gefühlt. Das andere Refugio "Pilar" liegt an der Durchgangsstrasse. Die spanischen Hospitaleros, ein
Ehepaar, gaben sich sehr viel Mühe, und halfen wo sie nur konnten. Hervorzuheben ist hier
noch der wunderschöne Innenhof. Zu den beiden bekannten
Pilgerunterkünften ist hier im Ort ein schönes privates Refugio
sowie ein Hostal eröffnet worden. Auch ein Einkaufsladen steht zur Verfügung.
Achtung Fußpilger:
Zwischen Rabanal und El Acebo kein Lebensmittelladen!!!
In Rabanal befindet
sich das - Monasterio Benedictino San Salvador
del Monte Irago mit 3 Benediktinermönche aus Silos bzw. aus St.
Ottilien, sie bieten täglich Laudes, Vesper und Komplet an mit Gregorianik und deutscher Lesung.
Die Kirche ist manchmal brechend voll. Die Messe-Zeiten sind für Pilger
ungünstig, Wochentags 9 Uhr, Sonntags 12 Uhr.
Darauf angesprochen, sagte Pater Xavier, die Pilger hätten in jedem Dorf
tägliche Messen (stimmt!) und deshalb biete man die
Stundengebete an. Er spricht schon recht gut deutsch, die andern lernen
es eifrig, und haben auch Sprechzeiten für die Pilger.
Wenn Sie besser deutsch sprechen, wollen sie Kontakt aufnehmen zu den deutschen Jakobusgesellschaften. Als
Missionsorden wollen sie am Jakobusweg präsent sein, wo sie viele Pilger
erreichen können, die bisher keinerlei Kontakt zu Kirche
oder Religion hatten.
Hier weiter Informationen:
http://de.monteirago.org/
Foncebadón.
Hier in diesem Ort erlebten wir die größte Freude
auf dem Camino. Uns sprang das Herz über, wie man zu sagen pflegt.
Foncebadón lebt wieder
Als wir 1994 hier waren, in
einem der wichtigsten Orte im Mittelalter, hier wurde sogar ein Konzil abgehalten, fanden
wir den Ort total zerfallen vor, und nur 5 Ziegen kreuzten unseren Weg. Als wir Anfang
Juli 1999 in den Ort kamen waren wir über glücklich, denn die Kirche bekam gerade ein
neues Dach. Ebenso waren bestimmt schon wieder 10 Häuser soweit hergerichtet das
man darin wohnen konnte. Hier sind viele fleißige Hände tätig um dieses zu realisieren.
Unter anderem ist von Anfang an das Christophorus Hilfswerk tatkräftig am Wiederaufbau
dieses Ortes beteiligt. Weiter kommt große Unterstützung von der Sankt Jakobs
Bruderschaft aus A-2392 Sulz im Wienerwald (Österreich). Ebenso sind viele spanische
Helfer vor Ort die durch ihren unermüdlichen Einsatz dieses imposante Projekt mit tragen.
Unseren Dank an ALLE!! Die Kirche in Foncebadón wurde am 16.
Nov. 2000 feierlich eingeweiht. Sie wird seelsorgerisch von den
Benediktinern aus Rabanal mit versorgt.
Das Refugio ist seit dem Herbst 2003 geöffnet.
Hier wurden im September 2006 die alten Betten ausgetauscht,
die gesamte Herberge ist wieder schön hergerichtet worden. Wie
immer ausgesprochen herzliche Aufnahme, Abendessen wird gemeinsam
zubereitet; reichliches Frühstück gegen Spende; neuerdings
Internet-Anschluss (Gebühr). Wer mag, kann jetzt zum Abendgebet
direkt vom Schlafraum nach nebenan in die Kirche gehen.
Ebenfalls gibt es in Foncebadón
eine schöne neue Herberge "Albergue Bio Tienda" mit „Mini-Tienda“
für Pilger, in der es sogar Erdinger Weißbier und anderes
Unerwartetes zu kaufen gab, links an der Dorfstraße, gegenüber des
Maison Medieval.
Manjarín.
Aus dem Strohlager wurde inzwischen ein
Matratzenlager. Auch hat man den Eingangsbereich vergrößert, so das man dort auch sein
Essen einnehmen kann. Das Wasser für alle Gelegenheiten muss aber immer noch in
Eimern heran geschleppt werden.
In Manjarín gibt es eine sehr schöne neue Pilgerherberge, die von
einer Freikirche geführt wird.
Cruz de Ferro.
Zwischen Straße und
Kapelle bzw. rund um den Brotzeitplatz auf der anderen Straßenseite
steht neuerdings eine Art Gatter aus Rundhölzern – angeblich, um
Auto- und Motorradfahrer daran zu hindern, bis vor die Kapelle zu
fahren. Manche Besucher hängen Stofftiere, Mützen, Zettel, Fotos
usw. unten an die Halterung des Cruz de Ferro.
Extrem
touristischer Punkt am Camino, dem entsprechend überlaufen. Viele
„Auto- und Buspilger“. Leider ist die Kapelle komplett mit Graffiti
„verziert“. Trotz des Rummels ein bemerkenswerter Ort.
El Acebo.
Ein schönes
Bergdorf.
Vom Berg kommend
liegt am Eingang zum Dorf rechts eine Bar mit schönem Sitzplatz,
links la rosa del aqua, tienda und Zimmervermietung für Pilger von
Cintia und Manuel, die das Geschäft von Josefina am Ende des Dorfes
übernommen haben. In der Mitte des Dorfes gibt es die Bar (Essen
möglich). Sie vermieten auch Betten an Pilger. Neben der Kirche ist
die Herberge "Apostel Santiago", eine Woche vor Ostern bis 15 . Okt.
geöffnet. Sie ist sehr schön renoviert, hat 22 Betten, getrennt für
Frauen und Männer Duschen und Toiletten. Im Aufenthaltsraum stehen
zwei Computer. Die Küche wird von Hospitaleros verwaltet. Eine
Waschmaschine gibt es. Man muß fragen, denn sie steht im
Hospitalerobereich. Außerdem gibt es einen abgeschlossenen Innenhof
mit überdachter Wäschetrockenmöglichkeit. Dort wird gegen Spende
fast immer Frühstück angeboten. Manche Hospitaleros kochen auch am
Abend.
Geöffnet ist sie meistens ab 13.30 Uhr oder ab 14 Uhr. Das hängt ab
vom Hospitalero/a,
Am Ortsausgang steht links an der Straße auf einem Sockel ein
Marterl
(Gedenkstein) in Form eines kaputten Fahrrads, das an den Unfalltod
eines deutschen Radlers erinnert, der vor ca. 25 Jahren auf der
steilen Abfahrt verunglückt ist. Bezeichnenderweise steht diese
Skulptur direkt neben der Friedhofsmauer.
Wer hat Informationen für Fußpilger zur Nebenroute über Compludo und
das Valle del Silencio?
Riego de Ambros.
3km hinter El Acebo - in Riego de Ambros - gibt es ein neues sehr
gutes, privates Refugio. Super gepflegt mit kleinem Garten. Für die
vielen, die erschöpft vom Berg abgestiegen sind, ein schönes
Ausweichquartier. El Acebo ist oft überfüllt.
Keine Tienda
im Ort!
Bar/Restaurant mit gutem Essen und großem Gastgarten am Ortsausgang
ca. 300m bergauf, rechter Hand neben dem Spielplatz in Sichtweite
der Kirche (wer dort keine Rast macht geht nach links weiter, wer
rastet muss anschließend wieder ein Stück zurückgehen).
Einzelne kleine
Gerichte, Salate, Boccadillos, Eis, gutes Bier und Weine.
Herrlicher,
einsamer Wanderweg nach Molinaseca. Unbedingt viel Wasser mitnehmen,
da es dort kaum Schatten und weder Quelle noch Brunnen gibt. Von
Riego de Ambrós bis Molinaseca kein Haus, keine
Unterstellmöglichkeit, keine Abkürzung. Landschaft pur.
Molinaseca.
Die Herberge
befindet sich ein gutes Stück hinter dem Ortsende links direkt an
der Durchgangsstraße! Im Garten stehen Zelte, falls die 32 Betten im
Haus und die weiteren 14 Betten
unter dem Vordach
nicht ausreichen. Radler können auch ihre eigenen Zelte dazustellen.
Achtung: Sehr schlechte Markierung / Beschilderung von
Molinaseca bis kurz hinter Ponferrada!
Ca. 1 km hinter Molinaseca kann man
den Gehweg an der Straße verlassen und ein Stück auf dem Feldweg
weiterlaufen. Die meisten Pilger übersehen aber die Abzweigung und
laufen bis Campo durchgehend an der Straße.
In Campo gibt es eine heilige Quelle. Von Campo bis zur Herberge in
Ponferrada ist ein großer Umweg von etwa 2 km, vorbei am
Modellflugplatz und um die halbe Stadt ausgeschildert.
Ponferrada.
Achtung:
Die
Beschilderung in Ponferrada selbst ist irreführend, die
Pilgerinfo-Bude an der Kreuzung vor der Herberge wurde am Ende des
Heiligen Jahrs wieder geschlossen!!
Neuerdings ist auch eine Abkürzung ausgeschildert, die nicht über
Campo, sondern direkt geradeaus durch ein Industriegebiet ins
Stadtzentrum führt
Hinweis:
Der Busbahnhof von Ponferrada (dort hält auch der Bus
von Santiago nach Frankreich bzw. Deutschland) befindet sich am
entgegengesetzten Ende der Stadt, in einem riesigen Neubaugebiet mit
lauter Hochhaus-Rohbauten, ca. 2,5 km von der Herberge entfernt!
Feierlichkeiten: Im September 1 Woche lang „Fiesta de la
Virgen de la Encina“ (Maria von der Eiche), der Festtag an sich ist
der 8. September, die Feierlichkeiten dauern aber ca. 1 Woche! In
dieser Zeit stehen überall im Stadtgebiet Festzelte, abends gibt es
Festumzüge und Musik. Die Geschäfte, selbst die großen Supermärkte,
haben dann mehrere Tage lang geschlossen!!
Das Refugio wurde 1999 feierlich eingeweiht.
Die Herberge in
Ponferrada steht ganz allein an einer Straße im unbebauten Gelände.
Eine Außenwand ist schwarz verkleidet und mit einem stilisierten
Jakobus verziert. Die Pfarrgemeinde La Encina und der Pfarrer bemühen sicht um die anfallenden Arbeiten. Hier werden händeringend Hospitaleros gesucht die die Leitung zeitweise übernehmen. Der Bau verdankt sich insbesondere dem Einsatz unseres Schweizer
Mitglieds Joseph Leutenegger.
Das ehemalige Ausweichquartier soll weiter geöffnet bleiben. Es bietet bis zu 66 Pilgern Unterkunft, sogar mit heißer Dusche.
Die Templerburg ist renoviert
worden; die malerische Altstadt verfällt und verkommt leider zusehens.
Cacabelos.
Hier steht den Pilgern ein Refugio zur Verfügung.
Vorsicht: 1. Wenn Markttag ist im Ort, sind die
Pilgerzeichen sehr schlecht zu erkennen.
2. Die Kennzeichnung des Weges aus Cacabelos heraus ist sehr
schlecht, man muss sehr gut aufpassen. Auch der Abzweig bei der "Mesón Las
Ventas", der in den Pilgerführern gut beschrieben ist, doch in der Natur fehlt
jeder Hinweis, so das über 80% der Pilger weiter auf der Landstraße nach Villafranca del
Bierzo laufen.
Villafranca del Bierzo.
Jatos Herberge ist einfach einmalig! Auch das Pilgermenü ist genial und das Schlafen unter offenen Balken
hat was für sich. Wer´s komfortabler will, sollte in die Herberge 150 m weiter oben
gehen.
Jatos bietet einen Service an der nicht von allen Pilgern
gebilligt wird. Er transportiert von denen die es wollen, die Rucksäcke zum O Cebreiro.
Ebenso transportiert er die Fußkranken nach oben, gegen ein kleines
Entgelt. Ebenso haben dort einige Pilger schon sicher ihren PKW
unterstellen können.
Der Grund soll sein, um die Pilger auf den Camino de la Lux zu
bekommen, also weg von der Straße.
Das neu gebaute Refugio in Villafranca del Bierzo (Refugio municipal) ist in der Winterzeit geschlossen.
Die
romanische Kirche neben der Herberge ist für mich die schönste auf
dem gesamten Camino. Einzigartige Atmosphäre. Stempel fürs
Credencial gibt’s in der Herberge, aber auch in der Kirche und beim
Fremdenverkehrsamt.
Achtung Fußpilger:
Von Villafranca bis Vega de Valcarce kein Lebensmittelladen
Strecke Villafranca – Trabadelo:
Die neu
gebaute Nationalstraße verfügt über einen breiten, durch eine
niedrige Mauer abgeteilten Randstreifen für Rad- und Fußpilger,
ergänzt durch ausgezeichnete Beschilderung des Camino und seiner
Varianten. Seit Fertigstellung der Autobahn ist der Verkehr dort
stark zurückgegangen.
Bei unbeständigem Wetter oder Schlechtwetterwarnung auf keinen Fall
den „Camino duro“ auch bekannt unter
"Camino de la
Lux" über
die Berge gehen!
Pereje.
Liebenswertes Dorf mit schöner,
gemütlicher Bar und Herberge. Die Bar – mit sehr netten Besitzern -
bietet Abendessen (italienische Pasta!) und Frühstück für Pilger zu
moderaten Preisen an. Man kann auch schön draußen sitzen.
Hier ist Anfang 1999 ein neues Refugio
entstanden, es liegt direkt an der neuen Nationalstraße N VI.
Solche neuen Refugien oder solche wo
bekannt war das man Km weit die Verpflegung heran schleppen muss, waren der
Geheimtipp
unter den flexiblen Pilger die nicht stur nach dem Pilgerführer ihre Etappen
festlegten, denn hier war meist noch Platz.
Las Herrerías.
Der
wunderschöne einsame Waldweg von Las Herrerías nach La Faba ist
für „Normalradler“, vor allem mit Gepäck, nicht zu schaffen. Sie
sollten sich an den extra Markierungen für Radpilger orientieren.
Laguna de Castilla.
Auch hier ist ein Refugio
entstanden, mit einem ganz besonderem Service. Die Pilger die hier schliefen, bekamen
von der Dorfbevölkerung Abends das Essen gebracht, da der Ort keine
Einkaufsmöglichkeiten bietet. Das Refugio ist nicht leicht zu
finden, unbedingt im kleinen Ort nachfragen.
La Faba.
Hier in dem kleinen Ort, am Fuße des O Cebreiro ein Refugio eröffnet worden. Die 28 Betten werden
bestimmt gerne von den Pilgern in Anspruch genommen. (Am O
Cebreiro sind die Unterkünfte häufig überfüllt.)
O Cebreiro.
In
den Sommermonaten werden die Pilger von drei jungen Franziskanermönchen spirituell
betreut. Sie bieten täglich die Complet mit Pilgersegen an. Die morgendliche Laudes in
der strohgedeckten Palloza, die früher als Herberge diente, ist ein
unvergessliches
Erlebnis. Die Texte können auch in der Landessprache der jeweiligen Teilnehmer gelesen
werden.
Auf dem Cebreiro ist das
Angebot an Privatzimmern deutlich vergrößert geworden. Einige neue Häuser bieten
zusätzlich geschmackvolle Zimmer mit Dusche an.
Die Herberge hat
unter dem großen Pilgerandrang de letzten Jahre schwer gelitten,
und ist teilweise heruntergewirtschaftet.
Lebensmittel braucht man keine mehr den O
Cebreiro hoch schleppen, denn es gibt
dort ein Laden der die Grundnahrungsmittel vorrätig hat, aber es ist lange nicht alles
vorhanden.
2010 hatten wir
dichten Nebel, genau wie 1994, 1997, 1998, 1999, 2003 und 2005,
es war um 6:00 Uhr empfindlich frisch, als wir uns auf den Weg machten. Der Pilgerweg
selber runter nach Triacastela hat sich wesentlich verbessert, doch machte der über 700
Höhenmeter tiefe Abstieg einigen mächtig zu schaffen. (vor allen die Gelenke)
Linares.
Hinter dem Ort vor allem an den Abzweigungen sehr schlechte
Wegmarkierungen.
Hospital de Condesa.
Der Feldweg zum
Alto de Poio ist bei strömendem Regen nur mit größter Vorsicht zu
begehen. Bei Gewitter würde ich die Landstraße vorziehen.
Fonfria.
3 km hinter dem Pass Alto do Poio
liegt Fonfria. Dort findet man ein superfreundliches Restaurant am
Weg. "Angeles" nimmt sich den Pilgern an und hält auch einige
Gästebetten bereit.
Triacastela.
Die
Herberge ist gut,
jedoch
keine Küche. In der Sommerzeit reichen bei weitem die Betten
nicht aus. Das Refugio hat ca. 90 Betten, aber in den Zelten
fanden weitere 450 Pilger einen Schlafplatz.
Im Haus
neben der Herberge befindet sich eine sehenswerte Handweberei. Man
kann sich die Webstühle erklären und die Produkte sogar ins
Ausland nachschicken lassen.
In der Bar gleich oben an der Straße sehr reichliches und
preiswertes Pilgermenü. Restaurant „Rio“ in der Ortsmitte bietet
sehr gutes Abendessen und Frühstück an.
Apotheke und mehrere Supermärkte im Ort. 1x täglich Busverbindung
nach Samos und Sarria. Der Bus hält gegenüber
der Bar Fernandez, die Stelle ist allerdings nicht als Haltestelle
gekennzeichnet oder auch nur als solche erkennbar!
Der Weg von Triacastela nach Sarria ist
sehr anstrengend, aber landschaftlich wunderschön.
Kloster Samos.
Das Refugio ist renoviert, sehr einfach,
keine Küche. Wurde fast ausschließlich von Fahrradpilgern besucht.
Sarria.
Bar-Restaurant „Zwei
Deutsch“, direkt an der Landstraße, existiert nach wie vor, auch
wenn öfters in Reiseführern das Gegenteil behauptet wird. Die
Inhaber sprechen deutsch.
Das angegebene Refugio, ein altes Haus in der
Innenstadt, und hat 39 Betten.
In Sarria gibt es für die Radpilger ein Fahrrad - Fachgeschäft.
Der Weg von Sarria nach Portomarin hat uns in Galizien am besten gefallen. Auf der Hälfte
der Strecke im Ort Morgade ist eine neue Bar entstanden, mit einem guten Sortiment an
Erfrischungen. Die dauernden Steigungen und Gefällstrecken und vor allen die "corredoiras"
sorgten dafür, das wir froh waren, als wir in Portomarin ankamen.
Im Keller des Hochhauses neben dem
Hotel Alfonso IX befindet sich ein kleines, preiswertes
Internet-Café. Der Camino führt direkt am Hotel vorbei. In der Bar
des Hotels gibt es ein preiswertes Tagesmenü.
Rente.
Kurz hinter Barbadelo liegt das Dorf Rente, mit einem
sehr guten Hostal in einem Bauernhof.
Ferreiros.
Kleine schnuckelige Herberge mit nur 22 Betten und
einem einzigen Topf in der Küche! Einen Topf auszuleihen gestaltet sich schwierig, da die
einzige Bar am Ort natürlich die Pilger bei sich verköstigen will.
Hier im Ort gibt es ein neues
Restaurant, direkt neben dem Friedhof!
Achtung:
Die Herberge in Ferreiros nimmt keine Pilger mehr auf, die den
Camino erst in Sarria begonnen haben, damit diejenigen Pilger noch
Schlafplätze bekommen, die schon mehrere Tage gelaufen sind oder den
weiteren Weg über Samos gekommen sind.
Achtung Fußpilger:
Kein Laden im weiten Umkreis. Die kleine Bar direkt neben der
Herberge bietet zwar Pilgermenüs, aber kein Frühstück an, man kann
jedoch Kakao in 0,25l-Flaschen, Gebäck und portionierte Marmelade
kaufen. Nach ca. 500m eine weitere Bar an der Straße nach
Portomarin.
Portomarin.
Hier hat sich die Hotelsituation richtig entspannt
denn das alte Hotel Mesón de Rodriguez hat durch einen Neubau seine Bettenzahl auf 40
erweitert.
Die neue
Brücke über den Fluß hat für manche Pilger etwas Unheimliches, vor
allem wenn der Fluß ein so extremes Niedrigwasser führt wie im
Sommer 2003. Selbst wenn man schwindelfrei ist und nicht an
Höhenangst leidet, scheint einem die Wasseroberfläche magisch
anzuziehen. Vielleicht liegt das an der doch beträchtlichen Höhe und
Länge der Brücke in Verbindung mit dem relativ niedrigen Geländer?
Zumindest haben mir nach der Überquerung mehrere Mitpilger ähnliche
Gefühle bestätigt.
Eirexe/Ligonde.
Kleine Herberge mit 18 Betten aber gut ausgestatteter Küche und
einer sehr freundlichen Betreuerin. Am Orteingang von Eirexe neben
der Bar, besteht die Möglichkeit in einem Privathaus, warmes
Essen und Getränke zu bekommen.
Palas de Rei.
Bei Pilgerstein 68,5 Km ca. 3,5 Km vor Palas de Rei
haben wir die ersten Eukalyptus Bäume gesehen.
Auch diese Tagesetappe nach Melide ist wunderschön. Hier zeigt sich das
"grüne" Galizien von seiner schönsten Seite.
In der Nähe der Ortschaft Coto direkt
an der Hauptstraße gibt es ein Hotel mit Restaurant "Zwei Deutsch"
Hinweis:
Die Herberge nimmt keine Gruppen auf! Diese werden gleich
weitergeschickt zum Zeltlager!!
Direkt daneben ein Supermarkt und eine Bushaltestelle der
Fernbus-Linie nach Santiago.
Melide.
Hinweis.
Die Pulperia
„Ezechiel“ im Ort ist im weiten
Umkreis berühmt. Wirklich die beinahe schönste Herberge! Gute Zimmer und Duschen, und gut ausgestatteter
Küche. Unser Verhängnis war nur, dass wir am Sonntag dort ankamen und vergaßen vor
16.00 Uhr einzukaufen. Sonntags ist nämlich ab nachmittags Schluss mit einkaufen.
Hier im Ort gibt es wieder eine Fahrrad Reparaturwerkstatt.
Auf dieser Etappe nach Arzúa gibt es zwei neue Bars. Einmal in Castañeda (ca. 500m vom
Weg ab) und in Ribadiso (ca. 500 m vor dem schönen Refugio)
Ribadiso de
Riba.
Auch hier in den kleineren
Orten ein Geheimtipp, denn sie sind oft nicht so überlaufen, ist das
neue Refugio an einem kleinen Bach gelegen.
Arzúa.
Hier gibt es wieder eine Fahrrad Reparaturwerkstatt.
Auch hier haben wir auf unserer Etappe zwei neue Bars vorgefunden. Erstens im Ort Calzada,
und weiter im Ort Salceda.
Ob diese neuen Bars auch über das Jahr 2004 vorhanden sind, muss die Zeit zeigen, denn sie
machten den Eindruck, das man nur im heiligen Jahr auch ein paar Peseten verdienen will.
Santa Irene.
Schöne Herberge, doch auch hier fehlen die Küchenutensilien.
Mit viel Fantasie und Tupperware bekamen wir doch ein Menü hin, denn das
nächste Restaurant ist ca. 2 km entfernt.
Pedrouzo (Gemeinde Arca - O Pino).
Hier gibt es das in den Pilgerführern angegebene Hotel nicht mehr. Ein
neue Möglichkeit bietet die Bar "O Nuiño" (ca. 8 -10 Betten)
Monte do Gozo.
Berg der Freude" auf 370 m Höhe. So genannt, weil man von hier zum
erstenmal einen Blick auf die Kathedrale von Santiago de Compostela
hat.
Ein riesiger
Hotelkomplex und Pilgerunterkunft für 1.600 Pilger. Dusche/Toilette
für nur 4 Personen, frische Handtücher, gemachte Betten... Wer die
Zeit dazu hat, täglich mit dem Bus nach Santiago zu fahren, für den
ist das auch eine Alternative. Die erste Nacht im Refugio ist
eigentlich umsonst.
Santiago.
Das
Seminario menor in Santiago ist wieder geöffnet, 177 Betten in mehreren
Schlafsälen.
In Santiago schließt man
seit dem Jahr (2001) das Westportal der
Kathedrale während der Gottesdienste, um den sehr störenden Touristenrummel etwas
zu bändigen, was aber leider nur schlecht gelingt. Auch beim Botafumeiro,
gibt es eine Änderung, er kann wie bisher bestellt
werden, aber nur noch während eines Gottesdienstes, und nicht
mehr für viele Besuchergruppen.
Wie
bekannt, ist immer, wenn der Jakobstag, der 25. Juli, auf einen Sonntag fällt, Heiliges
Jahr in Santiago, so auch 2004. Am 31.12.2003 ist wieder mit einer
feierlichen Zeremonie die Hl. Pforte an der Kathedrale in Santiago
geöffnet worden. Sie wird am 31.12.2004 wieder geschlossen. Das nächste HL. Jahr ist 2010. Es werden Millionen von Pilgern erwartet, zu Fuß, per
Fahrrad und per Autobus und Flugzeug.
Die Pilgermesse ist jeden Tag um 12:00
Uhr, als Pontifikalamt, und immer mit Butafomeiro. In den Seitenschiffen der Kathedrale
sind Übertragungs- Bildschirme angebracht, die die Messe übertragen, da die Kathedrale
bei dieser Messe immer aus den Nähten platzt.
Das Pilgerbüro befindet sich in der Nähe des Pferdebrunnen, am Anfang der Rue de Villar,
auf der linken Seite, Drei Häuser weiter bietet das Pilgerbüro den Service an, das man
hier für kurze Zeit seinen Rucksack abstellen kann.
Der 26. Juli ist der Tag der Trachten Gruppen die dann alle Straßen mit Musik und Tanz
bereichern.
Alternative, wenn das Reisebüro im Pilgerbüro geschlossen hat:
Das Reisebüro im Alcampo-Supermarkt im Untergeschoß des
Einkaufszentrums an der Praza de Europa / Rua de Berna hat MO-SA bis
21:00 h geöffnet.
Finisterre.
Nach Finisterre gibt es seit 1997 einen
gekennzeichneten Pilgerweg. Viele fahren aber mit dem Bus für ein bis zwei Tage. Der
Aufenthalt ist jetzt erheblich verbessert worden denn in Finisterre ist ein großes
Refugio entstanden, direkt im Stadtzentrum. Um noch mehr Pilger nach Finisterre zu holen
hat man sich etwas neues einfallen lassen. Wenn man im Refugio an Hand des Pilgerpasses
nachweisen kann (Stempel vom Pilgerbüro in Santiago, das man die Compostela gekommen
hat), dann bekommt man in Finisterre die "Finistella" eine
bunte Pilgerurkunde.
Vom Somport-Pass nach Puente la Reina.
Postämter am Pilgerweg
Achtung, falls man Sachen nach Hause
schicken möchte: Vom Somport-Pass bis Pamplona gibt es nur in Jaca,
Sangüesa und Puente la Reina Postämter, nicht jedoch in den
kleineren Orten dazwischen!
Die Post in Sangüesa hat nur 10:00 – 14:00 geöffnet, nachmittags
immer geschlossen.
Anreise zum Somport-Pass
Der Bus vom Bahnhof in Oloron zum Somport-Pass (und weiter bis
Candanchú bzw. Canfranc-Estación) fährt 8:15 h ab, erreicht etwa.
10:30 h die Passhöhe.
Mitpilger berichten, dass der Bus von Oloron Ste. Marie jetzt
angeblich erst durch den Somport-Tunnel und anschließend von der
spanischen Seite aus bis auf die Passhöhe fährt.
Angeblich gibt es in den Sommermonaten morgens noch einen früheren
Bus. Wer weiß mehr?
Somport-Pass
Dort gibt es kein Dorf, sondern nur die ehemalige Zollstation
mit Polizeiposten, eine Kapelle, ein kleines Restaurant mit
Pilgerherberge und ein Info-Kiosk am Startpunkt des spanischen
Camino. Die örtlichen Polizisten sprechen Französisch, Spanisch und
etwas Englisch und sind sehr hilfsbereit.
Canfranc-Estación
Die Parkbänke auf der langen Dorfpromenade am Fluß zwischen der
Ladenzeile und dem Bahnhof bieten sich als Rastplatz an. Letzte
Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel (bis Castiello de Jaca) bzw.
Ausrüstung (bis Jaca).
Im Fremdenverkehrsamt (am Ortsende rechts nach der Ladenzeile) sind
neben mehrsprachigem Infomaterial zum Camino auch Handzettel mit
grober Streckenbeschreibung und ungefährer Gehzeit bis Jaca
erhältlich. Eine der Angestellten spricht fließend deutsch.
Der Weg nach Canfranc führt zunächst ca. 10 Minuten auf dem
Seitenstreifen an der N-330 entlang, aber noch vor der Ausfahrt des
Somport-Tunnels über ein paar Treppenstufen auf einen schönen
Waldweg auf der linken Talseite.
Auf dem Weg von Villanua nach Castiello de Jaca soll es eine
sehenswerte Höhle geben, ein Hinweis darauf steht allerdings erst
auf der Info-Tafel bei Castiello de Jaca und zum Zurückgehen ist es
zu weit.
Castiello de Jaca
Dort, wo der Camino wieder auf die N-330 trifft, steht eine
große Info-Tafel zur Umgebung.
Jaca
Auf dem Weg aus Jaca hinaus kommt man durch ein Neubaugebiet, in
dem weitgehend die gelben Pfeile bzw. die Markierungen ganz fehlen. Mit etwas Gespür findet man den Weg zur N-330 aber wieder,
wenn man ungefähr die Richtung hält. Es gibt nicht nur eine, sondern
zwei Abzweigungen von der N-330 nach San Juan de la Peña (abgesehen
von der Landstraße beim Hotel Aragón). Die erste ist ein schmaler
Feldweg, der wie eine Einfahrt wirkt, mit einem winzigen, bunten,
handgemalten Holzwegweiser; die zweite ist in vielen Führern
beschrieben.
Santa Cilia de Jaca
Am Ortseingang steht eine
schöne Jakobsstatue. Daneben lädt ein Rasenplatz mit Parkbänken zur
Brotzeitpause ein. Von dort geradeaus ins Dorf, dann 2. Straße
rechts zur Tienda (gleich im Eckhaus), in der gleichen Gasse links
ums nächste Eck zur Herberge.
Auf dem Weg nach Arrés passiert man einem großen Campingplatz mit
Sportzentrum und Restaurant. Dort kann man – lt. Auskunft von
Mitpilgern – zwar gut, aber sehr teuer essen. Der Schotterweg nach
Puente la Reina de Jaca zieht sich ziemlich hin, obwohl es nur ein
paar km sind.
Arrés
Die letzten 3 km nach Arrés
führt ein wunderschöner Steg durch Gebüsch und lichten Wald über
einen Bergrücken mit stellenweise grandioser Aussicht. Für Radler
ist dieser Abschnitt nicht befahrbar, auch nicht mit Mountainbikes!!
Sie sollten unbedingt auf der Straße radeln. Bei schlechtem Wetter,
vor allem bei Regen, ebenfalls nicht über den Steg, sondern besser
den Umweg die Straße entlang laufen!
Zwischen Arrés und Artieda ist gar nichts - kein Haus, keine Bar,
kein Getränkeautomat. Der Weg zieht sich bei großer Hitze ziemlich
in die Länge. Reine Gehzeit 4,5 Std.! Kein Trinkwasser unterwegs,
sondern nur (halb) ausgetrocknete Bachläufe. Einen Brunnen gibt es
erst ca. 2 km vor Mianos, etwa dort wo der Camino in die Straße
mündet.
Artieda
Aufstieg in den Ort auf einer
relativ steilen Landstraße in der prallen Sonne. Die Herberge mit
Bar befindet sich am höchsten Punkt von Artieda. Von der Terrasse
herrliche Fernsicht. Am Ortsausgang lassen sich zahlreiche
Greifvögel beobachten. (Schade, dass wir kein Teleobjektiv dabei
hatten.)
Zwischen Artieda und Ruesta außergewöhnliche Landschaftsformationen,
Felsenfinger und „-hände“, den berühmten ‚badlands‘ vergleichbar,
fast wie „Steinskulpturen“. Reine Gehzeit von Artieda nach Ruesta
170 Min. (mindestens). Der zweite Teil des Wegs ist ein einsamer,
zugewachsener Trampelpfad durch den Wald, durchwegs sehr schmal und
schattig, wie ein Gewölbe aus Büschen und Bäumen. Allerdings
nervige, lästige Insektenmassen, ganze Wolken, vor allem wenn es so
heiß ist wie Ende August 2004. Am besten, man hängt sich trotz
Mückenschutzmittel das Halstuch locker vors Gesicht.
Die Kirche San Juan Bautista, in den Feldern kurz vor Ruesta, wird
in vielen Wegbeschreibungen erwähnt.
Ruesta
Der Ort Ruesta besteht zum
größten Teil aus Ruinen, die Kirche dient als Lagerraum. Tienda,
Bar, und Herberge, evtl. auch der Campingplatz werden offenbar von
einer einzigen Familie betrieben.
Kurz nach der Herberge kommt man am Santiago-Brunnen (Trinkwasser)
vorbei, 10 Min. später an einem sehr einsam gelegenen Campingplatz
mitten im Wald und an der ziemlich großen, völlig leeren
Santiago-Kapelle.
Kurz nach der Kapelle soll die Alternativroute direkt nach Yesa
abzweigen, Markierung oder Hinweis war allerdings Fehlanzeige.
Der Weg von Ruesta nach Undues de Lerda führt zuerst über
Forststraßen durch relativ eintönigen Nutzwald und später über
Schotterpisten und kahle Hänge. Zum Ortseingang von Undues sehenswerte Reste der von Gestrüpp überwucherten Römerstraße,
auf denen man den letzten sehr steilen Kilometer zurücklegt. Reine
Gehzeit ab Ruesta mindestens 170 Min.
Der Jakobsbrunnen kurz nach der Herberge soll schwer zu finden sein.
Undues de Lerda
Der direkte Weg von Undues de Lerda nach Sangüesa führt über
lange Strecken schnurgerade und ohne Abwechslung auf staubigen
Schotterpisten durch die Getreidefelder - kein Baum, kein Mensch,
kein Schatten (bis auf eine einzige Lagerhalle am Weg) und keine
Wasserstellen, also früh aufbrechen. Es gibt nur die eine Piste, man
kann sich also nicht verlaufen. An der einzigen Kreuzung mit einer
Landstraße steht eine große Info -Tafel. Bei den ersten Häusern geht
man gleich links auf einen Feldweg, dann beim ersten Bauernhof
rechts und gleich wieder rechts (hier fehlen die Markierungen!)
Burg Javier
Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Burg ist aber
nur von außen wirklich sehenswert. Das Innere versprüht den Charme
eines renovierten Reihenhauses mit blauer Halogenbeleuchtung.
Sangüesa
Im Fremdenverkehrsamt
gegenüber der Kirche Santa Maria gibt es umfangreiches Infomaterial
in vielen Sprachen, die Leute sind sehr hilfsbereit. Hinter dieser
Kirche befindet sich ein Platz mit Springbrunnen und Bänken, gleich
daneben ist das Flußufer.
Der Bus von Sangüesa nach Pamplona fährt nicht über Foz de Lumbier
und hält auch nicht in der Nähe!! Die Haltestelle befindet sich an
der Straßenecke beim Fremdenverkehrsamt, ist aber nicht
gekennzeichnet. Das Postamt in Sangüesa hat nur von 10-14 h
geöffnet! Im Ort gibt es viele verschiedene Banken – alle mit
Geldautomaten. Sangüesa ist das Dienstleistungszentrum für die
gesamte Region mit vielen verschiedenen Läden. Internet-Café in der
Mitte der Hauptgeschäftsstraße. Apotheke einige Häuser vor der
Herberge.
Die Bar Acquario hat sehr gute Paella, das Menü allerdings mit Wein
und Wasser wird sehr gerne genommen.
Angeblich zweigt beim Hostal La Torre der Weg zur Schlucht Foz de
Lumbier ab; diese Abzweigung war aber nicht zu finden.
Monreal
Entlang der Strecke von
Monreal nach Tiebas ist ein ca. 3 m breiter Bewässerungskanal
angelegt worden, dieser Abschnitt ist seitdem nicht mehr schön zu
gehen.

Hotline:
 Viele
Pilger planen ihren Pilgerweg schon für 2012
Das
Pilger-Forum ist eine Pfundgrube zur Vorbereitung
Die Jakobuswege in Deutschland werden immer beliebter.
Die
neuen Pilgerzahlen für 2011 finden Sie in unserer
Statistik
.... natürlich auf den
Jakobusweg

Thekla Schrange
Aloys Schaefer
Webmaster:
HomeOfficeMondorf © 1997 - 2012 Text + Design
|