Pilgerweg von Köln über Overath und Siegen nach Marburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fernstraße Marburg – Siegen – Köln

Die Fernstraße von Marburg über Siegen nach Köln ist in zwei Straßenabschnitte gegliedert, die zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind.
Die Brüderstraße, der ältere der beiden Abschnitte, stellt einen klassischen hochmittelalterlichen Höhenweg dar, der in nahezu geradlinigem Verlauf bei nur wenigen Talquerungen Köln und Siegen miteinander verbindet. Die frühesten Hinweise auf Beziehungen zwischen Köln und dem Siegerland stammen aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts: 1067 stattete Erzbischof Anno das von ihm gegründete Kölner Stift St. Georg mit Ländereien in Ferndorf bei Siegen aus. Und um das Jahr 1089 wurden der Benediktinerabtei Deutz, die am End- bzw. Ausgangspunkt der Brüderstraße am Rheinufer liegt, in sieben Orten des Siegerlandes Grundstücke übereignet. In jener Zeit nimmt der Verkehr zwischen dem Rhein und dem Siegerland stark zu. Das Erzstift Köln machte seinen Einfluss vor allem über Grundstückserwerbungen geltend, und 1224 war der Kölner Erzbischof bezeichnenderweise an der Stadterweiterung von Siegen beteiligt.
Zwei frühmittelalterliche Befestigungsanlangen, die sich einst über dem Asbachtal bei Denklingen und dem Aggertal bei Overath erhoben, lassen indes vermuten, dass die Straße bereits vor der Jahrtausendwende bestand. Denn die Ringwälle befanden sich in ähnlichen topographischen Situationen über den beiden größten Geländeeinschnitten im Straßenverlauf und dürften dort Schutzfunktionen für den Weg ausgeübt haben. Für die verbreitete These, die Brüderstraße habe als Naturweg bereits in der jüngeren Eisenzeit (La-Tène- Zeit) um 500 v. Chr. Bestanden, um das im Siegerland verhüttete Eisenerz an den Rhein zu bringen, finden sich hingegen keine Belege.
Die Herkunft des Namens Brüderstraße konnte bislang nicht geklärt werden. Als „alde broeder straisse“ taucht der Weg erstmals 1464 in einer Grenzbeschreibung der Grafschaft Sayn und des Herzogtums Berg zwischen Erdingen und Denklingen auf. Ein Erklärungsversuch besagt, es habe sich um eine Verballhornung des Wortes „Brücker Straße“ nach dem heutigen Kölner Stadtteil Brück gehandelt. Als solche wird der Weg 1386 in Aufzeichnungen der Abtei Deutz bezeichnet. Einer zweiten Deutung zufolge wäre die Straße nach Ordensbrüdern der Abtei Deutz und der Kölner Stifte St. Georg und St. Severin benannt, die entlang der Strecke Besitzungen hatten und für den Aufbau von kirchlichen Strukturen zuständig waren. Und drittens wird der Name auf Pilgerbrüder zurückgeführt, die nach Köln und Aachen unterwegs waren.
Der östliche Abschnitt dieses Pilgerweges wird in den Urkunden des 16. Jahrhunderts nach seinen Zielorten Marburg oder Siegen benannt. So heißt er 1557 nördlich von Holzhausen „Straße nach Marburg“ und 1592 am Stackelberg „Siegener Straße“. Ebenfalls 1592 wird er bei Herzhausen erstmals als Landstraße bezeichnet, eine Benennung, die während des 17. und 18. Jahrhunderts, häufig in Verbindung mit den Ausgangs- und Zielorten, die gängige bleiben sollte. Der Begriff „Landstraße“ umreißt ihre Stellung als eine Amtsverbindung, die rechtlich dem jeweiligen Landesherren zugeordnet war; Zwischen Marburg und dem Staffelböll dem Landgrafen von Hessen, zwischen Staffelböll und dem Hainich dem Grafen von Nassau-Dillenburg, zwischen dem Hainich und Siegen ebenfalls dem Dillenburger Grafen oder in bestimmten Zeiträumen dem Grafen von Nassau-Siegen.
Wie die Brüderstraße verläuft dieser Streckenabschnitt verhältnismäßig gradlinig. Doch es handelt sich um keinen Höhenweg mehr, sonder um eine Berg- und Talstraße, die zwischen Marburg und Siegen nicht weniger als zwölft Höhenzüge zu überwinden hat. Dabei steigt die Straße am Staffelböll von ca. 200 auf 500 Höhenmeter, am Hainich, wo sie ihren höchsten Punkt erreicht, gar auf 550 Meter an. Dies setzte für den damaligen Fuhrverkehr ein großes Maß an Organisation voraus: Die Anstiege waren nur mit einem ausgefeilten System von Vorspanndiensten zu bewältigen. Der Verkehrsweg löste altere Verbindungsstraßen ab. Der Wandel im hessischen Wegesystem war so allgemein und durchgreifend, dass nur stärkere Einflussfaktoren dafür verantwortlich gewesen sein können, nämlich „die äußerst unruhigen und verworrenen Zeitläufte“ (Görich) seit der Mitte des 13. Jahrhunderts. Während der langen Dernbacher Fehde entstanden im Grenzgebiet zwischen Hessen und Nassau Festungsbauten, die den neuen Straßenverlauf beeinflussten. Ein signifikantes Beispiel ist die um 1325 errichtete Sperrfestung Hessenwalt auf dem Heiligen Berg nördlich des Staffelbölls (Etappe 2). Östlich der Burg dürfte sich die Wegeführung schon etwas früher herausgebildet haben. Hier sind die wehrhaften Chorturmkirchen des 13. Jahrhunderts, die uns in Dilschhausen, Obereisenhausen und Oberhörlen begegnen und eine Folgeerscheinung des Verkehrs darstellen, ein Hinweis zur Datierung.
Auffällig ist im Unterschied zu den nördlichen und südlichen Parallelverbindungen über Herborn, Dillenburg und Haiger sowie über Biedenkopf Laasphe und Erntebrück das Fehlen von Städten entlang der Straße. Dies hat allgemein zu der Auffassung geführt, dass die Verbindung über Ewersbach keine Bedeutung besessen habe. Eine häufig nachgedruckte, erstmals in den 1950er Jahren vom Landeshistoriker Karl Demandt publizierte Karte historischer Verkehrswege in Hessen unterschlägt die Route daher. 1963 konnte der Altstraßenforscher Herbert Krüger das Gegenteil belegen: Für den von ihm untersuchten Zeitraum zwischen 1500 und 1650 wies er sieben überregionale Belege für die Straße über Ewersbach nach, mehr als für jede andere Route zwischen Marburg und Köln. Die frühesten Verkehrskarten Deutschlands, die jüngere der beiden Etzlaubkarten von 1501 sowie die 1511 erstmals gedruckte Karte von Martin Waldseemüller, zeigen den direkten Streckenverlauf von Marburg über Siegen nach Köln sogar als einzige Verbindung zwischen Oberhessen und dem Rhein.
Die Verbreitung des Kölner Pfennigs zeigt, dass der Kölner Wirtschaftsraum seit dem 12. Jahrhundert ganz Oberhessen erfasst hatte. Der beschriebenen Straße kam in diesem Zusammenhang eine wirtschaftliche Bedeutung zu. Die Stadt Alsfeld handelte im 15. Jahrhundert mit Wolle in Köln. Auch Wollweber aus den Niederlanden, sogenannte Flämlinge, die in Fritzlar und Melsungen sesshaft geworden waren, nutzten diese Verkehrswege nach Köln für Handelsbeziehungen mit ihrer Heimat.

Pilger zwischen Marburg und Köln

Ausgangs- und Endpunkt der Strecke sind zwei bedeutsame Pilgerstätten: Marburg mit dem Grab der heiligen Elisabeth und Köln mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige. In der weiteren Linienführung liegt in östlicher Richtung Erfurt, ein Zentrum der Bonifatiusverehrung, in westlicher Richtung Aachen mit seiner 1349 im siebenjährigen Turnus stattfindenden Heiligtumsfahrt. Sowohl in Erfurt wie in Marburg lassen sich für das 15. und frühe 16. Jahrhundert zahlreiche Pilger nachweisen, die gen Westen unterwegs waren. Schätzungsweise 60 Prozent der Pilger, die auf der Ost-West-Achse belegt sind, zogen nach Aachen und Gerichtsbehörden entsandten gerne Totschläger zur Sühneleistung dorthin.
Ungarische Aachenfahrer haben schon 1221 auf ihrer Rückreise der Tochter ihres Königs, Elisabeth von Thüringen, auf der Wartburg einen Besuch abgestattet. Später suchten Ungarn, die zwischen 1349 und 1776 an der Heiligtumsfahrt teilnahmen, das Grab Elisabeths auf; eine ihrer Rückreiserouten führte über Marburg. Zwischen 1231 und 1235, den Anfangsjahren der Marburger Pilgerfahrt, sind aus dem Einzugsbereich der Fernstraße Marburg-Siegen-Köln jeweils ein Pilger aus Köln, Morsbach und Elmshausen am Grab der hl. Elisabeth nachgewiesen.
Bereits für das Frühjahr 1184 sind Pilger aus Siegen am Grab des hl Anno in Siegburg bezeugt. Aber auch nach Köln, Neuss, Maastricht und Saint-Josse-sur-Mer in westlicher, Erfurt, Elend und Wilsnack in östlicher Richtung sind Pilger auf der Straße unterwegs gewesen. Auf dem Weg nach Santiago de Compostela war die Strecke über Köln von Marburg aus betrachtet zwar nicht die Hauptroute, doch die uns bekannten Jakobspilger aus Siegen und Friesenhagen werden die Brüderstraße auf ihrer Reise nach Spanien benutzt haben. Unter der Vielzahl von Nachrichten über Fernpilgerfahrten, die uns aus Oberhessen, Marburg und Siegen erreichen, befinden sich allerdings nur wenige, die eine genaue Streckenbeschreibung enthalten. Die Pilgerfahrt des Grafen Philipp d. Ä. von Katzenelnbogen führte im Jahr 1434 von Wilsnack über Erfurt, Marburg und Köln nach Aachen. Zwischen Marburg und Köln nahm er gleichwohl nicht die hier vorgestellte Route, sonder die Hohe Straße über Hachenburg im nördlichen Westerwald.
Der im vorliegenden Führer beschriebene Weg ist in einem Dokument von 1489, in welchem der Hildesheimer Henni Brandis eine Pilgerreise zu Pferde nach Aachen schildert, nachgewiesen. Fünf Tage, nachdem sie am Festtag des hl Ulrich (4. Juli) in Hildesheim aufgebrochen war, gelangte die siebenköpfige Reitergruppe an einem Mittwoch nach Marburg. Am Donnerstag kam sie mittags nach Ewersbach und abends nach Siegen. Am Freitag rasteten die Reiter in Denklingen zu Mittag und erreichten am Abend Overath. Samstags zur Mittagszeit gelangten sie nach Köln, von wo sie in einem Wagen nach Aachen fuhren. Dort nahmen sie am Festtag der Hl. Margareta (13. Juli) an der Heiltumsverehrung teil. Für die Rückreise benutzten sie dieselbe Strecke wie für den Hinweg. Am Fest der hl Maria Magdalena (22. Juli) trafen die Pilger wieder in Hildesheim ein.
Die Hildesheimer Pilger benötigten von Marburg nach Köln zweieinhalb Tage, was keineswegs schnell war. Graf Philipp war auf der längeren Route durch den Westerwald einen halben Tag weniger unterwegs.
Fußpilger brauchen naturgemäß mehr Zeit. Für sie boten sich neben Siegen und Overath auch Ewersbach und Denklingen als Übernachtungsorte an. Bei einer Tagesleistung von durchschnittlich 33 Kilometern benötigten sie fünf Tage für den Weg, dies allerdings ohne Gepäck und ohne Besichtigungen. In Marburg, Siegen, St. Cyriakus bei Overath, Brück, Deutz und Köln ständen ihnen Pilgerunterkünfte zur Verfügung. Ewersbach, Denklingen und Overath haben Gasthöfe besessen, jedoch sind dort keine Hospitäler bekannt. Es ist allerdings nicht notwendig, Herbergen dort anzunehmen, wenn man sich vor Augen hält, dass die Mehrheit der Pilger zwischen Marburg und Köln in den Monaten Juni, Juli und August unterwegs war. Wichtige Termine, die wahrgenommen sein wollten, waren in den Aachenjahren die Reliquienweisung in Köln an Peter und Paul (29. Juni), die Heiltumsweisungen in Aachen, Kornelimünster und Maastricht zwischen dem 9. und 25. Juli sowie die Zeigung des Annenhauptes in Düren am Fest der hl. Anna (26. Juli). Pilger, die aus Sachsen und Thüringen herkamen, hatten zuvor schon die Weisung der Magdeburger Mauritusreliquien am Sonntag nach Fronleichnam und des Bonifatiusreliquiars in Erfurt am 5. Juni miterleben können. Welcher Betrieb dann auf den Straßen geherrscht haben muss, zeigt die Nachricht von 1496, dass in jenem Jahr 142 000 Pilger in Aachen zusammengeströmt waren. Philipp de Vigneulles, Bürger aus Metz, der im Jahre 1510 an der Aachener Heiligtumsfahrt teilgenommen hat, berichtet von 18 000 – 20 000 Frauen und Männer, die auf den Getreidefeldern um Düren kampierten. Daneben haben sich Privatquartiere auftun lassen – auch davon erzählt Philipp de Vigneulles.
Heute erhält der Pilgerweg von Marburg nach Köln seine Bedeutung durch die Einbindung in eine Ost-West-Verbindung, die im Netzt europäischer Pilgerrouten quer durch Deutschland von Görlitz bis Aachen führt. Bereits 2001 ist innerhalb des Vorhabens „Wege der Jakobspilger“ im Rheinland der Weg von Köln nach Aachen durch den Landschaftsverband Rheinland eröffnet worden. 2003 folgte die Eröffnung des Ökumenischen Pilgerweges zwischen Görlitz und Eisenach aufgrund eines Projekts, das am Jugendpfarramt der Evangelischen Landeskirche Sachsen angesiedelt war. Seit 2004 arbeitet eine Projektgruppe mit Mitgliedern des Vereins Elisabethpfad und der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft an der Zwischenverbindung von Eisenach nach Marburg entlang der Altstraße „Durch die langen Hessen“. In Polen ist der Pilgerweg inzwischen bis Jakobskirch bei Glogau verlängert worden, und von Aachen führt ein durchgängiges Leitsystem durch Belgien und Frankreich nach Santiago de Compostela.

Pilgerstrecke von Köln nach Marburg – Kurzbeschreibung

ETAPPE 1
Köln – Overath ( 28,5 km)
1 A  Teilstrecke Köln – Brück  ( 10 km)
Schwierigkeitsgrad: Einfach. Die Teiletappe führt ausschließlich über innerstädtische Straßen. Es kann auch die Straßenbahn genommen werden (Linie 1, Einstieg Heumarkt, Ausstieg Brücker Mauspfad).
Für Fahrräder: Fuß- und Radweg sind identisch.

1 B Teilstrecke Brück – Overath
Schwierigkeitsgrad: Einfach bis mittel. Zu Beginn ebene Wegführung aus ausgebauten Wanderwegen durch den Königsforts. Dann zwei Anstiege aus den Flusstälern von Sülz und Agger.
Für Fahrräder: Fuß- und Radweg sind identisch.

ETAPPE 2
Overath – Drabenderhöhe ( 14 km)
Schwierigkeitsgrad: Einfach. Zunächst ruhige Fahrstraße, dann Waldwege. Ein kritischer Abschnitt ist die L 360 kurz hinter Lorkenhöhe.
Für Fahrräder: Fuß- und Radweg sind identisch.

ETAPPE 3
Drabenderhöhe – Crottorf  (29 km)
3 A  Teilstrecke Drabenderhöhe – Denklingen ( 17 km)
Schwierigkeitsgrad: Einfach. Nur geringe Steigungen. Am Ende ein kurzer Abstieg nach Denklingen. Zunächst unbefestigte Wanderwege, ab Oberbierenbach wenig befahrene Landstraße.
Für Fahrräder: Fuß- und Radweg sind bis Eiershagen identisch, dann Folgt die Fahrradroute der Fahrstraße.

3 B  Teilstrecke Denklingen – Crottorf (12 km)
Schwierigkeitsgrad: Mittel, Heftiger Abstieg nach Schloss Crottorf. Zumeist unbefestigte Waldwege.
Für Fahrräder: Bis zum Forsthaus Mohrenbach sind Fuß- und Radweg identisch. Dann führt die Fahrradstrecke nach links zur K 53 und ab Langenbach nach rechts über die L 278 nach Crottorf.

ETAPPE 4
Crottorf – Siegen (23,5 km)
4 A  Teilstrecke4 Crottorf – Freudenberg (7 km)
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel. Leichter Anstieg ab Crottorf, steilerer von Friesenhagen zur ‚St.-Anna-Kapelle. Ab Hohenhain führt der Weg stetig bergab nach Freudenberg. Zwischen dem Blumenberg und Hohanhain Fußweg entlang der Landstraße, dann unbefestigte Waldwege.
Für Fahrräder: Von Crottorf über die L 280 nach Friesenhagen, dort links über die K 84 bis zur Kapelle Zur Schmerzhaften Mutter. Ab dort sind Fuß- und Radweg identisch.

4 B  Teilstrecke Freudenberg – Siegen (16,5 km)
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel. Aus dem Freudenberger Tal ein kräftiger Anstieg. Der Abstieg ins Siegtal wird durch die Windungen des Wanderweges X19 entschärft. Bis Oberfischbach und ab der Autobahnrasstätte unbefestigter Waldweg, dazwischen eine asphaltierte Strecke.
Für Fahrräder: Bis zur Autobahnraststätte sind Fuß- und Radweg identisch, hier biegt die Fahrradroute links ab nach Seelbach und führt von dort nach rechts durch das Alchetal nach Siegen.

ETAPPE 5
Siegen – Irmgarteichen ( 17 km)
5 A  Teilstrecke Siegen – Niederdielfen (7 km)
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel. Zu Beginn ein lang gezogener Anstieg zur Eremitage, dann steiler Abstieg nach Niederdielfen. Außerhalb des Stadtgebietes von Siegen unbefestigte Waldwege.
Für Fahrräder: Die Fahrradroute folgt der B 54 bis zum Lindenberg, und ab der Eremitage der K 18 nach Niederdielfen.
5 B Teilstrecke Niederdielfen – Irmgarteichen (10 km)
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel. Ein Anstieg von Niederdielfen und Anzhausen, Abstieg a m Pfarrbergskopf in Irmgarteichen. Bis Flammersbach und ab Anzhausen Waldwege, zwischen beiden Orten ein asphaltierter Weg.
Für Fahrräder: Die Fahrradroute folgt den Landstraßen L 723, 719 und 729 bis Irmgarteichen.

ETAPPE 6
Irmgarteichen – Niedereisenhausen (25 km)
6 A  Teilstrecke Irmgarteichen – Ewersbach (12,5 km)
Schwierigkeitsgrad: Mittel bis schwer. Heftiger Anstieg zur Haincher Höhe. In den Ortsbereichen von Irmgarteichen und Hainchen Bürgersteige. Auf der Haincher Höhe breite Waldwege. Ab Rittershausen straßenbegleitender Fußweg.
Für Fahrräder: Fuß- und Radweg sind zwischen Hainchen und Irmgarteichen sowei zwischen Rittershausen und Ewersbach identisch. Ab Hainchen folgt diek Fahrradroute der L 1511 bis Rittershausen.

6 B  Teilstrecke Ewersbach – Niedereisenhausen (12,5 km)
Schwierigkeitsgrad: Mittel, größtenteils ausgebaute Wander- und Radwege. Ein stärkerer Anstieg am Staffelböll, ein leichterer am Galgenberg.
Für Fahrräder: Fuß- und Radweg sind  bis Forsthaus Streitwasser und ab Oberhörlen identisch. Dazwischen folgt die Fahrradroute der K 63.

ETAPPE 7
Niedereisenhausen – Marburg (29 km)
7 A  Teilstrecke Niedereisenhausen – Diedenshausen (14 km)
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel. Breite, z. T. asphaltierte Wege.
Für Fahrräder: Fuß- und Radweg sind identisch.

7 B  Teilstrecke Diedenshausen – Marburg (15 km)
Das kleine Dörfchen Diedenshausen hat ca. 130 Einwohner und eine sehr schöne Fachwerkkirche. Schwierigkeitsgrad:  Mittel. Unbefestigte, z. T. auch asphaltierte Wege. Stetige An- und Abstiege. Am Ende der Etappe heftiger Abstieg ins Lahntal.
Für Fahrräder: Ab Dilschhausen folgt die Fahrradstrecke der K 72. Davor und danach sind Fuß- und Radweg identisch.

Unterkünfte:

Zu dem in dem Pilgerführer angegebenen Unterkünften sind uns noch folgende genannt worden:
Netphen Hainchen:
Peter Neuser Tel.: 02737- 93458 am Pilgerweg
Frank Pattuk Tel.: 02737 – 97662 am Pilgerweg

Siegen:
Gasthof Meier St. Johannstraße nähe Pilgerweg Tel.: 0271 - 250250
Ev. Kirchengemeinde Nikolaikirche Tel.: 0271 – 51530 am Pilgerweg

Freudenberg:
Ev. Kirchengemeinde Freudenberg Tel.: 02734 - 271543

Oberfischbach:
ev. Kirchengemeinde Tel.: 02734 – 571043 am Pilgerweg

Schloß Crottorf:
Wildenburger Hof  Tel.: 02294 – 9936710 am Pilgerweg
Internet:  http://www.landgasthof-wildenburgerhof.de/

Denklingen:
Denklingen " Denklinger Hof " -
Hauptstraße 25 - Tel.: 02296 - 235 am Pilgerweg
Internet:  http://www.denklinger-hof.de/

Pilgerführer:

Jakobswege von Marburg nach Köln entlang des Elisabethpfades

Annette Heusch-Altenstein, Christoph Kühn
Jakobswege, Band 5
Wege der Jakobspilger im Rheinland und Westfalen

In 7 Etappen von Marburg über Siegen nach Köln
240 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und 28 Rad- und Wanderkarten
12,5 x 20,0 cm, kartoniert, 12,95 €
ISBN: 3-7616-2065-6

 

Das Buch:

Der neue Band der erfolgreichen Reihe „Jakobswege“ beschreibt reich bebildert eine historisch belegte Pilgerroute von der Grabeskirche der heiligen Elisabeth im hessischen Marburg über die westfälische Handelsstadt Siegen nach Köln, dem berühmten rheinischen Pilgerziel. Ausgangs- und Endpunkt der Strecke sind bedeutsame Pilgerstätten. Daher ist der Weg in beiden Richtungen begehbar.
Auf der 166 km langen Str5ecke folgt der Wanderer überwiegend der historischen Handels- und Pilgerstraße, die fern von großen Verkehrsstraßen durch die stille, abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit Fachwerkdörfern führt. In ost-westlicher Richtung verbindet der beschriebene Weg den in Görlitz an der Grenze zu Polen beginnenden Ökumenischen Pilgerweg mit den rheinischen Wegen der Jakobspilger, die nach Santiago de Compostela weiterführen. In umgekehrter Richtung wird diese Strecke von Köln nach Marburg – rechtzeitig zum Elisabethjahr 2007, dem 800. Geburtstag der Heiligen – auch als Elisabethpfad ausgeschildert sein.
Eine Besonderheit ist der ökumenische Charakter des Weges. Die Strecke berührt konfessionell unterschiedliche Räume und macht deren Prägung durch die einzelnen Glaubensrichtungen konkret erlebbar.
Die Wegbeschreibungen richten sich sowohl an Wanderer als auch an Radfahrer. Genaue topographische Karten, Hinweise auf Sehenswürdigkeiten entlang des Weges und ein Adressenanhang mit einer Auflistung von Jakobusgesellschaften, Tourismusbüros und Pilger- und Jugendherbergen runden das Buch ab

Bilder und Texte wurden uns freundlicherweise vom LVR Landschaftsverband Rheinland zur Verfügung gestellt

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Das Refugio in Foncebadón ist nur in den Sommermonaten (Stand: Nov. 2016) geöffnet.
Immer mehr Pilger gehen von der eigenen Haustüre, meist in Etappen, bis nach Santiago de Compostela.
Auf alten Pilgerwegen sind wir 2000 und 2001auf der Via Francigena und der Via Flaminia nach Rom gepilgert.
Die Pilgerzahlen 20016 liegen vor. Wir haben unsere Statistikseiten aktualisiert.

 

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Updated: 3. November 2016  -  9:15 Uhr

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