


Wohl zu keiner Zeit ist für alte Pilgerwege Reklame im heutigen Sinne gemacht worden. Schon in alten Zeiten sind viele Menschen diese Wege gegangen. Sie bahnten sich, so kann in Büchern über die Wege nachgelesen werden, den Weg selbst oder nutzten die damaligen Haupthandelsstraßen . Die, die den Weg gegangen sind, haben begeistert davon berichtet. So auch heute noch.
Wie hat das Pilgerleben bei uns begonnen? Ganz einfach, wir begegneten Pilger in Mondorf. Auch sie haben sich den Weg durch die Eifel nach Trier zum Grabe des Apostels Matthias selber gesucht, auch sie haben von diesem Pilgerweg berichtet. Sie haben in uns den Wunsch geweckt, mit zu pilgern.
Die Matthiaspilger nahmen uns im Jahre 1991 in ihre Pilgergemeinschaft auf. Wir haben erfüllte Tage seither gemeinsam erlebt. Der Tag beginnt mit der Feier der Eucharistie am Morgen und wird abgeschlossen mit einer gemütlichen Runde am Abend. Prallvoll ist der Zeitraum zwischen Morgen und Abend. Voll vom Erleben, miteinander zu beten, miteinander im Rosenkranzgebet zu meditieren, miteinander die Bibel zu teilen, miteinander zu sprechen, miteinander zu feiern, miteinander zu gehen, eine Weggemeinschaft zu bilden.
Die Atmosphäre des Gebetes, der Freundlichkeit untereinander und der gegenseitigen Annahme läßt die körperliche Anstrengung und die Mühe des Weges vergessen. Die schöne Landschaft der Eifel trägt ihren Teil zum Gelingen bei. Für uns ist die Zeit der Fußwallfahrt nach Trier eine wichtige Zeit im Jahresverlauf. Eine Zeit des Innehaltens, trotz der Bewegung. Eine Zeit der inneren Einkehr.
Was bleibt ist die Dankbarkeit:
Gegenüber dem Brudermeister
und seinem Team für die gute Organisation und die Fürsorge.
Gegenüber den Mitpilgern für
ihre Herzlichkeit und Freundlichkeit.
Einen Dank den Gastfamilien
und Hotelbesitzern, die dafür sorgen, daß wir uns jeden Morgen erholt auf den
Weg machen können.
Gegenüber Gott, der uns auf
unseren Wegen begleitet.
Die
Pilger sind zurück von der Fuß - Pilgerwallfahrt 2011 zum Grabe des Hl. Matthias
nach Trier. Eine unbeschreibliche Woche für alle die dabei waren. Das Wetter bot
seine ganze Palette auf, was einigen zu schaffen machte, auch waren Blasen
dieses Jahr keine Seltenheit, bei der ca. 190 Km langen Pilgerung, doch als wir
mit "Großer Gott wir loben Dich" die Basilika betraten, und zum Grabe des
Apostels Matthias gingen, war alles vergessen. -- Es war eines unserer
Höhepunkte in diesem Jahr -- .
Wallfahrt zum heiligen Matthias 2011

"Neige das Ohr deines Herzens" (aus: Regel des hl. Benedikt))
Gebet zur Wallfahrt 2011
Du, Gott,
willst uns Menschen dein Wort zusprechen.
Du willst, dass es bei uns ankommt.
Du
willst, dass es unser Herz erreicht.
Du willst, dass es in uns
wirkt.
Du willst, dass wir daraus leben.
Du,
Gott,
weißt auch, wie es in uns aussieht.
Du weißt um unsere Grenzen.
Du weißt, was uns das Zuhören schwer macht.
Du weißt, was uns taub macht.
Du weißt, wie verschlossen wir sein können.
Dein Geist überwinde alle Widerstände in uns,
die uns daran hindern,
auf dich zu hören.
So
bitten wir Dich, Gott unseres Lebens,
gib uns ein hörendes Herz,
das deine Stimme erkennt
und heraushört aus
dem Stimmengewirr des Alltags.
Neige
das Ohr unseres Herzens,
damit es dein Wort aufnehmen kann.
Lass uns spüren,
dass dein Wort Kraft in sich hat
und unserem Leben Mut gibt, das zu tun,
was der Gemeinschaft mit dir entspricht.
Darum bitten wir dich
durch Christus, unseren Herrn. AMEN
![]()
.... natürlich auf den
Jakobusweg
Thekla Schrange
Aloys Schäfer
© Copyright 1997 - 2012 Webmaster HomeOfficeMondorf




Matthias Wallfahrt nach Trier