|
Die Aktualität wird immer wichtiger bei der Vorbereitung auf den Jakobusweg. Ob es sich um Karten, oder um die Liste der vorhandenen Refugien, oder um den neuesten Pilgerführer handelt, jeder bereitet ich
ganz individuell vor. Hier ein zusätzlicher Service der uns aus Santiago angeboten wird. Wie sieht es gerade in Santiago de Compostela aus? Die erste Kamera bringt uns Bilder vom
Obradoiro-Platz, und zeigt uns die Kathedrale in Santiago de Compostela. Die zweite Kamera steht am La Quintana-Platz und zeigt die Hl. Pforte. Eine dritte Kamera zeigt uns die Pferdebrunnen. Ebenso sind auch
in der Kathedrale zwei Kameras, eine zeigt den Hochaltar, und die andere zeigt uns das Seitenschiff mit
Botafumeiro.
NEU: Die Kathedrale in Leon
NEU: Nun auch in Pamplona, am
Plaza del Castillo
NEU: Die erste
Webcamera am Jakobusweg steht auf dem O Cebreiro.
NEU: Ein Blick auf Santiago
de Compostela vom Monte Pedroso aus.
NEU: Viele
Jakobuspilger waren schon da ......... am Ende der Welt.

 
Die Kathedrale
Der Platerías Platz
Die Hl. Pforte

Hauptaltar
Blick auf
Santiago Seitenschiff (Botafumeiro)

In Pamplona -
Plaza del Castillo O Cebreiro
.......Blick vom Ende der Welt
           
Die Heiligen Jahre
Einleitung: Christlicher Pilgerweg. Pilger-Heiligtümer
Das compostelanische Heilige Jahr
Die Öffnung der Heiligen Pforte
Christlicher Pilgerweg. Pilger-Heiligtümer
Der Christenmensch versteht sich selbst als "Pilger", das heißt als Fremder in dieser Welt, in der er wandelt, in seinem lebendigen Dasein hat er ein endgültiges Heimatland, das er beim himmlischen Vater erreichen wird, nach dem Tode. Es ist das Konzept des "homo viator" dem auch andere Religionen zugrunde liegen, was auch seiner anthropologischen
Realität entspricht.
Seit langer Zeit hat sich dieses Empfinden in konkreten Formen ausgedrückt, in Raum und Zeit, markiert durch Übereinkünfte und bestimmte Berufungen wie die Anziehung zu Heiligen Orten oder dem Kult an Gräbern von Märtyrern und Heiligen.
Die ersten, die das Leben Christi nachvollzogen und es sich aufgrund der Quellen einprägten, namentlich in den "Evangelien", strichen die Präsenz der Reisenden hervor und ihre schriftlichen Zeugnisse, vor allem diejenigen der Heiligen Väter, wie auch die Berichte der Protagonisten. Für "Gallaecia" gilt es besonders, den Mönchen Egeria hervorzuheben, der das Heilige
Land im 4. Jahrhundert besuchte, oder Hidacio, Bischof von Aqua Flavia (das heutige
Chaves, im Norden Portugals), der sich im 5. Jahrhundert aufmachte.
Was die Verehrung der Reliquien von Märtyrern und Heiligen betrifft, eine frühe und populäre Erscheinung, so entstand diese aufgrund von Überführungen und Wirkungen. Wir könnten sagen, es handle sich um diesen Typus, der auch bei der Wallfahrt nach Santiago bestimmend ist, da dort gemäß der Überlieferung die sterblichen Überresten des Jakobus begraben sind.
Jünger und womöglich Verwandter Christi; einer der zwölf Zeugen seines öffentlichen Lebens; bevorzugt in der Nähe seines Meisters mit seinem Bruder Johannes und mit Petrus; Verkünder der "Guten Nachricht" in "Hispanien"; erster Märtyrer des apostolischen Kollegiums, etc... Es kann uns nicht erstaunen, dass sein Grab eine große Anziehungskraft hatte, als sich in der
"Alten Welt" die Nachricht seiner Existenz in Compostela verbreitete (Beginn des 9. Jahrhunderts). Die Vielzahl von andächtigen Pilgern bildeten einen Strom, der sich - wenn auch zahlenmäßig unterschiedlich, doch ununterbrochen - aufrechterhielt während über tausend Jahren, bis hin zu unseren Tagen.
Das Grab des Jakobus und die verschiedenen Stätten die es beinhalteten und einander im Laufe der Zeit ablösten, waren Kern der Stadt Compostela, die nun - mit Jerusalem (Grab Christi) und Rom (Grab des Petrus und Paulus) - zu einem der drei heiligsten Orten der christlichen Welt wurde, als eines der "großen Wallfahrtszentren".
Das compostelanische Heilige Jahr
Die qualitative und quantitative Bedeutung der Wallfahrt nach Santiago, die durch verschiedene arabische Christen des frühen Mittelalters mit der islamischen Walfahrt nach Mekka verglichen wurde, veranlasste 1122 Papst Calixtinus II, das compostelanische Heiligtum mit einem "Jubiläums-Privilegium" oder mit "Heiligen Jahren" hervorzuheben. Sie sollten als einzigartige
"Gnadenspender" angesehen werden, die eine größere innere Berufung auslösen sollten.
Diese Konzession wurde ratifiziert durch Papst Alexander III durch die Bulle "Regis Æterni", 1179 erlassen. Sie wurde später durch die Päpste Eugenius II und Anastasius IV bestätigt und in ihr wurde festgelegt, dass die "Heiligen compostelanischen Jahre" diejenigen seien, in denen der 25. Juli, der Gedenktag des Martyriums des Jakobus mit einem Sonntag zusammenfalle,
ein Umstand, der sich im Kalender im Abstand von 6-11-6-5 Jahren
wiederholt. Dieser Zyklus wird unterbrochen durch ausgelassene Schaltjahre (1300, 1400, 1500, 1700, 1800, 1900, 2100...).
Genau genommen legt die Bulle Alexanders III die Dauer eines solchen Jahres fest: "Vom Vorabend der Beschneidung des Herrn während des ganzen Jahres bis zum folgenden Tag der Beschneidung."
Bis 2004 gab es also 118 Jubiläumsjahre, das letzte wurde im Hl. Jahr 2004 gefeiert.
Von diesen waren zwei außerordentlich. Jenes von 1885, das durch die Bulle "Deus Omnipotens" von Papst Leo XII ausgerufen wurde aufgrund der "apostolischen Authentifikation" der sterblichen Überreste des Jakobus, die vollzogen wurde. Weiter jenes von 1938, da das ordentliche Jubiläumsjahr von 1937 aufgeschoben wurde, damit die
Spanier, die im Bürgerkrieg von 1936-1939 kämpften und an der Feier gehindert wurden, die Möglichkeit hatten, es nachzuholen.
Es ist bemerkenswert, dass das Jubiläumsjahr 1993 mit dem für ein grenzenloses Europa bedeutenden Jahr einherging. Ein einleitendes Zeichen, wie die ganze Welt sehen kann, für das europäische Phänomen der Wallfahrt, das schon in den ersten Jahrhunderten des frühen Mittelalter seine Wirkung hatte.
Öffnung der Heiligen Pforte
Das "Jubiläumsjahr" wird begonnen mit der feierlichen Zeremonie der "Öffnung der Heiligen Pforte", die am Abend des 31. Dezember stattfand.
Der Erzbischof von Santiago reißt, von der Außenseite her, mit drei Hammerschlägen das steinerne Mauerwerk ein, die "Puerta Santa" der Kathedrale.
Dieses "Puerta"-Ritual, seit dem 15. Jahrhundert praktiziert, ist eine Nachahmung der kurz zuvor eingeführten Öffnung der Türe zum Petersdom in Rom, öffnet auch den Pilgern den rituellen Eingang zum Heiligtum. Als erster ist es der Erzbischof, der dies als erster Prälat zelebriert.
Von diesem Moment an bleibt die Pforte während des ganzen Jubiläumsjahres offen, bis zum folgenden 31. Dezember, an dem es wieder zugemauert wird. Während dieser Zeit werden Millionen von Pilgern, in einer unfassbaren historischen Kontinuität von elf Jahrhunderten, und einer gleichartigen Zukunftsperspektive die Worte lesen, die die zwei romanischen Figuren, die Innenseite der Pforte
flankierend, verkünden:
"VENIENT OMNES GENTES ET DICEN GLORIA TIBI DOMINE"
Entnommen aus:
José I. Carro Otero
"El Apóstol Santiago y su proyección en la Historia"
10 TEMAS DIDÁCTICOS
Diözesane Kommission des Heiligen Jahres
           
Wallfahrt,
Ablass
und
Pilgerweg
Wallfahrt
Die
Wallfahrt ist ein im wesentlichen religiöser Akt. Die Kunst und die Landschaft
entlang der Pilgerstraße und die mit dem Pilgern eng verbundenen menschlichen
Werte (Solidarität, Selbstüberwindung, usw.) unterstreichen diese religiöse
Dimension. Doch die kulturellen und landschaftlichen Elemente und der Kontakt
mit Land, Leuten, Sitten und Gebräuchen, die alle zusammen die vom Europarat so
bezeichnete "Erste Europäische Kulturroute" prägen, machten die alte
Reisestraße nach Santiago de Compostela auch zu einer Route der Kunst und
Kultur, zu einem spirituellen Weg in das Herz Galiciens.
Ablass
Für
den Erhalt des christlichen Ablasses braucht man nicht unbedingt die Wallfahrt
zu absolvieren. Es reicht, wenn man die Kathedrale von Santiago in einem
Heiligen oder Jubiläumsjahr (alle Jahre, in denen Jakobi, d.h. der 25.Juli, auf
einen Sonntag fällt) besucht und ein Gebet wie das Vaterunser oder das Credo für
das Wohl des Heiligen Vaters spricht und außerdem innerhalb von zwei Wochen vor
oder nach dem Besuch die Beichte ablegt und die Kommunion empfängt.
Pilgerweg
LA
COMPOSTELA ist der Name der offiziellen Urkunde, die die Kathedrale von Santiago
denjenigen ausstellt, die, den Pilgerweg aus religiösen Motiven (in einem
Jubeljahr oder nicht) absolviert haben. Voraussetzung für die Ausstellung der
Urkunde ist die Absolvierung eines Teils des Jakobswegs zu Fuß, mit dem Fahrrad
oder zu Pferd, was bei der Ankunft
nachzuweisen ist (mindestens 100 Km zu Fuß oder zu Pferd und nicht weniger als
200 Km mit dem Fahrrad)
LA
COMPOSTELA wird auch jenen gewährt, die mindestens 40 Seemeilen auf dem Wasser
zurück gelegt haben und von Padrón bis Santiago de Compostela zu Fuß
gepilgert sind.
Der
Nachweis der Wallfahrt erfolgt auf dem Beglaubigungsschein des Pilgers, der mit
den Stempeln oder Unterschriften der Pfarrämter, Herbergen, Hospize,
Pilgerunterkünfte oder von Amtspersonen der Orte entlang des Pilgerwegs
versehen wird.
Ist
man nicht im Besitz eines solchen Beglaubigungsscheins, kann auch ein
Pilgertagebuch mit den Unterschriften und Stempeln von jeder Etappe des Weges
verwendet werden.
           

PASTORALBRIEF von
Erzbischof Don Julián Barrio Barrio, Santiago de Compostela zum „Heiligen
Compostelanischen Jahr 2010“
Pilger des Glaubens
sind Zeugen des Auferstandenen
Unter dem Titel „Pilger des Glaubens
und Zeugen des auferstandenen Christus“ schreibt der Erzbischof von Santiago
de Compostela, Dr. Julián Barrio Barrio einen Pastoralbrief zum kommenden
„Heiligen Jakobusjahr 2010“, der sich über die Diözesangrenzen Galiciens und
Spaniens hinaus an alle Christen richtet, die sich als Pilger auf dem
Glaubensweg im Allgemeinen und als Jakobspilger im Besonderen fühlen.
Die Pilgerschaft zum Jakobusgrab ist nur der Rahmen des Pastoralbriefes. Don
Julián greift weiter aus. Er entwickelt am Modell der Emmausgeschichte (Lukas
24,13-35) eine Anthropologie des pilgernden Menschen, der auf der Suche nach
seiner Bestimmung in der Begegnung mit Christus sich selbst neu erkennt. Dabei
werden Zweifel, Um- und Irrwege ins Licht der Auferstehungswirklichkeit gerückt
und ermutigende, befreiende Lebensperspektiven aufgezeigt. Allen, denen die
prägende Kraft der Pilger-schaft auf dem Jakobsweg mehr bedeutet als bloßes
Sich-Bewegen in einem europäischen Wegenetz, sei diese Broschüre (122 Seiten)
empfohlen als Handreichung, um zur „größeren Wahrheit“ des Jakobsweges und des
Pilgerns überhaupt zu finden und das christliche Profil als eine „Existenz des
Unterwegsseins“ zu schärfen.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Veranstaltungskalender
Herausgeber Design
und Herstellung
Arzobispado de Santiago de Compostela Yesurún
S.L.
www.archicompostela.org
Pontevedra
yesurun@yesurun.es
Herausgeber der deutschen Übersetzung
Bischöfliches Ordinariat
Diözese Rottenburg-Stuttgart
Hauptabteilung IV
www.drs.de
           
An- und Abreise
Immer wieder bekommen wir Anfragen, vor allem über die Rückreise von Santiago de Compostela. Wenn man keiner Reisegruppe angehört, wie die meisten Fuß- und Radpilger, muss die Anreise zum Startpunkt und Rückreise von Santiago geplant werden. Mehrere Möglichkeiten bieten sich an:
1. Bus:
Von vielen Städten fahren vom Bahnhofsvorplatz (nicht immer) die EURO-BUSSE Non-Stop nach Santiago de Compostela (z.B. vom Kölner Hbf.). Nicht für alle geeignet, da die Reise ca. 35 Stunden dauert, mit nur kurzen Pausen. Die Busse sind im allgemeinen immer bis auf den letzten Platz gefüllt - es ist eine Strapaze -.
Rückreise von Santiago mit dem ALSA Bus:
Montag
Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag
Santiago ab: 9:45 12:00 9:45 9:45 12:00 9:45
Aachen an: 15:45 15:45 15:45 15:45 15:45 15:45
Köln an: 16:30 16:30 16:30 16:30 16:30 16:30
Düsseldorf an: 16:45 16:45 16:45 16:45 16:45 16:45
Frankfurt an: 17:15 17:15
Nürnberg an: 21:15 21:15
Bremen an: 22:30 22:30
Die Uhrzeiten können von Jahr zu Jahr variieren, deshalb die genauen Zeiten
aktuell erfragen.
2. Bahn:
Mit der Bahn, ist es schon viel einfacher und schneller. Nachdem der TGV in Frankreich und der Tally ab Köln zur Verfügung stehen, gibt es eine sehr gute Verbindung, so dass man in 12 Stunden von Köln nach Bayonne fahren kann. Von dort mit dem Triebwagen nach
St.-Jean-Pied-de-Port, der Startpunkt vieler Fußpilger. Bitte
unbedingt reservieren, die Züge sind in den Sommermonaten teilweise voll besetzt. Angenehmer reist man in den gleichen Zügen wenn man 1. Klasse fährt.
3. Flugzeug:
Von vielen deutschen Flughäfen kommt man mit dem Flugzeug nach Santiago de Compostela. Es gibt von einigen Flughäfen in den Sommermonaten Sonderflüge nach Santiago de Compostela (Düsseldorf), oder aber der Flug mit den Linienmaschinen. Santiago de Compostela wird nur von spanischen Gesellschaften angeflogen, und von Deutschland aus muss man
immer in Barcelona oder Madrid umsteigen. Alle Fluglinien sind da sehr behilflich. Auch für Fahrradpilger sehr interessant, der Rücktransport mit Fahrrad im Flugzeug. Die Iberia Fluglinie nimmt für ein kleines Entgelt problemlos das Fahrrad mit in der gleichen Maschine mit, in der mal selber sitzt, und kann es an der Gepäckausgabe direkt abholen.
Immer mehr Pilger nutzen die günstigen
Angebote
von Germanwings nach Barcelona oder Madrid. Ab 19 € (frühzeitig buchen)
von Köln/Bonn und Stuttgart nach Spanien.
Heilige Jahre
Sie
sind bekanntlich dann, wenn das Jakobusfest, der 25. Juli, auf einen Sonntag
fällt, und diese schon seit 1120. Durch die Schaltjahre entstehen
unterschiedliche Intervalle von 5 bis max. 11 Jahren. Die nächsten Heiligen
Jahre sind:
2010, 2021, 2027, 2032, 2038, 2049, 2055, 2060, 2066,
2077, 2083, 2088, 2094, 2105,...
Hotels in Santiago de Compostela
Hotels in Santiago
Nicht nur im Paradores sondern in verschiedensten
Hotels kann man in Santiago per E-Mail ein Zimmer buchen. Vor allem wenn Sie
fürs Pilgerjahr 2010 eine Reise planen, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservation der Unterkunft.
Ganz aktuell:
Die momentanen Temperaturen aus Santiago de Compostela
Öffnungszeiten
Pilgerbüro:
Das Pilgerbüro in der Rúa Villar Nr. 1 Tel.: 562419 wurde renoviert. Mit einem neuen langen Schaltertisch hofft man, die zu erwartenden riesigen Pilgermengen des Hl. Jahres entsprechend empfangen und bedienen zu können. Die Öffnungszeiten sind von 10:00 - 14:00 Uhr und von 16:30 - 19:00 Uhr. Im Erdgeschoss wurde ein Fahrkartenschalter für Reisedokumente und eine Verkaufsstelle für
die offiziellen Werbeträger des Año Santo eingerichtet. Drei Häuser weiter bietet das Pilgerbüro den Service an, das die Pilger ihren Rucksack für einige Zeit dort abstellen können.
Kathedrale:
Die Kathedrale ist geöffnet von 7:00 - 21:00 Uhr. Die hl. Messen sind werktags um 10:00 Uhr um 12:00 Uhr (offizielle Pilgermesse) und um 19:30 Uhr. Am Sonntags sind die hl. Messen wie folgt: um 10:00 Uhr um 12:00 Uhr (offizielle Pilgermesse) um 13:00 Uhr, um 18:00 Uhr und um 19:30 Uhr.
           
Die
Kathedrale
von Santiago
ALTARRAUM
Romanischer
Stil, verdeckt von barocken Elementen. Kanzeln aus der Renaissancezeit,
Baldachin aus dem 17.Jh nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom, jedoch
ambitiöser, mehr zum Himmel strebend, daher von Engeln gehalten. Im barocken
Altarschrein (18.Jh.) sitzt eine Skulptur des Apostels Jakobus (13.Jh.),
gekleidet als Pilger und mit Pilgermantel und goldenem Pilgerstab.
ERLÖSERKAPELLE (CHORUMGANG)
Romanisch. Die älteste Kapelle der Kirche. Der Bau der Kathedrale begann im
Jahr 1075 in diesem Bereich. Der Altaraufsatz mit Monstranz ist ein
Renaissancewerk aus polychromem Marmor. Im unteren Teil wird Jakobus als Pilger
zwischen der Jungfrau mit dem Kind und einer Skulptur des Erlösers aus dem
14.Jh. dargestellt. Hier wurde den Pilgern das christliche Abendmahl (Kommunion)
erteilt und hier übergab man ihnen ein mit Insignien versehenes Schreiben auf
Pergament, das ihre Wallfahrt beglaubigte.
KAPELLE dES PILAR (ChORUMGANG)
Barock. Der Erzbischof Monroy konnte bei ihrem Bau (1665 bis 1721) auf die
besten Künstler Galiciens zurückgreifen: die Baumeister Domingo de Andrade und
Fernando de Casas, die Bildhauer Miguel de Romay und Diego de Sande und den
Maler Garcia de Bouzas.
KAPELLE dER CORTICELA (NORDSCHIff)
War bis zum 16.Jh. eine selbständige Kirche der Kathedrale. Die Kapelle
wurde im 9.Jh. erbaut und im 13.Jh. durch Künstler der Werkstatt des Meisters
Mateo umgestaltet (Epiphanie-Darstellung am Portal)
KOMMUNIONSKAPELLE (SCIIIFF DES EVANGELiUMS)
Klassizistisch. Ein Rundbogen überdacht von einer großen Kuppel. Ionischen
Säulen und dreieckige Frontons verstärken den Klassizismus. Beim Bau dieser
Kapelle Ende des 18.Jh. konnte der Erzbischof Rajoy mit Meistern wie Domingo
Lois und Lucas Ferro Caaveiro zählen.
PFORTE ZUR GLORIE (NARThEX)
Altgotisch. Symbolisiert das himmlische Jerusalem der Apokalypse. Christus in
der Glorie wartet mit den Engeln und den Alten auf die Seelen der Gerechten aus
Abrahams Schoß (Stirnbogen links) und des Jüngsten Gerichts (rechts). Die
Propheten stehen auf den Säulen auf der linken Seite und die Apostel auf denen
rechts. Auf der Mittelsäule wird der Stammbaum Christi und der Apostel Jakobus
dargestellt.
KAPELLE dER RELIQUIEN (Schiff DER EPISTEL)
Ehemaliger Kapitelsaal mit Kreuzgewölbe. Im 16.Jh. wurde der Königspantheon
mit den Grabstätten der Könige des 12. und 13.Jh. hierher verlegt. Die
bedeutendsten sind König Ferdinand II. und Alfons IX. Die Reliquienschreine aus
dem Mittelalter und der Renaissancezeit werden in einem neugotischen Altar
aufbewahrt.
SCHATZ DER KATHEdRALE
Es ist Galiciens beste Sammlung vom Goldschmiedearbeiten für liturgische
Zwecke und umfasst Stücke vom 11. bis zum 20.Jh. Die bekanntesten Kleinode sind
die Monstranz von Arfe (16.Jh.) und die goldenen Becher, Hostienkelche und,
Monstranzen und die Edelsteine der Erzbischöfe Monroy (18.Jh.) und Múzquiz
(19.Jh.).
DER KREUZGANG
Der Kreuzgang der Kathedrale (16.Jh.) ist das bedeutendste Werk der Stadt aus
der Renaissancezeit. Die Besichtigung erfolgt auf dein Weg zum barocken
Kapitelsaal (Westflügel des Kreuzganges), über dem der Apostel Jakobus als
Pilger (ein Werk Gambinos aus dem 18.Jh.) thront. Zu sehen ist eine Sammlung mit
Wandteppichen von Teniers und Werken von Rubens und Goya.
KRYPTA dER PFORTE ZUR GLORIE (ZUGANG ÜBER diE ObRAd0IR0 - SEITE, AM Fuß dER FREITREPPE).
Altgotisch. Ähnelt einer echten Kirche mit Chorumgang, Kreuzschiff und zwei
Seitenschiffen. Stützt das obere Stockwerk und symbolisiert das irdische Dasein
erhellt von Sonne und Mond, das in die Schlusssteine des Gewölbes eingearbeitet
wurde. Die Sünden der Menschen werden auf den Kapitellen dargestellt.
GELMIREZ - PALAST (ZUGANG ÜBER dIE ObRAD0IR0 - SEITE)
Altgotisch. Es handelt sich um den Palast der Erzbischöfe von Santiago und
das bedeutendste zivile Bauwerk Spaniens aus dem Mittelalter. Die Wandtische des
Bankettsalons geben einen tiefen Einblick in die Küche und die guten Sitten
jener Zeit.
MUSEUM dER KATHEDRALE (ZUGANG übER dIE ObRAd0IR0 - SEITE)
Die bedeutendsten Kunstsammlungen der Stadt werden hier ausgestellt. Die
Stücke stehen in enger Verbindung zur Kathedrale: Reste der Pforte zur Glorie,
des mittelalterlichen Kreuzgangs und der ersten romanischen Fassaden.
Riten und Bräuche In der Krypta befindet sich das Grab des Apostels Jakobus und seiner Jünger
Atanasius und Theodorus. Dieser Ort ist der untere Teil des Grabmals des
Apostels (1.Jh.), das bei Ausgrabungen im 19.Jahrhundert gefunden wurde. Die
Reliquien ruhen in einer silbernen Urne mit dem Christusmonogramm auf dem
Deckel. Auf der Vorderseite wird Christus Pantokrator mit den Symbolen der
Evangelisten und in Begleitung der Apostel dargestellt.
Am Grab des Apostels Jakobus das Credo zu beten ist ein Bekenntnis zum
christlichen Glauben, wie ihn der Apostel in dieser Region im äußersten Westen
einst predigte. Es ist auch Tradition, dass der Pilger zum kleinen Altarraum
hochsteigt, wo der Apostel seit der Einsegnung der Kapelle 1211 von den Pilgern
umarmt und angebetet wird.
Zum Erhalt des Ablasses muss der Gläubige den Besuch in einem Heiligen oder
Jubeljahr vornehmen, die Beichte ablegen und die Kommunion empfangen, so wie
dies Generationen von Pilgern und Christen aus allen Teilen der Welt seit Beginn
der Wallfahrten im Mittelalter tun.
Der Pilgerweg des Jakobus auf seiner französischen, englischen und Nordroute
endete mit dem Betreten der Kathedrale an der Paradies-Fassade (heute
Azabacheria). Die südlichen Pilgerrouten -Silberstraße (Via de la Plata) und
portugiesischer Pilgerweg endeten mit dem Eintritt über die Platerias-Fassade.
Doch in einem compostelanischen Jubeljahr enden alle Pilgerwege auf der Plaza de
la Quintana. Dort wird den Pilgern das Jubeltor oder Tor der Vergebung
geöffnet, das direkt in den Chorumgang nahe beim Grab des Apostels führt.
Jakobus wartet auch in der Pforte zur Glorie
(Portico de la Gloria). Auf der
Mittelsäule stehend blickt er auf die vor ihm befindlichen Betenden. Seine
Fürbitte ist sicher, denn unmittelbar über ihm, im Tympanon, befindet sich
Christus in der Glorie.
Der Überlieferung zufolge soll sich der Autor der Pforte, der
Bildhauermeister Mateo, in der betenden Figur, die im hinteren Teil der
Mittelsäule kniet, selbst dargestellt haben. Im Volksmund heißt diese Figur
"0 Santo das Croques". Der Legende nach soll der, der mit der Stirn
gegen den Kopf der Figur des Meisters Mateo stößt, Weisheit und Umsicht
erlangen.

Die Sehenswürdigkeiten der
Kathedrale von Santiago de Compostela
- Portico de la Gloria
- Reliquienkapelle
- Kreuzgang
- Santisimokapelle
- Schatzkammer
- Mittelschiff mit Hochaltar
- Krypta mit dem Grab des Hl. Jakobus
- Grab des Teodomiro
- Hier passende Link:
http://www.archicompostela.org/web/catedral/index2.html
Die
letzten 1000 Meter durch Santiago de
Compostela zur Kathedrale.
http://www.youtube.com/watch?v=g69R7GzTWTY
           
Aktuelles aus Santiago de Compostela:
Der Papst Benedikt XVI besucht Santiago of Compostela:
Papst Benedikt XVI. wird Anfang November 2010 für zwei
Tage Nordspanien besuchen. Geplant sei am 6. November ein Besuch des
Wallfahrtsortes Santiago de Compostela, teilte Vatikansprecher Federico Lombardi
mit. Die Stadt feiert ihr Heiliges-Jakobus-Jahr. Es wird immer in den Jahren
zelebriert, in denen der Ehrentag des Apostel Jakob am 25. Juli auf einen
Sonntag fällt. Der Heilige Jakob gilt als der Schutzpatron Spaniens. Am 7.
November will Benedikt in Barcelona die Basilika Sagrada Familia weihen.
Audio guide for the Cathedral of
Santiago of Compostela

Hier der Link:
http://www.turgalicia.es/sit/mp3catedral/audioguia_i.asp
Das Dach der Kathedrale in Santiago
de Compostela:
Seit 5.August 2004 ist das Dach der Kathedrale
für die Allgemeinheit geöffnet: Es kostet 10 € , und für Studenten und Rentner 8
€.
Schon Aymeric Picaud sagte im Codex Calixtinus, wer melancholisch ankommt und in
die Höhe steigt, wird fröhlich.
Ohne Rucksack 2010 in die Kathedrale in Santiago
de Compostela:
Im Heiligen Jahr dürfen Pilger nicht mit Rucksack in
die Kathedrale von Santiago de Compostela, verkündete der Bürgermeister der
Stadt. Pilger können ihre Rucksäcke im angrenzenden Kloster von San Martino
Pinario deportieren. Der Erzbischof hat dem zugestimmt.
Dieses Verbot ist Teil der Sicherheitsmaßnahmen für das Heilige Jahr. Während
dieser Zeit sind 8.111 Polizisten der Guardia Civil und der Nationalen Polizei
in Galicien, in Santiago und auf dem Weg unterwegs, damit sie im Notfall schnell
helfen können.
Im August werden besonders viele Menschen in der Stadt sein, um zum Grab des
Heiligen zu pilgern. In diesem Monat findet ein Treffen mit 35.000 jungen
Europäern statt. Verschiedene Vorkehrungen müssen so getroffen werden, damit
alle Pilger in die Kathedrale gehen können. Deshalb soll es, laut Bürgermeister,
täglich bis zu fünf Messen geben. Seiner Ansicht nach könnten auch Gottesdienste
auf den angrenzenden Plätzen Quintana und Obradoiro gefeiert werden.
Für Besucher und Fahrradpilger soll es in der Nähe der Zone Xoán XXII Parkplätze
geben. Für die Pferdepilger wird erwogen, ein vorläufiges Gebäude am Monte do
Gozo zu errichten.
Restaurierung des Pórtico de la
Gloria:

Juni.2008: Restaurierung des Pórtico de la Gloria
Mit dem Aufbau eines Gerüsts haben in der vergangenen Woche die Vorbereitungen
für die bereits im vergangenen Jahr angekündigte Restaurierung des Pórtico de la
Gloria begonnen. Das Ende der Arbeiten, in deren Verlauf nach Angaben in der
Presse auch die ursprüngliche Vielfarbigkeit (Polychromie) des Portals
wiederhergestellt werden soll, ist für das Heilige Jahr 2010 vorgesehen.
Kathedrale erhält zum
Heiligen Jahr einen neuen Altar
April 2008: Der Erzbischof von Santiago de
Compostela und das Domkapitel haben entschieden, bis zum kommenden Heiligen Jahr
2010 Altar und Ambo der Kathedrale durch neue Exemplare zu ersetzen. Es gelte
den offensichtlich provisorischen Charakter der vorhandenen Stücke durch
"glanzvolle künstlerische Schöpfungen des 21. Jahrhunderts" zu ersetzen. Die zu
diesem Zweck in Auftrag gegebenen Studien sollen eine Lösung finden, die sowohl
dem Altarraum mit dem barocken Hochaltar angemessen ist als auch die Möglichkeit
bietet, in Heiligen Jahren Messen mit 30 bis 40 Priestern zu feiern. Die
Errichtung des neuen Altars, der allein durch Spenden von Priestern und
Gläubigen finanziert werden soll, geht mit der anstehenden Restaurierung des
Kuppelgewölbes und des Pórtico de la Gloria einher, die ebenfalls bis 2010
abgeschlossen sein sollen.
Hilfe für die Pilger in
Santiago
Im
Heiligen Compostelanischen Jahr 2010 wird es wieder, wie schon im Frühjahr 2009,
eine Anlaufstelle für deutschsprachige Pilger in Santiago de Compostela geben,
die von Freiwilligen aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart betreut wird. Der für
die Auslandsseelsorge zuständige Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz,
der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle, kündigte an, zur Betreuung der
deutschsprachigen Pilger einen eigenen Geistlichen während des Heiligen Jahres
in Santiago einzusetzen.
Das Angebot ist im Frühjahr 2009 täglich von 15-25 und einmal sogar von 53
Pilgern angenommen worden.
Reinigung der Pilgerherbergen
Bereits 2008 war die
Wanzenplage in den Herbergen ein beliebtes Thema auf dem spanischen Jakobsweg.
Im Sommer 2009 hat sich die Situation noch verschlimmert: Heimgekehrte Pilger
berichten von Wanzenbissen in dreistelliger Höhe an ihrem Körper und einem über
Wochen andauernden Juckreiz.
Der Föderation der spanischen Jakobusvereinigungen sind die gesundheitlichen
Risiken, die von Wanzenbissen ausgehen können, bekannt. Angel Luis Barreda
Ferrer, der Präsident der Föderation, hatte bereits im September 2008 in einem
Presseinterview die gesundheitlichen Gefahren angesprochen: "It‘s a plague and
it‘s incredibly dangerous". Er und seine Organisation üben regelmäßig Druck auf
die Verwaltungen aus, um synchrone Wanzen-Cleanups durchzuführen. Dies kann
jedoch nur im Winter erfolgen, da alle Herbergen zwischen den Pyrenäen und
Santiago zur selben Zeit für zwei bis drei Wochen zu gemacht werden müssen.
Der letzte Cleanup im Januar 2009 hatte zunächst durchaus Erfolg: Bis Juni war
von Wanzen auf dem Camino Francés kaum etwas zu sehen. Aber mit den Massen, die
sich über den Camino wälzen, kommen ganz normalerweise wieder die Wanzen. Ab
Juli ist das Problem regelmäßig wieder da. Die Herbergen können nicht viel
machen, da eine konzertierte Aktion in dieser Jahreszeit nicht möglich ist. Was
wäre wohl los, wenn im August gleichzeitig alle Refugios 14-21 Tage zu hätten.
Eine Empfehlung wäre, den Camino Francés zwischen Februar und Juni zu gehen und
im Rest des Jahres meiden.
Heiliges Jahr 2010
Die
Stiftung Ad Sanctum Iacobum Peregrinatio hielt am Freitag, dem 16.
Oktober, anlässlich des Welttreffens der Laienbruderschaften zu Ehren des
Apostels Jakobus des Älteren eine Pressekonferenz in Santiago de Compostela ab.
Der Präsident der Stiftung, der frühere Generalsekretär des Europarates
Marcelino Oreja, und der Vizepräsident Agustín Dosil erläuteten die geplanten
Maßnahmen im Hinblick auf das Heilige Compostelanische Jahr 2010. In
Zusammenarbeit mit der Erzdiözese von Santiago de Compostela werden Pfarrhäuser
in Galicien für die Dauer des Jubiläums in Pilgerherbergen verwandelt. Die
ersten Herbergen öffnen in Melide, Pontevedra und Bando. Es sollen einige
Dutzend Häuser mit einem Fassungsvermögen für jeweils 20-50 Pilger werden,
erläuterte Agustín Dosil. Die entstehenden Unkosten für Reinigung, Wasser und
Elektrizität können durch Spenden der Pilger in einem Richtwert von 4 - 6 Euro
abgedeckt werden.
Derzeit sucht die Stiftung Freiwillige, die in den neuen Herbergen Dienst tun.
Vorrangig ist an Universitätsangehörige gedacht, die sich in den Semesterferien
über einen längeren Zeitraum den Herbergen widmen könnten.
In Santiago de Compostela ist die Eröffnung einer großen, 250 Plätze umfassenden
Herberge in dem Pfarrzentrum San Antonio im Stadtteil Fontiñas geplant. Damit
werden in der Stadt Santiago - den Herbergskomplex auf dem Monte del Gozo nicht
eingerechnet - ca. 500-600 Herbergsplätze für die Pilger zur Verfügung stehen.
Agustín Dosil rechnet damit, dass 2009 im Vergleich zu 2008 etwa 20.000 - 30.000
mehr Pilger auf traditionelle Weise in Santiago eintreffen. Für das Heilige
Compostelanische Jahr 2010 schätzt er, dass eine Viertel Million Compostelas
ausgegeben werden. Das aktuelle Netz an Herbergen reiche daher nicht aus.
Eine weitere Maßnahme der Stiftung ist die Einrichtung eines
Informationszentrums in dem ehemaligen Benediktinerkloster San Martín Pinario,
für das die Erzdiözese eine Grundfläche von 300 Quadratmetern zur Verfügung
gestellt hat. Pilger sollen hier nach einer Wartezeit von maximal 20 Minuten
alle notwendigen Auskünfte erhalten können.
Eine gute Adresse in Santiago:

Das Kloster San Martin Pinario
befindet sich gegenüber des Nordeingangs der Kathedrale, am
Azabachería Platz und gehört zum Historischen Teil der Stadt
Santiago de Compostela.
Hospedería San Martín Pinario -
Seminario Mayor
Plaza de la Inmaculada nº 3 15704 Santiago de Compostela
Tlf:. (+34) 981 560 282
Weitere Informationen:
Internet:
http://www.sanmartinpinario.eu/
Mitteilung des
Pilgerbüros in Santiago:
“Im letzten Jahr
begannen wir, die Credentials und die darin enthaltenen Stempel etwas stärker zu
kontrollieren, um besser zwischen den Pilgern, die zu Fuß, mit dem Pferd oder
dem Fahrrad nach Santiago kommen und jenen, die andere Transportmittel
benutzen. Die Kathedrale des Hl. Jakobus möchte gerecht mit den Pilgern sein,
und nur den „echten“ Pilgern, - und nur diesen
- die „Compostela“ erteilen.
Das ist der Grund warum
wir 2 Stempel pro Tag verlangen.
Jedoch berücksichtigen
wir, dass Pilger, deren Pilgerreise von weit her beginnt, nur einen Stempel pro
Tag benötigen, da sie ja sonst mehrere Credentials benötigen würden. Wir bestehen besonders
auf der Regel mit den 2 Stempeln pro Tag bei Pilgern, die ihre Pilgerreise in
Galicien beginnen.
Richten Sie sich also
darauf ein, wenn Sie Ihre Pilgerreise westlich von Ponferrada beginnen (oder
wenn Sie Ihre Pilgerreise in Etappen machen und Ihre letzte Etappe in Galicien
beginnt), dass Sie 2 Stempel pro Tag benötigen und evtl. ein weiteres Credential
bereit halten, damit Sie Platz für die vielen Stempel haben.
Wenn Ihre Pilgerreise
jedoch außerhalb Galiciens beginnt, genügt weiterhin ein Stempel pro Tag auch
innerhalb Galiciens.“
Quelle:
http://www.csj.org.uk/passport.htm
Täglich die neuesten Nachrichten
für alle Pilger

Hier finden die Pilger Informationen über Unterkünfte
in Santiago, das Wetter, Termine zum Hl. Jahr, Neuerungen in der Kathedrale,
Informationen über die Rückreise - Flüge, Busse, Bahnen usw.
Schwergewichtiger Jakobus:
Eine neue 16 Tonnen schwere Jakobusfigur begrüßt die Pilger im Garten vor dem
Parlament. Santiago auf dem Pferd, aber nicht als Krieger, sondern als Pilger,
zweifach, Rücken an Rücken sitzend, grüßt er die Pilger, die vom Camino Francés
und vom Caminho Portugues kommen. Die Idee für die Darstellung kam von Antonio
Garcia Patino, geschaffen hat sie der Bildhauer David Dos Santos aus Ferrol.
Quelle:
saintjames@yahoogroups.com


.... natürlich auf den Jakobusweg
© 1997 - 2010 Text + Design
Thekla Schrange und Aloys Schaefer
|