Letzter Update:  am 05.12.2009  


 Pilgerweg       ........  die Via de la Plata

Geschichte der Via de la Plata

"Via de la Plata" würde wörtlich übersetzt "Silberstraße" heißen und man könnte glauben, der Name stamme daher, daß die Römer im Norden der Iberischen Halbinsel wertvolle Metalle abbauten und über diese wichtige Nord-Süd-Verbindung nach Sevilla brachten, wo sie verschifft wurden. Tatsächlich wurden im Norden Metalle abgebaut, u. a. Gold, aber eben kein Silber. Außerdem hatten die Straßen in der Römerzeit keine einheitlichen Namen, sondern die einzelnen Abschnitte trugen verschiedene Nummern.
Obwohl die Via de la Plata aus der Römerzeit stammt, ist die Herkunft dieses Namens offensichtlich nicht römischen Ursprungs, denn die Mauren, die ab 711 von Afrika kommend die Iberische Halbinsel unterwarfen, bedienten sich natürlich der alten Römerstraßen und nannten diese, die uns hier beschäftigt, "Bal'latta" was "breiter gepflasterter Weg" bedeutet. "Plata" ist also eine Vulgarisierung des arabischen Namens, der die Bezeichnung "Via" vorangestellt ist, was auf den römischen Ursprung hinweist.
Allerdings ist diese Nord-Süd-Verbindung noch viel älter, und die Römer bauten nur Wege aus, die schon vor ihnen benutzt wurden. In vorrömischer Zeit waren es zunächst die steinzeitlichen Jäger, die auf diesen Wegen dem jahreszeitlichen Wildwechsel folgten, und später die ersten Hirten, die ihre Herden von den Sommerweiden der nordkastilischen Hochebene ins Winterquartier der tiefergelegenen Extremadura führten und umgekehrt, eine Tradition, die noch heute fortlebt.
Als die Phönizier im ersten vorchristlichen Jahrtausend die Ost- und Südküste der Iberischen Halbinsel kolonisierten und u. a. Cádiz (phönizisch Gadir) gründeten, wurde der alte Weg der Jäger und Hirten außerdem zum Handelsweg, besonders für den Transport der Gold- und Zinnfunde aus dem Gebiet der heutigen Provinz León nach Süden.
Als die Römer im 2. Jh.v.Chr. begannen, die Iberische Halbinsel zu erobern, bauten sie die alte Nord-Süd-Verbindung aus, indem sie den Weg verbreiterten und pflasterten und Städte anlegten wie - von Süden nach Norden - Hispalis (heute Sevilla), Italica (Santiponce), Emerita Augusta (Merida), Helmantica (Salamanca), Asturica Augusta (Astorga) u. v. m. Das römische Straßennetz hatte militärische Bedeutung - über unsere Via de la Plata marschierten die römischen Soldaten der Kriege gegen Asturier und Kantabrier - und diente als Vermittler für Handel und Kultur, war also mitentscheidend für die frühe und ziemlich umfassende Romanisierung der Iberischen Halbinsel. Im 1. nachchristlichen Jahrhundert war der Weg von Sevilla nach Astorga vollständig gepflastert, trug aber, wie oben bereits erwähnt, keinen einheitlichen Namen.

Der Mozarabische Jakobsweg

Als Anfang des 9. Jh. das Grab des Apostels Santiago entdeckt wurde und seit dem 10. Jh. die Pilgerfahrten nach Compostela einsetzten, machten sich natürlich auch die Christen, die in den vom Islam beherrschten Gebieten des Südens der Iberischen Halbinsel lebten, die sogenannten Mozaraber, auf den Weg und bedienten sich u. a. der Via de la Plata, die damit zu einem bedeutenden Jakobsweg wurde. Somit wurde die Via de la Plata auch als "Mozarabischer Jakobsweg" bekannt.
Als Mozarabischer Jakobsweg gilt aber eigentlich der Weg von Granada über Córdoba nach Merida führt, dort auf die Via de la Plata stößt und auf ihr weiter nach Santiago führt. Nördlich von Zamora bei Granja de Moreruela teilt sich dann der Jakobsweg, und die Pilger haben die Alternative, entweder von der Via de la Plata abzuzweigen und nordwestlich über Ourense nach Santiago zu ziehen oder weiter nördlich nach Astorga zu gehen, wo der Hauptweg nach Santiago, der sog. "Camino Frances" erreicht wird, auf dem es westlich nach Compostela geht.
Bei der Via de la Plata handelt es sich im engeren Sinne um die alte Römerstraße von Sevilla über Mérida nach Astorga. Da der Name "Via de la Plata" jedoch äußerst werbewirksam ist, wird heute auch der Weg so bezeichnet, der bei Granja de Moreruela von der eigentlichen Via de la Plata abzweigt und über Ourense nach Santiago de Compostela führt. Der Weg von Sevilla nach Astorga wird mit "Via de la Plata" bezeichnet und den Weg von Granja de Moreruela über Ourense nach Santiago als "Mozarabischer Weg".
Häufig wird die Bezeichnung "Ruta" de la Plata verwendet, wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist, aber es handelt sich dabei um eine modernere Bezeichnung, die aus dem Französischen stammt. Den Namen "Via" de la Plata ziehen wir vor, weil damit der Bezug zum römischen Ursprung deutlicher wird, ein Ursprung, der trotz aller anderen Einflüsse doch prägend ist, nicht zuletzt wegen der Vielzahl römischer Reste.

Die Via de la Plata heute

Bis ins 18.Jh. blieb die Via de la Plata eine wichtige Nord-Süd-Verbindung, aber mit der Neuordnung der spanischen Landstraßen unter König Philipp V, die dem zentralistischen System der von Madrid ausgehenden Sternstraßen den Vorzug gab, wurde die Via de la Plata zweitrangig. Sicher ist dieser Tatsache zu verdanken, daß viele Abschnitte der alten Römerstraße erhalten werden konnten.
Heutzutage sind jedoch auch die peripheren Verkehrswege wieder bedeutsam, und da es sich um die natürliche Nord-Süd-Verbindung im Westen Spaniens handelt, ist nur zu verständlich, daß zuerst die Nationalstraße N-630 und heute auch die Autobahn, die den Beinamen "Via de la Plata" erhält, dem gleichen Streckenverlauf folgen wie einst die Römerstraße. So ist es unvermeidlich, daß die Präsenz dieser vielbefahrenen Straßen gelegentlich die Ruhe der Wanderer bzw. Pilger unterbricht. Die gemeinsame Aktion der Regionalregierungen und der Jakobusvereine, die den Weg seit 1991 mit gelben Pfeilen versehen haben, ist jedoch darauf ausgerichtet, die Pilger möglichst von den großen Straßen fernzuhalten.
Schließlich ist die Via de la Plata nicht nur eine archäologische Fundgrube, sondern auch ein Naturparadies. Obwohl die Vegetation heutzutage nicht mehr der entspricht, die die Römer einst vorfanden, handelt es sich dennoch um eine hier entstandende ursprüngliche Flora, die in einer sehr dünn besiedelten Landschaft den verschiedensten Tierarten Unterschlupf bietet.
Die Pilgerschaft auf der Via de la Plata ist also einerseits ein einzigartiges Naturerlebnis und andererseits eine Reise zurück zu den Ursprüngen der europäischen Zivilisation, besonders in den Regionen Extremadura und Kastilien, wobei neben vielen archäologischen Resten am Weg insbesondere die Städte Mérida, Cáceres, Salamanca und Zamora sehenswert sind, sowie natürlich die Ausgangs- und Endpunkte Sevilla und Santiago, wohl die faszinierendsten Städte Spaniens überhaupt.
Der Pilgerweg ist zwar mit gelben Pfeilen markiert, in Andalusien, Extremadura sowie Kastilien auch mit Meilensteinen und in Galicien mit den typischen Kilometersteinen der Jakobswege, aber die Infrastruktur für Jakobspilger in Bezug auf Unterkünfte läßt stark zu wünschen übrig. In Galicien, um mit dem Ende zu beginnen, finden sich, wie auf allen Jakobswegen, in regelmäßigen Abständen gute und teilweise auch immer noch kostenlose Pilgerherbergen, die aber teils erst Ende 2003, pünktlich zum Heiligen Jahr 2004, fertiggestellt worden sind. In Extremadura führte das Projekt der touristischen Erschließung der Via de la Plata zur unregelmäßigen Anlage von touristischen Herbergen, deren Preise stark variieren und trotz der Ermäßigungen für Jakobspilger ziemlich teuer sein können. In Andalusien und Kastilien ist die Anlage von Herbergen dagegen ganz die Folge privater Initiativen der Ortschaften, der Kirche oder von Privatpersonen.
Angesichts dieser teils ungünstigen Unterkunftssituation variiert die Etappenlänge teilweise sehr, und es gibt sogar den einen oder anderen Fall, wo eine sinnvolle Tagesetappe unmöglich wird und auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen werden oder draußen geschlafen werden muß.


Unser Jakobusfreund Raimund Joos entschied sich im Sommer 2004 drei Monate in der Herberge in Salamanca freiwillig als Hospitalero (Herbergsvater) zu arbeiten, wo auch die Idee für seine Seiten entstanden. Auf seinen Seiten findet der Pilger die diesen Weg pilgern möchten, alle wichtigen Informationen: Hier seine Adresse: http://www.via-de-la-plata.de/


Unser Jakobusfreund Ulrich Sahl ist die Via de la Plata von Sevilla bis nach Santiago de Compostela gepilgert. All seine Erlebnisse, so wie einiges an Hintergrundwissen hat er zusammen gefasst auf einer eigenen Internetseite. Für alle die diesen Pilgerweg gehen möchten ein unbedingtes muss, denn sie ist sehr hilfreich bei der eigenen Vorbereitung. Hier die Adresse: http://www.ruta-de-la-plata.de


Spanien: Jakobsweg - Via de la Plata (Outdoor Handbuch Band 116)
von Dr. Raimund Joos, Michael Kasper
4. Auflage - ISBN:  978-3-86686-265-4 - Preis: 14,90 / sfr 27,90
249 Seiten, 2 farbige Übersichtskarten, 53 farbige Abbildungen, 14 farbige Kartenskizzen, 5 Höhenprofile

Das Buch beschreibt die Vía de la Plata von Sevilla über Mérida und Salamanca nach Astorga, die seit Jahrtausenden die wichtigste Nord-Süd-Verbindung im Westen der Iberischen Halbinsel darstellt und von den Römern durchgehend gepflastert wurde. Es handelt sich bei diesem Weg um eine der großen europäischen Kulturstraßen die durch eine sehr dünn besiedelte Gegend mit einem der intaktesten Ökosysteme Europas führt, ideal also, um auf der Pilgerschaft nach Santiago – besonders im Heiligen Jahr 2004 – die Einsamkeit und Beschaulichkeit zu finden, die uns die moderne Zivilisation sonst kaum gönnt. Außerdem beschreibt das Buch den mozarabischen Jakobsweg, der von der Vía de la Plata nördlich von Zamora abzweigt, um über Ourense auf das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela zuzustreben.

 

 

Unser Freund Freddy du Seuil aus Belgien, Präsident der Bruderschaft "Via Europaea" hat ein neues Begleitheft kurz vorgestellt. Es wird darin der Camino Mozarabe nach Santiago beschrieben.
Der Titel: El Camino mozárabe a Santiago
Autorin: Maribel Outeiriño
Erschienen unter: Ourense, Asociación Amigos de la Via de la Plata de Ourense,
ISBN: 84-605-8742-8  (in spanischer Sprache)

 


Neuer Pilgerführer über die Via de la Plata
(nur in spanischer Sprache)
• Guía del Camino Mozarabe de Santiago: Vía de la Plata, Asociación de Amigos del Camino de Santiago Vía de la Plata,
ISBN: 84-931176-1-7    Preis: 27 €

Die Asociación ist zu erreichen unter folgender Adresse:
Asociación de Amigos del Camino de Santiago 
c/ San Jacinto, 25
portal 6, local 4
41010 Sevilla

Internet:
www.viaplata.org
eMail: 
viaplata@terra.es
z.Z. einer der besten Pilgerführer über die Via de la Plata

 

 

 

Camino de Santiago „Via de la Plata". Amigos del Camino de Santiago „Via de la Plata". de Sevilla, Paraiso de Santa Eufemia, 27, E-41940 Tomares (Sevilla)   Dieser spanische Führer für den „Silberweg" informiert über den Verlauf der 23 Etappen (6 über 40 km) von Sevilla bis Astorga mit je einer groben Karte, Wegbeschreibungen, Hinweisen auf die spärlichen Unterkünfte und nützlichen Telefonnummern.



 

Hinweise über die Via de la Plata (Mai 2005)
Die Via de la Plata wurde vom 12. Jahrhundert als Pilgerweg benutzt, Pilger vom Süden Spaniens, aber auch von denjenigen, die aus anderen Mittelmeerländern auf dem Seeweg nach Sevilla kamen. Reisende aus dem Orient, die Araber, alle benutzten diese von Römern gebaute Straße. Heute ist sie in vielen Strecken identisch mit der N 630, der Europastraße E 803. Bis Salamanca hatten die Römer die Straße gepflastert, ab da waren es festgestampfte breite, gradlinig führende Wege, die wir heute noch vorfinden. Der Name Plata leitet sich vom arabischen „Bal’latta“ ab, was breite, gepflasterte Straße bedeutet. Im Römischen benutzte man auch den Ausdruck „Via Lata – breiter Weg“. Der spanische Begriff „Plata“ für Silber brachte die Menschen dazu, es mit Silberstraße als Handelsstraße von Andalusien zur Nordküste zu übersetzen.
In der Nähe der N 630 führt der Weg von Sevilla über Mérida, Cáceres, Salamanca, Zamora, Benavente gerade aus weiter hoch über Léon, Oviodo nach Gijón. Die Pilger bogen in Benavente links ab und kamen über La Beneza nach Astorgo auf den Camino francés.
Andere bogen ein Stück hinter Zamora links ab, nämlich in Granja de la Moreruela und gelangten über Tábara nach Santa Marta de Tera. 17,5 km vor A Gudiña in Portela de Canda an die Grenze nach Galicien in einer Höhe von 1268m. Man kann ab A Gudiña über Verin auch nach Orense kommen, orientiert an Autobahn und Nationalstraße. Diesen Weg von Granja de la Moreruela nennt man die galicische Variante. Wir benutzten diese und es ist eine sehr schöne Strecke. Die Nebenwege bleiben bis Santiago, man betritt die Stadt kurz vor der bemerkenswerten, kleinen Kirche Santa Maria del Sar.
Wir waren im Jahr 2001 vom 2. April an unterwegs, also 2 Wochen vor Ostern. Wir erlebten an den verschiedensten Orten bei unseren Kirchenbesuchen die Vorbereitungen zur Semana Santa und die Semana Santa selbst in der Karwoche. Diese interessanten und religiösen Erlebnisse möchte ich nicht missen. Die Prozessionen sind eindrucksvoll, wir erlebten sie meist abends spät in kleinen Dörfern und in Städten.
Das Frühjahr eignet sich besonders gut, da in Andalusien und in der Extremadura meist hohe Temperaturen herrschen. Im März, April können jedoch auch Regenperioden sein. Wir hatten drei Wochen keinen Regen, unsere diversen Nachfragen bestätigten die Regenperioden in den Jahren vorher und in dem Jahr danach. Die Regenfälle haben zur Folge, dass öfters Bäche zu durchqueren sind. Hier leistet ein Stock gute Dienste. Pilgerwege verlaufen meist abseits der Straßen, oft in totaler Abgeschiedenheit, der Naturfreund kann sich an der Vielfalt der Fauna erfreuen.
Wasser muss reichlich mitgenommen werden
, Brunnen wie im Norden gibt es wenige, da sollte man den Vorrat für die Entfernung bis zu den nächsten Häusern kalkulieren.
Die Monate Juni bis September bringen große Hitze, die Vegetation ist nicht mehr üppig, wo sich im Frühjahr Blütenteppiche an Flussrinnsalen ausbreiten, sind im September nur braune, nicht immer gut riechende Flecken die Wegbegleiter. Landschaftlich ist die Strecke sehr schön, dass ich lieber heute als morgen wieder losgehen würde.
Die Via de La Plata wird nur minimal im Vergleich zum bekannten Camino francés begangen. Einmal von Pilgern aus dem Süden, auch von Mallorca, zum andern von Pilgern, die die andern Wege in Frankreich und den Camino francés schon kennen. So steigerte sich die Pilgerzahl seit den Anfängen um 1995 bisher langsam, im Jahr 2001 waren es weniger als 200 Pilger, im Jahr 2002 waren es 1.397, 2003 waren es 1.845, und 2004 (Año Santo) waren es 9.309 Pilger auf dem Weg.
Die Anzahl der Unterkünfte ist logischerweise gering (außer in den größeren Städten).
Steigend sind die Bemühungen, Pilgerherbergen zu eröffnen und Unterkünfte in den Verwaltungsstellen anzubieten, auch private Unterkünfte vermehren sich. Essen und Unterkünfte empfanden wir als preiswert.
Spanische Kenntnisse sind hilfreich, besonders in den kleinen Orten. Auch ohne wird jeder - wie im Norden - seinen Weg durch die Hilfsbereitschaft der Bewohner gehen können. Dazu kommen die Tipps der Pilger, die man trifft. Gekennzeichnet ist der Weg ziemlich gut, die gelben Pfeile sind oft immens groß. Besonders im letzten Jahr wurden großen Strecken der Markierungen überprüft und erneuert.
Die Kultur der Römerstraße bestimmt auch heute noch die Pilgerstecke. Der Pilger betritt viele Städte über eine Römerbrücke: Mérida, Salamanca, Zamora, Ourense. (beim Verlassen der Neustadt)
Allein Mérida zeigt, wie imposant und komplett die Kunst der Römer noch zu sehen ist: Man kommt über die Römerbrücke in die Stadt, sie führt mit 60 Bögen über den Guidiana und ist 792 Meter lang. Der Aquaedukt hat eine Länge von 830 Metern, die Höhe ist 25 Meter, gebaut aus Granitquadersteinen und Ziegelsteinen. Weitere Sehenswürdigkeiten: das römische Theater mit Platz für 6000 Personen, das Amphitheater mit einem Fassungsvermögen von 14000 Menschen, das römische Wohnhaus Casa del Antiteatro, das römische Herrschaftshaus Casa del Mitreo, der Zirkus oder Hippodrom fasste 30000 Zuschauer, war somit einer der größten der Welt, der Dianatempel, der Trajanbogen, das wunderschöne Nationalmuseum für Römische Kunst.
Die Anzahl der Jakobuskirchen und Jakobusdarstellungen ist weit kleiner als im Norden, eine der ältesten und schönsten Jakobusskulpturen finden wir hier und zwar in Santa Marta de Tera, in der Nähe von Benavente .Aber es gibt auch architektonische Perlen zu entdecken wie Monasterio de Moruela. Wenn die Zeit reicht, locken Zafra, Mérida, Cacéres, Salamanca, Zamora für ausführliche Kulturgenüsse.
Wir haben nach der Wanderung auf 10 Seiten tabellenartig unsere benützten oder erfragten Unterkunfts- Einkaufsmöglichkeiten und weitere Tipps notiert.
Sie wurden von vielen erfolgreich benutzt. Alle Mitteilungen von Pilgern, die nach uns unterwegs waren, (bis Oktober 2002 )habe ich in unsere Liste einarbeitet.
Wir haben bewusst unsere bezahlten Kosten in pts gelassen. So kann man die Preise mit den € Angaben der 2002 gegangenen Pilger vergleichen.
Für diese Liste erheben wir eine Gebühr von 13 Euro / 20sfr (mindestens) pro Person.(für Gruppen bitten wir um eine entsprechenden Spende).
Das Geld, das dadurch zusammenkommt, wollen wir einem Refugio auf der Via de la Plata zukommen lassen. Der erste gesammelte Betrag von 1150 € wurde im Mai 2002 vom Sekretär der Deutschen Jakobusgesellschaft, Kuni Bahnen dankenswerter Weise nach Spanien mitgenommen. In Grimaldo überreichte er den Betrag während einer Fiesta in Anwesenheit von Señora Jesus, der Sekretärin der Amigos del Camino de Santiago de Sevilla.
Dass jetzt schon 6 Betten statt einem wie bei unserem Aufenthalt benutzt werden können, zeugt vom Engagement der Menschen in dem kleinen ärmlichen Dorf. Jede Spende ist sicher sehr gut angelegt. Ein Dankeschön den Spendern!
Damit diese Ergänzungen weiterhin sinnvolle Hilfe ist, freuen wir uns auf zusätzliche, aktuelle Informationen.
Bitte an: Hildegard Frohn,  Nelkenstr. 126,  D41066 Mönchengladbach Tel.:02161/632150
PS:. Wir haben uns überall sehr wohl gefühlt und sind immer gut, meist liebevoll betreut und unterstützt worden. Pilger sollten das zu schätzen wissen und die Dankbarkeit zeigen, damit die Menschen merken, dass ihre Fürsorge die Pilger aufbaut. Bitte tragen Sie auch dafür Sorge, dass die Refugios gut gepflegt werden.
Wir wünschen allen Pilgern und Pilgerinnen viele schöne und tiefe Erlebnisse auf der VIA DE LA PLATA, wie wir sie hatten. E ULTREIA !!

Die Fränkische Jakobus-Gesellschaft e.V. Würzburg hat auf ihrer Seite diese Hinweise über die Via de la Plata veröffentlicht:  http://www.jakobus-gesellschaften.de/  Dort ist dieser Beitrag als Word - und *.pdf Datei abzurufen.


Aktuelle Informationen über die Via de la Plata finden Sie unter folgender Adresse:

http://www.s-line.de/homepages/jakobsweg/spanien/via-dela-plata.htm# 
http://www.godesalco.com/maps/plata

Albergues und Unterkünfte an der Via de la Plata

Die Liste der Unterkünfte am Pilgerweg der Via de la Plata:
http://www.jakobus-info.de/jakobuspilger/96-spain-plata.htm

Hinweis: Wer im April in Sevilla starten möchte, sollte auch folgenden Hinweis beachten:
Die Festlichkeiten der feria Sevilla und das semana santa Fest lassen die Hotelpreise zu dieser Zeit regelrecht explodieren, ebenso sind die Hotels sehr gut gebucht.


Alle die, die Via de la Plata schon einmal gepilgert (per Fuß, Rad, Pferd oder Esel) sind, können sich melden, und uns ihre Erfahrungen mitteilen. Oder aber wichtige Tipps, Hinweise und Ratschläge geben, für diejenigen die sich auf den Weg machen wollen  -  DANKE  -.



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Wohin 2010 ...... natürlich auf dem Jakobusweg                        

 

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Updated: 5. Dezember 2009  -  9:15 Uhr

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