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Updated: 24. Februar 2017  -  13:15 Uhr

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Thekla Schrange †                                              Aloys Schaefer 

 

    

 

 
    
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  Was man wissen sollte!
Pilgerausweis (Credencial): Unverzichtbar ist auf jeden Fall der Pilgerausweis! Rechtzeitig besorgen und von der Heimatpfarrei abstempeln lassen! In den Herbergen erhalten Sie ohne diesen Pilgerausweis keine Unterkunft!! Weiter unten finden Sie Adressen von Jakobus-Gesellschaften, bei denen Sie den Pilgerausweis beantragen können. Für die Ausstellung des Pilgerausweises benötigt das Pilgerbüro neben Ihrem Namen und Ihrer Adresse die Nummer Ihres Personalausweises, den Ort, von dem Sie losgehen wollen und ob Sie sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad (oder gar zu Pferde) auf den Weg machen wollen. Besorgen Sie sich dafür eine wasserdichte Hülle. Es wäre doch schade, wenn der Pilgerausweis mal naß würde und die auf dem Weg gesammelten dekorativen Stempel verlaufen.
Das „Credencial“ ist der Nachweis für die Ausstellung der „Compostela“ am Ende der Pilgerfahrt in Santiago de Compostela.
In Santiago de Compostela: Diese begehrte Pilgerurkunde erhalten die Pilger im Pilgerbüro in Santiago, wenn sie mindestens die letzten 100 km vor Santiago (also ab Sarría) zu Fuß oder 200 km (also ab Ponferrada) mit dem Pferd oder Fahrrad auf dem Camino zurückgelegt haben. Nachweis über die Stempel im Credencial. Für die Ausstellung der Compostela werden nur die Stempel auf diesen letzten 100 km (bzw. 200 km) gewertet. Wer eine längere Strecke auf dem Camino zurücklegt und unterwegs viele der manchmal recht dekorativen Stempel sammeln will, sollte sein Credencial durch Einkleben „verlängern“ oder sich ein zweites Credencial besorgen. Die Stempel erhalten Sie in den Refugios, Klöstern und Kirchen unterwegs und manchmal werben auch Bars mit schönen Stempeln. Achten Sie darauf, daß das jeweilige Tagesdatum (fecha) eingetragen wird.
Achtung! Pilger, die Ihren Pilgerweg (oder bei mehreren Jahresetappen die letzte Etappe) erst in Galicien beginnen: Weil in letzter Zeit immer mehr Bus- oder Autotouristen versuchen, sich die Compostela zu erschleichen, überprüft jetzt das Pilgerbüro in Santiago vor Erteilung der Compostela die Stempel im Pilgerausweis genauer. Deshalb sind jetzt innerhalb von Galicien 2 Stempel pro Tag erforderlich.

Pilgerführer:
1.)
Der „Praktische Reiseführer für den Pilger” von José María Jaén aus dem Everest-Verlag bietet ausgiebige Informationen über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Orte am Jakobsweg. Ist aber mit ca. 540 gr. viel zu schwer zum mitschleppen. Ich empfehle, die Geschichts- und Kultur-Infos verkleinert und beidseitig zu kopieren und das schwere Buch zuhause zu lassen. Die einzelnen Seiten kann man dann nach und nach wegwerfen. Die Wegebeschreibung ist weniger gut. Recht praktisch sind aber die Kartenblätter, die in einer Klarsichttasche mit dem Buch mitgeliefert werden. Die bieten eine bessere Etappenübersicht als die recht einfachen Wegeskizzen in dem Outdoor-Buch.
2.) Das Outdoor-Handbuch  „Jakobsweg“ aus dem Conrad Stein Verlag
hat sich seit Jahren auf die Beschreibung von Herbergen und Insidertipps spezialisiert. Der Führer wird als einziger Führer zum CF auch konsequent jedes Jahr aktualisiert und erscheint neu. Auch wird der Weg nicht in Etappen von ca. 25 km, sondern von Herberge zu Herberge beschrieben, was die Planung einfacher und übersichtlicher macht.
3.) Der Rother Wanderführer beschreibt in insgesamt 41 Etappen den gesamten Camino francés von Saint-Jean-Pied-de-Port über Roncesvalles sowie die aragonesische Route ab dem Somport-Pass über Jaca bis nach Santiago de Compostela inklusive möglicher Nebenrouten und der Erweiterung nach Finisterre bzw. Muxía. Dabei führt der Jakobsweg durch eine Fülle unterschiedlicher Landschaften, immer wieder unterbrochen von kulturhistorisch interessanten Stätten wie z.B. Roncesvalles, Pamplona, Puente la Reina, San Juan de Ortega, Burgos oder Leon, um nur einige zu nennen. Dominiert zu Beginn mit dem Pyrenäenbergland noch das Naturerlebnis, so folgen auf die von Weinbergen bestimmte Rioja die unermesslich weiten, ebenen und kargen Landschaften der Meseta in Kastilien. Doch schließlich belohnt das grüne Galicien für all die Mühen und Entbehrungen der langen Wanderschaft, ehe man mit Santiago de Compostela das große Ziel erreicht. Wer noch Zeit hat, dem sei die Fortsetzung an die Küste, nach Finisterre und Muxía, empfohlen.
4.) Zur Einstimmung empfehle ich das Buch „Jakobsweg - Wandern auf dem Himmelspfad“ von Carmen Rohrbach. Die Verfasserin ist bekennende Atheïstin und hat vielleicht gerade deshalb die Stimmung auf dem Camino so gut getroffen. Einschränkung: Frau Rohrbach ist den Camino 1990 gegangen. Seither hat sich auf dem Wege sehr viel verändert. Leider nicht nur zum Positiven!
Pilgersaison: In den Monaten Juli und August sind die spanischen Ferien. Dann sind auch viele Spanier unterwegs und viele Herbergen überlaufen und es findet unterwegs ein regelrechter Wettlauf um die Betten statt. Besonders auf den letzten 100 km! Es scheint sich aber in letzter Zeit ein Trend abzuzeichnen, daß viele Pilger die stark frequentierten Monate Juli und August meiden und auf die anderen Monate ausweichen.
Außerdem kann es sehr heiß werden. Es empfiehlt sich daher, außerhalb dieser Monate zu gehen. Andererseits sind in den Wintermonaten viele Herbergen geschlossen. Pilger, die vor dem 15. Juni und nach dem 15. September unterwegs sind, sollten sich vor dem Abmarsch vergewissern, ob die Herberge am Zielort (besonders in den kleineren Orten) tatsächlich geöffnet hat.
Im Herbst und Winter und im frühen Frühling können Sie bei den Gebirgspassagen und in der ca. 900 m hohen Hochebene „Meseta“ zwischen Burgos und León Probleme mit viel Schnee und im Sommer mit Hitze bekommen!
Von Saint-Jean-Pied-de-Port bis Santiago braucht man je nach Kondition 4-5 Wochen. Wenn Sie also Mitte Mai in Saint-Jean-Pied-de-Port losgehen sind Sie Ende Juni in Santiago. Also kurz vor dem „großen Run“! In den spanischen Ferien (Juli/August) sind ab León alle Refugios überlaufen. Viele Pilger beginnen ihre Pilgerfahrt in den großen Städten Pamplona, Burgos, León. Und das am Wochenende. Entsprechend voll sind dann die Herbergen in diesen Orten. Tip: Planen Sie Ihre Etappen (zumindest in der Hauptpilgerzeit und an den Wochenenden) so, daß Sie nicht in den großen Städten übernachten müssen. Im Dorf davor oder dahinter gibt es deutlich eher freie Betten!
Da man nur die letzten 100 km (= 4 Tage) auf dem Camino zurücklegen muß, um die Voraussetzungen für die Compostela zu erfüllen, gibt es extrem viele 100 km-Läufer, die nur das letzte Stück ab Sarría laufen.
Vorbereitung: Bereiten Sie sich auf Ihre Pilgerreise gründlich vor. Der Camino ist kein Spaziergang! Es geht auf rund 800 km meist über schroffe Gebirgspfade, Trampelpfade, Wirtschaftswege und manchmal leider auch an vielbefahrenen Staatsstraßen entlang. Mehrere (manchmal recht hohe) Gebirge sind zu überqueren. Auch kommen Sie durch verschiedene Klimazonen.
Beginnen Sie bereits im Winter, sich mental auf Ihr großes Abenteuer vorzubereiten. Stimmen Sie sich mit Büchern über den Camino ein. Es gibt inzwischen sehr viel Literatur zum und über den Camino. Beginnen Sie einige Wochen vor der Abreise Ihr intensives Training mit vollem Gepäck und in den Schuhen, die Sie auf dem Camino tragen wollen. Alles was Sie im Rucksack mit sich tragen, benötigen Sie in Ihrem Alltag zuhause nicht. Sie können also Wochen voraus ihren Rucksack vollständig packen. Auch wenn es doof aussehen mag: Machen Sie Ihre Abendspaziergänge und Ihre Wochenendwanderung mit dem fertig gepackten Rucksack und in Ihren Pilgerschuhen. So können sie feststellen, ob Sie richtig gepackt haben. Außerdem gewöhnt Ihr Körper sich an das Gepäck auf dem Rücken.
Besuchen Sie rechtzeitig vor der Abreise Ihren Zahnarzt. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt untersuchen, ob Sie sich diese Strapazen zumuten können (Wenn ich von Strapazen spreche, dann meine ich es auch so!!).
Seien Sie bei der Festlegung Ihrer Tagesetappen nicht zu ehrgeizig! 20 km Tagesleistung mit vollem Gepäck können je nach Geländestruktur, Wegebeschaffenheit, Wind und Wetter und persönlicher Tagesform schon eine recht stramme Leistung sein. Sie wollen doch nicht über den Camino hetzen!
Wenn Ihre Urlaubstage knapp sind, überlegen Sie, ob es dann nicht besser ist, trotz der langen Anfahrt den Camino in 2 Jahresetappen zu machen.
Wenn Sie vor Antritt Ihrer Pilgerfahrt einen spanischen Sprachkursus belegen, bereichern Sie Ihre Erfahrungen auf dem Camino beträchtlich. Wie schön ist es doch, wenn Sie mit den Einheimischen Kontakt aufnehmen können.
Mit Englisch werden Sie unterwegs bei den Einheimischen wenig Glück haben. Eher mit Französisch. In den Herbergen finden Sie aber immer jemanden, der Englisch oder Deutsch spricht. Nehmen Sie auf jeden Fall ein kleines Wörterbuch für die Hosentasche mit.
Herbergsregeln: Die Zuteilung der Schlafplätze in den Herbergen erfolgt nach dem „Windhund-Prinzip“ d.h. in der Reihenfolge der Ankunft wobei Reservierungen ausgeschlossen sind. Das bedeutet, daß die jungen und kräftigen Pilger (und die Radfahrer, die eigentlich erst nach 18:00 h eingelassen werden sollten) die Betten oft schon belegt haben, wenn die älteren und nicht so schnellen Fußpilger eintreffen. Das sind aber nun mal die Regeln. Die Unterkunft in den Pilgerherbergen ist immer nur für eine Nacht, außer in Fällen von Krankheit oder höherer Gewalt.
Pilger, die ein Begleitfahrzeug zum Transport ihres Gepäcks benutzen, verstoßen gegen die Regeln und sind nicht berechtigt, in den Refugios zu übernachten! Erst recht ist untersagt, daß die Fahrer von Begleitfahrzeugen in den Refugien die Betten reservieren und evtl. gar selbst dort übernachten. „Dagegen wird aber leider oft verstoßen. Es ist sogar zu beobachten, daß sog. ‚Autopilger’ sich ein Bett in den Pilgerherbergen erschleichen.“
Die Refugien erfreuen sich nicht nur bei den Pilgern einer großen Beliebtheit. Auch motorisierte Zeitgenossen suchen immer mehr diese Häuser auf, und nehmen uns den Platz weg. Wenn man Sie daraufhin anspricht, bekommt man nur zu hören, wenn die hier so blöd sind und das nicht kontrollieren sind Sie es selber Schuld. Hier muß schnellstens eine generelle Regelung getroffen werden das in die Refugien nur Fuß- und Radpilger hereinkommen. Ganz vereinzelt wird ja schon kontrolliert, so haben unsere Radfreunde einige Male bis 20:00 Uhr warten müssen, ob noch Fußpilger kommen, erst dann durften Sie sich dort niederlassen. Aber das sind absolute Ausnahmen, man findet heutzutage fast täglich Autofahrer in den Refugien, die am Ortsrand parken, den Rucksack anlegen sich ein paar Schweißperlen zulegen und dann keuchend ins Refugio kommen. Dann aber grinsen, wenn man als Fußpilger auf Notmatratzen Platz bekommt oder auf blankem Boden schlafen oder gar in ein Hotel ausweichen muß.
Falls Sie Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk sind, nehmen Sie Ihren JH-Mitgliedsausweis mit. Es gibt einige Jugendherbergen auf dem Camino. In den Jugendherbergen des Internationalen Jugendherbergswerkes darf man nur mit Jugendherbergsausweis übernachten. Was viele nicht wissen: Auch als älterer Mensch darf man in Jugendherbergen übernachten sofern man einen Jugendherbergsausweis hat.
Geld: So traurig es ist: Es kommt gelegentlich zu Diebstählen unterwegs und sogar in den Herbergen. Die Pilger sind für die Kleinkriminellen ideale Opfer: Sie sind in ihrer Euphorie allzu vertrauensselig bis leichtsinnig gegen jedermann und vergessen oder verdrängen das gesunde Mißtrauen. Ganoven verkleiden sich als Pilger und mischen sich unterwegs und in den Herbergen unter die Pilger um sie zu bestehlen. Ich habe aber auch gehört, daß die Guardia Civil sich ebenfalls als Pilger verkleidet und unter die Pilger mischt, um die Ganoven zu fangen. Hin und wieder sieht man unterwegs Steckbriefe von solchen Ganoven.
Tragen Sie Ihre wichtigen Dokumente, Bargeld und besonders die Sparkassen- und Kreditkarten in einer (wasserdichten) Bauchtasche unter Ihrer Kleidung. (Nie in einer Gürtel- bzw. „Känguruhtasche” vor dem Bauch. Die Diebe vermuten als erstes, daß Sie Ihre Wertsachen hier aufbewahren. Die offen getragene „Känguruhtasche” vor dem Bauch ist ihnen ruck-zuck abgeschnitten.)! Tragen Sie Ihre Bauchtasche mit Ihren Wertsachen auch in der Nacht im Schlafsack an Ihrem Leib. Lassen Sie Ihre Tasche mit Ihren Wertsachen NIE im Schlafsack, selbst wenn Sie nur mal eben auf die Toilette oder zum Duschen gehen!! Das ist ein alter Trick und dort suchen die Diebe zuerst. Nehmen Sie also Ihre Bauchtasche auch auf die Toilette und in die Duschkabine mit! Lassen Sie niemals ihren Rucksack unbewacht vor der Bar stehen, auch wenn Sie nur mal schnell auf die Toilette gehen! Wenn sie zurückkommen, ist der Dieb mit Ihrem Rucksack meist schon über alle Berge.
Man muß auch feststellen, daß Pilger neben Bargeld, Schecks, Geldkarten und Kreditkarten viele für Diebe attraktive Dinge bei sich haben: Mobiltelefon samt Ladegerät, einen teuren Fotoapparat, einen meist recht teuren Ruck­sack, einen ebenso meist teuren Schlafsack, teure Funktionsbekleidung, hochwertige Schuhe usw. Alles Dinge, die man gut verscher­beln kann. In Outdoor-Läden und Schlüsseldiensten gibt es Zahlenschlösser, bei denen man die Zahlenkombination (z.b. Ihren Geburtstag) selbst einstellen kann, in Kombination mit hochflexiblen Stahlseilen. Damit kann man sein Gepäck bei einer Rast oder in der Herberge an einen festen Gegenstand anschließen und so gegen den schnellen Diebstahl schützen. Diese Schlösser können Sie auch in Ihrem Alltag gut gebrauchen.

Fahrradfahrer sollten besonders vorsichtig sein: Mit ihrem meist hochwertigen Fahrrad und den gefüllten Packtaschen stellen Sie dem Dieb sogar das Flucht- und Transportfahrzeug bereit!
Tragen Sie nur den Tagesbedarf an Bargeld in ihrer Geldbörse. Mit der EC-Karte erhalten Sie problemlos Bargeld an den Automaten. Diese gibt es aber nur in den größeren Orten. Deshalb empfiehlt es sich, immer eine ausreichende Menge Bargeld dabei zu haben. Verlassen Sie sich aber nicht ausschließlich auf die EC-Karte! Es ist schon vorgekommen, daß der Kartenautomat die Daten auf dem Magnetstreifen gelöscht oder gleich die Karte ganz eingezogen hat. Die spanischen Banken (Öffnungszeiten Mo-Fr 9:00-14:00h) weisen eine Schuld an diesem Fiasko weit von sich und verweisen Sie an Ihre heimische Bank, die ist aber weit. Geld erhalten Sie nicht! Nichts ist schrecklicher, als in der Fremde ohne Geld dazustehen!
Holen Sie nach Möglichkeit nur Geld aus den Automaten, wenn die Bank geöffnet hat. Dann können Sie bei Fehlfunktion des Automaten gleich in der Bank reklamieren. Ich stand selbst daneben, als ein Pilger 200 € abheben wollte. Von seinem Konto wurde der volle Betrag abgebucht, aber der Automat spuckte nur 50 € aus. Glücklicherweise hatte die Bank geöffnet und die Fehlbuchung konnte nach einigen heftigen Telefonaten mit der Hauptstelle storniert werden. Was wäre, wenn das an einem Freitagabend geschehen wäre? Der Pilger hätte bis zum Montag warten müssen! Nehmen Sie vorsorglich für den Notfall noch Euro-Reiseschecks in ausreichender Höhe mit. Falls Sie diese nicht einsetzen müssen, können Sie die für die nächste Reise aufbewahren oder wieder einlösen. Die geringe Gebühr dafür (1% des Wertes) sollte es Ihnen wert sein!
Vorsicht beim Geldkartengebrauch (VISA, Master- und Eurocard) in ganz Spanien! Im Hotel- und Gaststättengewerbe wird eine Mafia aktiv, die Daten von Geldkarten kopiert und umgehend neue Karten anfertigt, mit denen die Konten abgeräumt werden. Auch Falschgeld ist in Spanien und Portugal ein Problem. Die Fälschungen sind sehr gut gemacht, und nur mit einem Prüfgerät zu erkennen.
Ausrüstung: Nehmen Sie lieber etwas zuwenig als zuviel mit. Sie glauben nicht, auf wie viele scheinbar unverzichtbare Dinge Sie verzichten können. Denken Sie daran, daß Sie alles über viele Kilometer bergauf - bergab auf dem Rücken schleppen müssen! Und das über 800 km! Wenn Sie unterwegs erkennen, daß Sie einen Ausrüstungsgegenstand wirklich dringend brauchen, können Sie diesen in den Städten am Wege kaufen. Sie pilgern ja nicht in der Sahara.
Legen Sie jedes einzelne Teil auf Ihre Küchenwaage und entscheiden Sie, ob Sie es mitnehmen oder nicht oder ob es auch ein leichteres Teil tut. Nehmen Sie Ihre Kosmetik- und Hygiene-Artikel nur in Kleinpackungen mit. Wenn die Packungen aufgebraucht sind, können Sie den Vorrat in den nächsten Städten wieder aufstocken.
Geizen Sie mit jedem Gramm! Das Gewicht des voll gepackten Rucksackes (ohne Verpflegung und Wasser) sollte maximal 10% des Körpergewichts betragen! Ich weiß, das ist wenig, aber möglich. Ein zu schwerer Rucksack kann einem den ganzen Camino vermiesen!
Wenn Sie nicht gerade zu den Spitzenzeiten Juli oder August auf den Camino gehen, können Sie getrost auf eine Iso-Matte verzichten. Wenn Sie mal tatsächlich auf dem Fußboden ohne Matratze schlafen müssen, können Sie einen Mitpilger, der ein Bett oder eine Matratze erhalten hat, um seine Iso-Matte für die Nacht bitten. Ein Schlafsack ist unbedingt mitzunehmen. Nur in wenigen Refugios gibt es Decken.
Winterpilger Achtung! Unbedingt einen warmen (bis 0°C) Schlafsack mitnehmen. Nur wenige Herbergen, die im Winter geöffnet haben, sind auch geheizt! Hygienebewußte sollten ein leichtes Spannbettuch mitnehmen. Vor Ihnen haben schon viele Leute auf der gleichen Matratze genächtigt!
Der Alpenverein empfiehlt dringend, auf Bekleidung in „Tarnfarben“ zu verzichten. Ein verunglückter Wanderer an unwegsamer Stelle in grellen Leuchtfarben ist im Notfall leichter zu entdecken. Tragen Sie unterwegs die Jakobsmuschel sichtbar. Sie öffnet Ihnen viele Herzen und Türen.
Ohrenstöpsel sind wichtig! Sie glauben nicht, welch kräftiges Schnarchkonzert die Pilger in der Nacht veranstalten! Evtl. auch eine Augenbinde wie man sie aus dem Flugzeug kennt. Bereits gegen 4:30 h beginnen die ersten Wecker zu klingeln und die ersten Leute stehen um diese Uhrzeit tatsächlich schon auf und beginnen ohne Rücksicht auf die Schläfer sich fertig zu machen und zu packen.
Praktisch sind 2 Leinenbeutel für die Wäsche. Einen für die saubere und den anderen für die schmutzige Wäsche. Das hält nicht nur Ordnung im Rucksack, die gefüllten Beutel kann man notfalls auch als Kopfkissen benutzen.
Zwei dünnere Pullover wärmen besser als ein dicker. Man ist damit auch flexibler. Praktisch ist eine stabile Trekking-Hose mit abnehmbaren Hosenbeinen und vielen geräumigen Hosentaschen. (Sportgeschäfte) Eine leichte Schirmmütze mit Ohren- und Nackenschutz gegen die Sonne, wie die Fremdenlegionäre sie tragen, ist vielleicht praktischer als ein sperriger Hut. Auf einen besonderen Nachtanzug können Sie verzichten. Tragen Sie als Nachtanzug Ihr T-Shirt und die Unterhose, die Sie am nächsten Tag tragen wollen. Die T-Shirts sollten besser nicht weiß sondern lieber grau sein.
Für kalte Tage sollten Sie Arm- und Beinlinge (wie die Radsportler sie tragen) mitnehmen. Das sind quasi „abgeschnittene“ Hosenbeine bzw. Ärmel. Die wiegen fast nichts, werden Ihnen aber bei Kälte nützlich sein. Damit verwandeln Sie Ihre kurze Unterhose in eine lange Unterhose. Wichtig ist auch, daß die Unterhose keine dicken Nähte im Schritt hat! Regenzeug! Besonders bei den Gebirgspassagen und in Galicien müssen Sie mit Regen rechnen.
Schuhe: nicht zu schwere knöchelhohe Wanderschuhe, 1 ½ - 2 Nummern größer als Ihre normale Schuhgröße!! Am Abend kaufen, da dann die Füße dicker sind. Zusätzlich stabile (Trekking‑)Sandalen. Tipp: Teva, Modell Terra FI, die Königsklasse, teuer, aber sie haben lange Freude daran. Ihre Füße werden es Ihnen danken, wenn Sie bei gutem Wetter und auf ebenen Wegen sowie in den Refugios und beim abendlichen Spaziergang durch den Ort mal die Wanderschuhe ausziehen und in die Sandalen schlüpfen können. Sehr wichtig sind faltenlos sitzende Strümpfe. Lassen Sie sich in einem Sportgeschäft beraten. Manche erfahrene Wanderer schwören auch auf Seidenstrümpfe unter den Wollsocken. Ein Wanderstock ist auf schwierigen Gebirgspassagen aber auch auf den übrigen Strecken recht hilfreich. Viele Pilger bevorzugen sogar, mit zwei Stöcken zu gehen. Sonnenschutzmittel und Sonnenbrille sowie Lippen-Balsam nicht vergessen.
Einige Müsliriegel als Notverpflegung sind recht kalorienreich, sättigend und nicht schwer zu tragen. Als Zwischenmahlzeit für unterwegs eignen sich auch Trockenfrüchte gut. Da es inzwischen unterwegs viele Brunnen und Wasser-Zapfstellen gibt, reicht eine 1/2-Liter-(PET)-Wasserflasche aus.  Ein Taschenmesser (z. B. Victorinox Picknicker-W) mit ca. 8 cm langer feststellbarer Wellenschliff-Klinge, Kapselheber, Dosenöffner, Schraubendreher und Korkenzieher - für den Wein am Abend   :-))
Reise-Nähzeug, Erste-Hilfe-Set, Reise-Waschmittel und eine lange Schnur als Wäscheleine mit Sicherheitsnadeln als Ersatz für Wäscheklammern. Flüssigseife für die Körperpflege. In vielen Herbergen finden Sie Waschmaschinen (aber kein Waschpulver! Viele Läden haben Waschmaschinenpulver in Kleinpackungen oder in Würfeln.) und manchmal sogar Trockner. Allerdings sind die Geräte häufig defekt oder von anderen Pilgern bereits belegt. Nutzen Sie also sofort die Gelegenheit, wenn Sie auf eine funktionierende und noch nicht belegte Maschine treffen. Gut sind auch die besonderen Reisehandtücher, die man in Sportgeschäften bekommt. Sie sind leicht, platz- und gewichtssparend und trocknen schnell. Eine kleine Packung Toilettenpapier. Meist ist kein Papier auf dem Klo! Nehmen Sie auch eine leichte Taschenlampe mit.
Nehmen Sie unbedingt die Europäische Krankenversichertenkarte (EHIC) mit!
Verkneifen Sie es sich, Ihre heißen Füße unterwegs im Wasser zu kühlen. Die Haut weicht auf und wird anfällig für Scheuerstellen und Blasen. Pflegen Sie Ihre Füße am Abend in der Herberge dafür ausführlich. Ganz wichtig! Hirschtalg, erhältlich in Drogerien und Apotheken. Sehr beliebt bei Wanderern und Soldaten. Reiben Sie damit täglich am Morgen vor dem Abmarsch die Fußsohlen, Fersen und die Zehen (oben und unten und in den Zwischenräumen) und den Schritt (gegen den „Wolf“) ein. Wenn der Schaden bereits eingetreten ist, hilft es nicht mehr!
Bei Blasen hilft häufig ein sog. „Wunderpflaster“. „Es ist eigentlich kein Pflaster, sondern eine ‚elastische Klebebinde’, die Fuß oder Bein besseren Halt gibt. Sie heißt ‚Elastoplast’. Hersteller: bsnmedical. Die Binde ist 2,50 m lang, und läßt sich zu 4,50 m dehnen. Auf mehreren Pilgertouren der letzten Jahre hat es sich bestens bewährt, vor allem bei sehr großen Blasen, wo ‚Compeed’ nicht mehr hilft.”
Fahrradpilger: Radfahrer sollen erst nach 18:00 h eingelassen werden. Häufig werden sie erst ab 19:00 h oder sogar erst ab 20:00 h eingelassen. Sie müssen daher fast immer mit Fußbodenplätzen vorlieb nehmen. Es wird wegen des Andranges für sie aber immer schwieriger, überhaupt in den Herbergen unterzukommen. Weite Strecken des Camino sind mit dem Fahrrad nicht passierbar. Sie müssen diese Strecken auf Landstraßen oder gar auf der stark befahrenen Staatsstraße zurücklegen. Von vielen Radpilgern wird der Radwanderführer von Alexandra Mayerhofer „Der Jakobsweg, Radwandern“ aus dem Stöppel-Verlag empfohlen.
Achtung! Neu!! Wegen der gestiegenen Sicherheitsmaßnahmen müssen Fahrradfahrer, die ihr Rad im Flugzeug mitnehmen wollen, ihr Rad auf dem Flughafen komplett zerlegen, damit die Einzelteile gescannt werden können. Die IBERIA transportiert neuerdings Fahrräder nur noch zerlegt in einem Karton verpackt. Den Karton erhält man am Schalter der IBERIA. Planen Sie daher viel Zeit vor dem Abflug ein und halten Sie Ihr komplettes Werkzeug bereit. Wie sich herausgestellt hat trifft diese Regelung nicht für alle Fluggesellschaften zu - bitte vorher bei der Fluggesellschaft informieren!!
Telefon: Ihr Mobil-Telefon lassen Sie besser zuhause. In den Unterkünften gibt es kaum Steckdosen und die wenigen sind meist schon mit anderen Ladegeräten belegt. Es schleichen sich auch Diebe in die Unterkünfte ein und diese wissen ganz genau, wo die Steckdosen sind und Mobil-Telefone einschließlich Ladegerät zum Stehlen bereit stehen. Außerdem müssen Sie weitere 300 Gramm mit sich schleppen! Kaufen Sie sich lieber eine internationale Telefonkarte (Tabak- und Zeitschriftengeschäfte). Damit können Sie von jedem öffentlichen Telefon preiswert mit der Heimat telefonieren. Wenn Sie allerdings in den Wintermonaten pilgern, könnte ein Handy nützlich sein. Dann sind die diensttuenden Hospitaleros der Herbergen meist abwesend und müssen erst herbeitelefoniert werden. Inzwischen gibt es genügend Internet Cafés (CyberCafés) auf dem Camino. Manchmal stehen sogar Internet-Automaten in den Herbergen. Auch von hier können Sie preiswert Kontakt mit der Heimat pflegen.
Zelten: Es gibt zwar einige Campingplätze am Camino. Aber alle Campingplätze die ich gesehen habe, waren verrammelt und verriegelt und sahen recht verwahrlost aus. Offenbar werden die nur während der spanischen Sommerferien Juli / August in Betrieb genommen.
An- und Rückreise:
Mit der Bahn: Anreise nach Saint-Jean-Pied-de-Port: Ab Paris-Montparnasse fährt täglich der TGV (reservierungspflichtig!!) nach Bayonne. Von dort fährt ein kleiner Zug nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Das Problem ist nur, daß fast alle Nachtzüge aus Deutschland erst gegen 9:00 h in Paris-Nord oder Paris-Est ankommen. Von dort muß man die Metro nach Paris-Montparnasse nehmen. Die eigentliche Fahrt mit der Metro dauert zwar nur ca. 25 Min. Aber ehe man sich am Ankunftsbahnhof orientiert, die Metrostation gefunden und eine Fahrkarte gekauft hat (Berufsverkehr, daher manchmal längere Schlangen vor dem Fahrkartenschalter!) und dann endlich in der Metro sitzt, kann schon einige Zeit verstreichen. Wenn dann der Zug noch etwas Verspätung hat, kommt leicht Hektik auf.
Wir empfehlen daher, je nach Startort zwei Varianten: a:) den Liegewagenzug ab Frankfurt/Main Hbf nach Paris-Est zu nehmen. Dann kann man in Ruhe umsteigen und hat auch noch genügend Zeit, um am Bahnhof Montparnasse in einem der Bistros in aller Ruhe ein Frühstück einzunehmen. Achtung! Der TGV wird unterwegs geteilt. Unbedingt darauf achten, daß man im richtigen Zugteil sitzt. Während der Fahrt in den anderen Zugteil umzusteigen ist nicht möglich! - oder b:)
Die Bahnanreise muß nicht über Paris erfolgen! Um dem Problem des Bahnhofwechsels in Paris auszuweichen sollte man den Nachtzug z.B. von Berlin oder einem anderen Ort, nach Brüssel fahren. Nach 1 Stunde Aufenthalt ging es weiter nach Bordeaux; direkter Anschluss nach Bayonne und weiter nach St. Jean. 
Mit dem Flugzeug: Mit „TUIfly” (www.TUIfly.com) von verschiedenen Flughäfen nach Bilbao und Porto. Auch die „Air Berlin“ (www.airberlin.com) fliegt von verschiedenen Orten (sogar ab Paderborn) nach Bilbao, Sevilla und Santiago de Compostela. Von Bilbao gibt es Busverbindungen nach San Sebastián, Burgos, Pamplona etc. Von Bilbao kann man mit dem Bus oder dem Zug über Bayonne nach Biarritz fahren und dort den Zug nach Saint-Jean-Pied-de-Port erreichen.
Von Pamplona fährt Mo-Sa. ein Bus nach Roncesvalles. Sonntags keine Busverbindung dorthin. Will man von dort weiter nach Saint-Jean-Pied-de-Port, muß man ein Taxi nehmen.
Übernachtungsmöglichkeit in Bilbao: Jugendherberge Ctra. Basurto-Kastrexana 70 Tel.: 94-4270054, Pilger mit Credencial werden aufgenommen. Pension „San Mames”, Alemada San Mames 26, Tel: 94-4219102
"Germanwings" ( www.Germanwings.com ) fliegt nach Toulouse (für die Somportpilger).
"Ryanair" ( www.ryanair.com/german/ ) fliegt nach Biarritz (Pilger mit Start in St. Jean-Pied-de-Port) ebenso nach Santander (Pilger für den Camino del Norte) und nach Santiago de Compostela (für Pilger die nur die letzten 100 Km laufen wollen, ab Sarria)
Kurzpilger ab Sarria: Nach der Landung in Santiago de Compostela, hier eine von mehreren Möglichkeiten mit dem Bus nach Sarria zu gelangen!!
Flug ab Frankfurt/Hahn  -   https://www.ryanair.com/de/de/
Bus ab Flughafen Santiago de Compostela nach Lugo:  http://www.empresafreire.com/html/castelan/seccion3a.php
Von Lugo nach Sarria ab:  -  http://www.monbus.es
Autofahrer: Immer wieder kommen Anfragen wo man sein Auto, z.B. in Pamplona abstellen kann. Abraten muß ich vor wildem Parken, denn die „Experten“ haben ganz schnell raus: - das ist einer, der auf dem Camino ist. Solche Wagen verschwinden sehr oft. Auch das Abstellen in Parkhäusern ist mit Vorsicht zu genießen - denn bei der Rückkehr ist der Wagen hochgebockt und alles brauchbare ist entfernt worden. Nur wenn einer seinen Wagen hinter verschlossenen Toren unterstellen kann (Bekannte/Freunde/Hotel) ist das eine gute Möglichkeit. In Pamplona gibt es Garagen, wo Pilger und Nichtpilger das Auto für mehrere Tage, Wochen etc. sicher abstellen können, aber die Preise sind sehr hoch.
Mir sind zwei Stellen bekannt, wo man sein Auto für die Dauer der Pilgerfahrt abstellen kann. In Saint-Jean-Pied-de-Port: S.A.R.L. Garage Arrayet Tel.: 0559-370057, Fax: 0559-9373547 Kosten rund 30 €/Woche. In Huarte (kurz vor Pamplona) im Hof des Hotels „Don Carlos“ Tel.: 0948-330077 Fax: 0948-330239.
Anreise zum Somport-Paß: Nach Paris und weiter im TGV wie oben, jedoch in den Zugteil nach Pau einsteigen. Ab Pau mit dem Bummelzug nach Oloron Sainte Marie (Endstation). Von fährt ein Bus durch den Somport-Tunnel nach Jaca. Wer also über den Paß gehen will, sollte noch vor dem Tunnel aussteigen. 
Ein weiterer Vorschlag: Direktflug Hannover-Bilbao. Mit dem Überlandbus von Bilbao nach Irun (ca. 1 Std). Mit dem Zug von Hendaye nach Pau (2 Std) und dann mit dem Regionalzug weiter nach Oleron St. Marie (ca. 30 Min).
Rückfahrt ab Santiago de Compostela:
Mit der Bahn:
Täglich fährt ein durchgehender Zug von Santiago nach Hendaye, dem Grenzbahnhof an der spanisch-französischen Grenze. Dort steht schon der Liegewagenzug nach Paris-Montparnasse bereit. Ab Paris-Nord oder Paris-Est gibt es viele Zugverbindungen in die verschiedenen Regionen Deutschlands. Achtung! In den Monaten Juli und August während der Hauptpilgerzeit kann es vorkommen, daß der durchgehende Zug von Santiago de Compostela nach Hendaye bereits auf Tage hinaus ausgebucht ist. Deshalb ist es ratsam, gleich nach der Ankunft in Santiago (oder in den Orten davor) die Fahrkarten für die Rückreise zu besorgen!
Mit dem Bus: Es fahren durchgehende Busse ab Santiago zu verschiedenen Zielen in Deutschland. Aber wer nicht allzusehr auf seine Euros achten muß, sollte diese Busse meiden. Die Fahrt kann sehr lange dauern (ca. 40 Stunden) und soll die reinste Tortur sein.
Mit dem Flugzeug: Bei Flügen ab Santiago nach innerspanischen Zielen gewährt die spanische Fluggesellschaft Iberia gegen Vorlage der „Compostela“ einen Preisnachlaß in der Economyklasse. Fragen Sie also bei den Reisebüros in Santiago. Die anderen Reisebüros wissen meist nichts von diesem Pilgerrabatt. Iberia fliegt von Santiago verschiedene Ziele in Deutschland als Direktverbindung an. Diese Flüge sind aber in den Sommermonaten oft auf Wochen hinaus ausgebucht. Wer nicht rechtzeitig einen Direktflug gebucht hat, der muß über Madrid oder Barcelona nach Deutschland fliegen.
Eine weitere große Hilfe ist eine Seite über den Flughafen in Santiago de Compostela:
http://www.airportdesk.de/airports/europa/spanien/flughafen-santiago-de-compostela.html
Hier findet man Auskünfte über die Anreise zum Flughafen, Autovermietung, Taxi, Hotels, Gepäck (Rücktransport) usw.
Neu!!
Mit "Air Berlin" (www.airberlin.com) können Sie ab Santiago verschiedene Ziele in Deutschland anfliegen. "TUIfly" (www.tuifly.com) fliegt ab Porto Ziele in Deutschland an. Mit "Ryanair" (www.ryanair.com) können sie ab Santiago de Compostela nach Frankfurt-Hahn fliegen.
Auch hier gilt das gleiche wie bei der Bahnfahrt: Sofort nach Ankunft in Santiago oder besser noch früher den Rückflug buchen! Wenn Sie Ihren Rückflug bereits einige Wochen vorher buchen, können Sie sehr preiswerte Flüge ergattern. Das hat nur den Nachteil, daß Sie sich für den Rückflug auf einen festen Termin festlegen müssen und daher nicht so frei im Ablauf Ihrer Pilgerfahrt sind.

Pilger die ihren Vierbeiner mit nehmen, sollten folgendes beachten!
Einreisebestimmungen Spanien
Impfungen und Gesundheit:
Urlaubsreisen nach Spanien aus EU-Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien/Nordirland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern):
ACHTUNG: Diese Verordnung gilt nur für Urlaubsreisen und nicht für Tiere, die Gegenstand eines Verkaufs oder einer Eigentumsübertragung darstellen!
Bei Reisen muss der neue Heimtierausweis mitgeführt werden, der von einem Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass im Einklang mit den Empfehlungen des Impfstoffherstellers eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres - gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut - mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO-Norm) vorgenommen wurde. Die deutsche Tollwut-Verordnung wurde am 20.12.2005 dem EU Entscheid 2005/91/EG angepasst. Danach muss ein Welpe bei Erstimpfung mindestens 3 Monate alt sein und die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt (einige Botschaften / Konsulate geben noch 30 Tage an). Im Fall der Wiederholungsimpfung sollen Impfungen innerhalb des Zeitraumes durchgeführt worden sein, den der Hersteller angibt. Ihr Tierarzt bzw. Ihre Tierärztin berät Sie gerne.
Anforderungen bezüglich der Kennzeichnung der Tiere:
Für nicht gekennzeichnete Tiere kann der EU-Heimtierausweis nicht ausgestellt werden. Für Tiere, die nicht auf Reisen ins Ausland mitgenommen werden, reicht weiterhin der gelbe „Internationale Impfpass“ aus.
Die Kennzeichnung mit einer – gut lesbaren – Tätowierung wird nur noch übergangsweise bis 02. Juli 2011 anerkannt.
Für Tiere, die neu gekennzeichnet werden, ist deshalb ein Mikrochip zu empfehlen. Vorgeschrieben für die Mikrochips sind ISO-Norm 11784 oder 11785 – bei anderen Standards muss der Tierhalter das Ablesegerät für eventuelle Kontrollen selber zur Verfügung stellen.   -   Stand: Juli 2016
Hundeverordnung:

Laut Auskunft des spanischen Fremdenverkehrsamtes dürfen Hunde aller Rassen generell erst einmal einreisen. Jedoch können einzelne Bezirke oder Regionen die Einreise in das jeweilige Gebiet verweigern. Vor Abreise muss dementsprechend geklärt werden, ob der Aufenthalt des jeweiligen Hundes am Urlaubsort von der Stadt, Gemeinde oder Region erlaubt wird.
Die Hunderassen Pit Bull Terrier, Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Rottweiler, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Tosa Inu sowie Akita Inu zählen in Spanien zu den gefährlichen Hunderassen. Diese Hunde müssen einen Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden. Eine Hapfpflichtversicherung für diese Hunderassen ist obligatorisch.
Neben der speziellen Hundeverordnung für gefährliche Hunderassen sollten Halter aller Hunderassen auch beachten, dass
* die Verwendung von Maulkörben für Hunde in einigen Regionen Spaniens obligatorisch ist,
* das Tier in einem geeigneten Transportkäfig zu reisen hat,
* Tiere nicht in allen Unterkünften gestattet sind, und dass
* Tiere bei den meisten Restaurants draussen bleiben müssen.
Wir empfehlen Ihnen, sich vor der Reise bei Ihrem Hotel und Ihrem Transportunternehmen über die Bestimmungen zur Mitnahme von Haustieren zu informieren.
Quelle: www.spain.info

Pilgern mit Hund: Pilger mit Hunden stehen häufig vor Problemen und haben viele Fragen. Doch wer kann sie beantworten? Folgende Seite bietet Hilfe: http://www.caminodesantiagoconperro.com/

Gepäck- und Personentransport:

Frankreich:

Express Bourricot
Transport von Personen und Gepäck von  St Jean pied de Port nach Moissac
(oder Ostabat, Navarrenx, Aire sur l'Adour, Condom, Lectoure, etc...)
Internet:
http://www.expressbourricot.com/

Taxi Ostibarret
Transport von Personen und Gepäck von St Jean pied de Port nach Roncesvalles
und auf dem GR 65 bis d' Aire sur l'Adour
Internet:
http://www.taxi-ostibarret.fr/

Fagtage
Transport von Personen und Gepäck von St Jean pied de Port nach Figeac (und in Spanien bis Leon)
Internet:
 
http://factage.free.fr/

La Malle Postalle
Transport von Gepäck am GR 65 von Le Puy en Velay and Conques
Internet: 
http://www.lamallepostale.com/accueil/accueil.asp

Spanien:

Camino Frances:

El Camino con Correos
The French Way | The French Way – Aragón Variant | The Primitive Way | The Northern Way | The English Way |
The Way to Fisterra | The Portuguese Way | The Vía de La Plata | The Winter Way | The Sanabria Way
Internet: http://elcaminoconcorreos.com/index_en.php

Taxi Belorado
Transport von Personen und Gepäck von Roncesvalles to Santiago
Internet: 
http://www.taxibelorado.com/

Jacotrans
Transport von Personen und Gepäck auf dem ganzen Camino Frances
Jacotrans Navarre Tel.: 610983205 Juanjo
Jacotrans Rioja Tel.: 636099299 Anthony
Jacotrans Burgos Tel.: 650451540 Luis Angel
Jacotrans Leon .....
Tel.: 606049858 Jose Luis
Internet: 
http://www.jacotrans.com

Globetrotter Transportes
Transport von Gepäck von Viana bis nach Castrojeriz
Internet: 
http://www.chemindecompostelle.com/globetrotter/index.html

Taxi Hagun
Transport von Gepäck von Castrojeriz nach Leon
Internet:
 
http://www.taxisahagun.com/mochilas.htm

José Luis Pardo Rodriguez
Transport von Gepäck von Leon nach Santiago
Internet: 
http://www.caminodesantiago2010.com.es/

Xacotrans
Transport von Gepäck von Sarria to Santiago
Internet:  http://www.xacotrans.com/

 

Info-Adressen

Deutsche Jakobus-Gesellschaft e.V.
Tempelhofer Straße 21
D-52068 Aachen.

Tel. (0241) 47 90 - 127, Fax
47 90 - 112
Internet:  http://www.deutsche-jakobus-gesellschaft.de

St. Jakobsbruderschaft e.V.
Rathausstraße 29
D-42659 Solingen
Internet:  http://www.jakobusbruderschaft.de
eMail: 
sankt-jakobusbruderschaft@t-online.de

Fränkische St. Jakobus-Gesellschaft e.V.
Ottostrasse 1 – Kilianeum
97070 Würzburg
Tel. 0931 / 38 66 38 70
Präsident:
Joachim Rühl
Reisinger Str. 7
86159 Augsburg
Tel. 0821 / 2 59 48 66

Internet:   http://www.jakobus-gesellschaften.de
eMail:
info@jakobus-franken.de

Pilger vom Weg nach Santiago de Compostela e.V.
z.H. Herrn Kurt Unglert
Deutschmeisterring 101
D- 86609 Donauwörth
Tel.:  (09 06) 66 45
Fax.: (09 06) 24 05 79
eMail:
Pilger-vom-Weg@t-online.de

St. Jakobusbruderschaft Trier
Krahnenufer 19
D - 54290 Trier
Fax: +49 (651) 9451217
Internet: http://www.sjb-trier.de
eMail: 
info@sjb-trier.de

Freundeskreis der Jakobuspilger 
Hermandad de los peregrinos de Santiago
Pilgerbüro:
z.H. Frau Gesine de Castro
Am Niesenteich 9
D-33100 Paderborn 
Tel.: 05251 / 4625  oder 05251 / 407700 
 Internet: http://www.jakobusfreunde-paderborn.eu/

Los Amigos del Camino de Santiago
Alpartado de Correos 20
E-31200 Estella

Informacion Xacobeo
San Lazaro s/n
E-1 5703 Santiago de Compostela
Tel. (981) 55 73 55 / 54 19 99, Fax 55 73 73
und Internet:
http://www.xacobeo.es
(Informationen über Jakobsweg in Galicien)

Spanische Fremdenverkehrsämter:

Postfach 15 19 40
D-80051 München
Tel. (089) 53 01 58, Fax 5 32 86 80

Grafenberger Allee 100
D-40237 Düsseldorf
Tel. (0211) 6 80 39 80, Fax 6 80 39 85/86

Rotenturmstraße 27
A-1010 Wien
Tel. (1) 5 35 31 91

Seefelderstraße 19
CH-8008 Zürich
Tel. (01) 2 52 79 31

Spanische Botschaften:

Schloßstraße 4
D-5311 5 Bonn
Tel. (0228) 21 70 94 / 21 75 27, Fax 22 34 05

Argentinierstraße 34
A- 1040 Wien
Tel. (01) 5 05 57 88

Brunnaderstraße 43
Ch-3006 Bern
Tel. (031) 44 04 12 - 13

Literatur zum Jakobsweg:

Verlag und Versandbuchhandel Manfred Zentgraf,
In den Böden 38,
D-97332 Volkach/Main,
Tel. (0 93 81) 44 92    Fax (0 93 81) 62 60
eMail:
Jakobuspilger.Zentgraf@t-online.de

Wichtige Adressen vor Ort:

In allen größeren Orten finden Sie Fremdenverkehrsbüros (Oficina de Turismo), die Ihnen gerne mit Auskünften zu Hotels, Pensionen und Stadtplänen weiterhelfen.

Deutsche Botschaft

Calle de Fortuny 8
E-2801 0 Madrid
Tel. (91) 3 19 91 00 / 3 19 91 50

Österreichische Botschaft

Paseo de la Castellana 91
E-28046 Madrid
Tel. (91) 5 56 53 15

Schweizer Botschaft

Calle Nuhez de Balboa 35
E-28001 Madrid
Tel. (91) 4 31 34 00

Notruf:

Polizei: landesweit 0 91
Feuerwehr: landesweit 0 80