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Jakobuswege im Rheinland
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In Bonn kreuzten sich die
Wege der Jakobuspilger
Zahlreiche Zeichen
deuten auf eine intensive Verehrung des "wahren Jakob" in der Bonner Region hin.
Auf dem Weg zum spanischen Santiago de Compostela haben die Pilger früherer Jahrhunderte
aussagekräftige Spuren hinterlassen.
Im Netz
der zahlreichen örtlichen Pilgerwege, die von Deutschland aus nach dem nordwestspanischen
Santiago de Compostela führen, dem weltberühmten Ort des Apostelgrabes des heiligen
Jakobus, nahm Bonn in früheren Jahrhunderten eine bedeutende Stellung ein. Denn Bonn lag
im Schnittpunkt mehrerer Jakobuspilgerstraßen, deren eine von Siegburg her auf die Stadt
am Rhein stieß. In der Siegburger Servatiuskirche befand sich ein Jakobusaltar für die
hier eintreffenden Wallfahrer. Auf Siegburg zu führte ein lokaler Jakobusweg vom Siegtal
her, wo sich in der Pfarrkirche zu Herchen eine Darstellung des bekannten jakobäischen
Hühner- oder Galgenwunders befindet. Ein zweiter Pilgerweg senkte sich von den Höhen des
Westerwaldes herab, wo sich in Altenkirchen an der alten Fernstraße nach Thüringen eine
bedeutende Jakobuskirche erhebt.
Im näheren und weiteren Umkreis von Bonn befinden sich allein
vier bereits mittelalterlich bezeugte Gotteshäuser, die das Patrozinium des spanischen
Nationalheiligen "Jacobus Mayor" aufweisen. In der gesamten Erzdiözese Köln
gibt es lediglich zehn dem "wahren Jakob" geweihte Gotteshäuser, deren relativ
dichte Häufung im Raum Bonn auffällt: in Niederkassel-Lülsdorf (1249 erwähnt), in
Wachtberg-Werthoven (1498 genannt), in Meckenheim-Ersdorf sowie in Alfter-Gielsdorf (beide
1131 dokumentiert).
Von Bonn aus zweigen mehrere Jakobuspilgerwege ab: Eine von
Koblenz her dem Rhein folgende Verbindung nach Köln, wo es bis zum 19. Jahrhundert eine
große Jakobuskirche mit Pilgerherberge gab (neben St. Georg) und wo heute (wie in
Düsseldorf) eine rührige Jakobusbruderschaft wirkt, sowie die wesentlich bedeutendere
Straße Bonn-Aachen, die im Bonner Innenstadtbereich als "Acherstraße" beginnt
(1574 als "Aicherstraiß" belegt) und sich über die im Tannenbusch "Hohe
Straße" (1419 "hoegerstraissen") genannte Verlängerung Richtung
Vorgebirge fortsetzt. Diese historische Fernstraße führte über Alfter, Roisdorf,
Bornheim, Dersdorf, Brenig über die Hochfläche des Vorgebirges, vorbei an etlichen
Kreuzen und Heiligenhäuschen. Hier und in weiteren Abschnitten wird der bereits im 12.
Jahrhundert urkundlich bezeugte Fernweg auch als Heerweg", "Hoher Weg" oder
,Aachener Straße" bezeichnet. Er führte über Waldorf-Üllekoven (im örtlichen
Volksmund als Klein-Spanien" bezeichnet), Hemmerich (mit der alten Ritterburg derer
von Hemberg mit dem Jakobusmuschel-Wappen), die Dobschleide zwischen Rösberg und
Weilerswist, Bliesheim, Lechenich, Herrig, Nörvenich, Hochkirchen, Irresheim,
Jakobwüllesheim (mit doppeltürmiger Jakobuskirche und eine mittelalterliche
Jakobusstatue), Düren, Gürzenich, Langerwehe, Kornelimünster (mit Jakobusaltar) nach
Aachen, dem heutigen Sitz der Deutschen Jakobus-Gesellschaft.
Zwischen dem ehemals kurkölnischen Landstädtchen Lechenich und
der alten Kaiser- und Krönungsstadt Aachen (den dortigen Karlsschrein zieren
Darstellungen aus der Jakobuslegende) heißt die für Radfahrer ausgeschilderte Straße
"Kaiser-Route". Auf dieser auch heute noch weitgehend bestehenden
Städteverbindung zogen Herzöge, Könige und Kaiser mit ihrem Troß und ihren Soldaten
(1239 Herzog Heinrich von Brabant, 1442 Friedrich III., 1543 Karl V. u.a.), Händler,
Kaufleute, Vagabunde und in großen Scharen Pilger mit Nah- und Fernzielen.
Ein recht bekannter Wallfahrtsort auf dieser Strecke war der
Swisterberg mit einer früheren Kirche, in der die drei heiligen, Jungfrauen Fides
(Glaube), Caritas (Liebe) und Spes (Hoffnung) von alters her verehrt wurden. Von der
Kirche steht nur noch der Turm mit einem Altar für die volkstümlichen Heiligen. Die in
Bonn gegründete "Bruderschaft vom Swister Berg" hatte 1854 an die dortige
Kirche drei hölzerne Statuen der drei heiligen Jungfrauen gestiftet, die heute noch im
sogenannten "Swister Türmchen" den Altar schmücken. In Aachen mit seiner alten
Jakobuskirche und seinen Heiligtümern begann für die Jakobuspilger die frühbelegte
"Niederstraße", die durch Belgien hindurch nach Frankreich (Paris/Saint-Denis)
weiterführte. Als Via Turonensis" (von Tours bis zur spanischen Grenze bei
Roncesvalles in den Pyrenäen) läuft auch heute noch jener Hauptpilgerweg weiter, um in
Spanien als "Camino de Santiago" das große Pilgerziel in Galizien "am Ende
der Welt" z u erreichen.
Von Köln aus zogen die Jakobuspilger entweder über Widdersdorf
mit seiner alten Jakobuskirche nach Aachen oder wählten die Route nach Trier. In der
Moselstadt bestand schon vor 1190 ein Jakobushospital zur Aufnahme der Pilger. Am
Swisterberg bei Weilerwist kreuzten sich die Pilgerstraßen Köln-Trier und Bonn-Aachen.
Auf dem erstgenannten Weg über Brühl und Euskirchen legten etliche Wallfahrer Rast in
Münstereifel ein, wo sie im Pilgerhospiz des heiligen Quirinus Hilfe erfahren konnten.
Der bekannteste, rheinische Ritter, der nachweislich als Pilger
in Santiago de Compostela war, ist Arnold von Harff, der 1499 seine Reiseerfahrungen in
einem Büchlein festhielt. Als verhinderter Jakobspilger wird der berühmte Scholastiker
Nikolaus von Kues (1401 bis 1464) in dem Roman "Das Tor zur Freude" (2. Auflage
Bonn 1946) von Johannes Kirchweng geschildert. In dem nach Nikolaus benannten
Cusanus-Stift an der Mosel stößt der Besucher auf ein großformatiges Tafelbild, das
unter anderem einen Jakobuspilger in der typischen Tracht mit Pelerine (Pilgerumhang),
Pilgerhut und Jakobsmuschel zeigt.
Außer der Tatsache, daß Bonn Schnittpunkt beziehungsweise
Ausgangspunkt von Jakobspilgerwegen ist, erhellen drei weitere Anhaltspunkte die bisher
unbeachtet gebliebene Bedeutung Bonns als jakobäisches Zentrum. Das am Markt gelegene
ehemalige Bürgerhaus "Zur spanischen Krone" deutet auf eine Verbindung nach
Spanien, die allein durch die Jakobuspilgerschaft plausibel wird. Nach den sogenannten
"Capitationsrollen" vom Jahr 1664 befand sich das Haus "Zur spanischen
Krone" im Besitz des Weinzäpfers Hieroymus Bornheim.
Im Südteil des Chores des Bonners Münster befand sich ein
erstmal 1327 erwähnter Altar zu Ehren des heiligen Jakobus, den vor allem die
durchziehenden Jakobuspilger aufsuchten. Dieser Altar war in einer eigenen kleinen Kapelle
untergebracht, deren Dach 1689 abbrannte. Dieser Altar war mit mehreren Gütern gewidmet,
unter anderem mit einem Weingarten in der 1772 erwähnten "Jacobs-Flacht" im
Bonner Norden.
Von größerer Bedeutung freilich war das am 23. November 1454
gestiftete Jakobushospital das die Eheleute Nicolaus und Margaretha der Stadt Bonn in der
Sternstraße vermachten. Das reich dotierte Hospital und Pilgerhospiz beherbergte in
seinen Mauern eine kleine Jakobuskapelle sowie einen Altar, der dem heiligen Nikolaus
geweiht war. Das Hospital Sankt Jakobus wurde 1689 durch die Truppen des Kurfürsten
Friedrichs III. von Brandenburg zerstört und an der Ecke Friedrichstraße/ Jakobstraße
(heute nicht mehr bestehend) neuerrichtet. 1696 heißt es "das newe HoSpital".
1744 hieß die heutige Friedrichstraße noch
"Hospitalgasse". Aus dem Hospital wurde später ein Konvent, der unter der
Bezeichnung "Jakobskonvent" der Armen- und Altenpflege diente. Dieses
formschöne renaissancistische Gebäude, dessen Straßenfront eine Jakobus-Statue zierte,
wurde 1903 abgebrochen. Auf einer Zeichnung von M. Frikel aus dem Jahr 1899 ist es für
die Nachwelt dokumentiert worden. Heute trägt ein Bonner Behindertenheim den hier so
traditionsreichen Namen des heiligen Jakobus.
Jakobsmuscheln
für den Pilgerweg
Das traditionelle Motiv der Jakobsmuschel, seit Jahrhunderten Emblem der Pilger ins
spanische Compostela, wird im Rheinland wieder den historischen Pilgerpfad markieren. Zwei
dutzend Metallstelen mit dem Muschelmotiv werden im Rheinland zeigen, wo der bedeutende
"Camino de Santiago" verlief. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln
hat hierfür 90 000 Mark bereitgestellt.
An der Markierung des geschichtlich und kulturell hochbedeutenden
alten Pilgerweges sind nach Angaben des Verbandes die Städte Remscheid, Wuppertal, Köln
und Aachen sowie der Rheinisch-Bergische Kreis, der Erftkreis und der Kreis Düren
beteiligt.
Die beschwerliche Reise auf dem Pilgerweg war vom 12. bis 15.
Jahrhundert nicht nur der Höhepunkt im Christenleben: Der "Camino" entwickelte
sich auch zur "Schlagader" vielfältiger wirtschaftlicher und kultureller
Entwicklungen in Europa.
dpa
Auch eine Jakobsmuschel dient als Wegweiser
Auf dem Friedensplatz wurde eine Jakobsstele enthüllt.
Pilgertradition lebt wieder auf.
Wer nach Santiago de Compostela pilgert,
kommt auch durch Bonn. Daran erinnert in Zukunft die Jakobsstele auf dem
Friedensplatz, die Bezirksvorsteher Karl Wilhelm Starcke, Stadtdechant
Wilfried Schumacher und Dieter Schäfer vom Landschaftsverband Rheinland (LVR)
am Samstag den 17.5.2003 enthüllten.
Die Stele ist Teil eines
Projekts des LVR, durch das die Jakobspilgerwege im Rheinland bekannter
gemacht werden sollen. Angestoßen wurde es durch den Appell des Europarates,
die Pilgerwege mehr zu pflegen. Auf der Stele findet sich neben den Wappen
der Stadt Bonn, des LVR, der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft, dem Symbol
des Europa-Rates, der St. Jakobus-Bruderschaft und der Jakobsmuschel auch
eine Erklärung zum Pilgerweg.
„Die Stele soll an die Tradition der Pilger in Bonn erinnern", sagte
Bezirksvorsteher Starcke vor den rund 30 Zuschauern. Spuren der Pilger gab
es viele. Im 14. Jahrhundert wurde im Münster ein Jakobusaltar errichtet,
der heute allerdings nicht mehr existiert. Und im Jahre 1454 wurde in der
Sternstraße ein Jakobshospital gestiftet. Nach der Zerstörung der Stadt 1689
wurde das Hospital an der Ecke Friedrichstraße/Jakobstraße neu errichtet,
dort existierte es bis 1903. Seit dem 10. Jahrhundert pilgern Gläubige an
das Grab des Apostels Jakob des Älteren. Das Leben sei ein Weg, auf der
Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela könne man das nachempfinden, sagte
Stadtdechant Schumacher. „Die Jakobswege waren nicht nur religiöse, sondern
auch kulturelle Wege", fügte er hinzu. Auf die kulturelle Bedeutung ging
auch Dieter Schäfer ein und zitierte von Goethe: „Europa ist aus der
Pilgerschaft geboren und das Christentum ist seine Muttersprache."
In den vergangenen Jahren ist die Pilgertradition wieder aufgelebt,
so machten sich 2002 rund 3000 deutsche Pilger auf den Weg nach Santiago de
Compostela. Zehn Jahre zuvor waren es rund 850 gewesen. „Ich wünsche mir,
dass viele Menschen von Bonn aus den Weg nach Santiago finden", sagte
Schumacher. Als Erinnerung an die Enthüllung der Jakobsstele gab es vom UR
eine spanische EinCent-Münze. Die Rückseite zeigt die Kathedrale in
Santiago de Compostela - das Ziel der Pilger. fzi
Der Artikel ist erschienen im
General-Anzeiger am 19.5.2003
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Ein Spielmann aus Sieglar als Pilger unterwegs |
Cluniazenser - Zisterzienser
und ein Spielmann aus Sieglar
Es war um 1140, als sich
Peter Ivern aus Sieglar, der in der Literatur als der
„berühmte
Troubadour aus Sieglar“
bezeichnet wird, auf die Reise nach Rocamadour im Süden Frankreichs
begab. Ob Rocamadour das Ziel seiner Reise war oder ob er sich auf dem Wege
nach Santiago de Compostela befand, was damals das Hauptziel
christlicher Wallfahrer war, wissen wir nicht.
Aber jedenfalls kam er auf seinem Weg von Sieglar nach Rocamadour durch
Burgund. Dort schlug damals das Herz der Christenheit. 10 Jahre zuvor hatte
Papst Innozenz II. die Basilika „Cluny III“, die größte Kirche der
Christenheit, eingeweiht. In zwei Jahrhunderten hatten sich die Cluniazenser
als reformstrenge Benediktiner zum geistigen Zentrum der Kirche entwickelt.
Papst Urban II. bezeichnete die „ecclesia Cluniacensis" als „das
Licht der Welt". Aber schon machte eine weitere benediktinische
Reformbewegung in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts den Cluniazensern
diesen Rang streitig: die Zisterzienser. Ihr Mutterkloster Citeaux liegt
zwischen Beaune und Dijon im Osten Burgunds. Bernhard von Clairvaux
betrieb die Ausbreitung des Zisterzienserordens über ganz Europa. Allein in
unserer Heimat legen die Zisterzienserklöster Himmerod, Heisterbach,
Marienstatt und Altenberg hier von Zeugnis ab.
Zurück zu Peter Ivern! Der Sieglarer war ein tiefgläubiger Mensch, der zu
Ehren der Muttergottes von Rocamadour (auf Lörer Platt?) betete, sang und
auf seiner Viola spielte. Plötzlich hatte der Sieglarer Spielmann einen
menschlich sehr verständlichen Wunsch: er erbat sich von der Muttergottes
ein Zeichen des Wohlwollens für seinen Gesang und seine Musik. Daraufhin
stieg eine der Votivkerzen in der Kapelle auf seine Viola herab. Ein Mönch
namens Girard, der den Küsterdienst versah, nahm hieran Anstoß und stellte
die Kerze wieder zurück. Der Sieglarer jedoch ließ sich nicht entmutigen,
sang weiter und betete erneut zur Gottesmutter. Nun geschah das Wunder ein
zweites Mal. Jetzt wurde der Mönch zornig, stellte die Kerze zurück und
befestigte sie auf dem Kerzenhalter. Da bat der Troubadour erneut um die
Huld der Gottesmutter. Als sich jetzt das Wunder zum dritten Mal
wiederholte, hatte der Vertreter der Amtskirche verspielt: die Gläubigen -
es sollen um 500 gewesen sein - fielen zu Boden, lobten Gott und ließen die
Glocken läuten. Dieses Wunder ist im Mirakelbuch von 1172 verzeichnet und
wurde später in altfranzösischen und altspanischen Liedern erwähnt. Danach
kehrte Peter Ivern jährlich nach Rocamadour zurück und stiftete eine Kerze
zu Ehren der Muttergottes im Gewicht von einem Pfund.
Für die Information und die Quellenforschung danken wir dem Vorsitzenden
des Troisdorfer Heimatvereins, Herrn Matthias Dederichs sehr herzlich.
Heinz-Bernward Gerhardus
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Dokumentationen über die Jakobuswege im Bonner Raum |
„Santiago liegt bei Bonn"
Horst und Wiltrud Bursch Auf den Spuren des Apostels Jakobus im Rheinland. Kt., 79 S.,
und 75 S.
SW‑Dokumente. Verlag Divossen Bonn 2001
Das Autorenehepaar hat hier eine langjährige Beschäftigung mit dem Thema der
Jakobusverehrung in ihrer rheinischen Heimat niedergelegt. Nach einer kurzen
historischen Skizze stellen die Autoren von Bonn ausgehend anhand der Zeugnisse
die Verehrung des Apostels im Rhein‑Siegkreis vor. Dabei treten einzelne Orte
besonders hervor wie Gielsdorf, Ersdorf, Wachtberg‑Werthoven, Herchen an der
Sieg und viele andere. Ein umfangreicher Dokumententeil, leider nur als Kopien,
was besonders Fotos eher entstellt, ergänzt den Text.
Herausgeber ist der Landschaftsverband
Rheinland / und die Dt. St. Jakobus-Gesellschaft
(Hrsg.)
Jakobswege
Wege der Jakobuspilger im Rheinland
Band 1: Band 2:
Band 3:
Von Wuppertal durch Köln nach Aachen Von Köln nach Trier Zwischen
Rhein und Maas
ISBN 3-7616-1465-9 ISBN 3-7616-1600-7
ISBN 3-7616-1673-2 (deutsche Ausgabe)
je Band
176 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen und 25 Rad- und
Wanderkarten, kartoniert, 20.5 x 12 cm
ZIELGRUPPE: Pilger, heimatkundlich Interessierte, Wanderfreaks und Radfahrer
Preis je Band € 12,95
Diese Pilgerführer
sollen helfen das sich noch viele auf den Weg machen sollen diese alten
Pilgerwege wieder neu zu beleben.
Jakobswege, Band 3
-
ISBN 3-7616-1674-0 (niederländische Ausgabe)
Wege der Jakobspilger zwischen Rhein und Maas. In 11 Etappen vom
niederländischen Millingen a.d. Rijn nördl. Kleve über Kevelaer nach Venlo
und entlang der Maas nach Maastricht
Der neue Band 3 - der Jakobswege zu Fuß und per Rad ist eine
deutsch-niederländische Produktion. Der "Rhein-Maas-Weg" folgt den Spuren
der Jakobspilger vom niederländischen Millingen am Rhein nördlich Kleve quer
durch die niederrheinische Landschaft mit Stationen in Kranenburg, Goch,
Kevelaer und Straelen und führt weiter entlang der Maas über Venlo, Roermond
nach Maastricht. Für die von Aachen kommenden Pilger (siehe Bd. 1) ist in
diesem Band auch eine Anbindung durch Belgien an den Maasweg beschrieben.
Reichhaltige Informationen zu den Spuren der Jakobspilger sowie zu
Sehenswürdigkeiten von Natur und Kultur entlang der Strecke machen den
Wander- und Radwanderführer zum unentbehrlichen Begleiter.
Genaues Kartenmaterial im Maßstab 1:25 000 sowie Angaben zu Unterkünften in
Pilgerherbergen erleichtern die Vorbereitung der Pilgerreise zum Grab des
Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela.
Weitere
Informationen über Jakobuswege im Rheinland auf der Seite des LVR:
http://www.jakobspilger.lvr.de

Impressum:
.... natürlich auf den
Jakobusweg

Thekla Schrange
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